Wie ERNST nimmt Matthias Mnich (Die Linke) seine Schulzendorf – Kandidatur?

2. Mai 2019
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Matthias Mnich will in Schulzendorf Gemeinderat werden und den Ort voranbringen. Doch auch Wildau wolle er mit allen Demokraten über Parteigrenzen hinaus gestalten. Das propagierte Mnich in einem Interview mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ). In Wildau kandidiert er für den Bürgermeister Posten.

Welches Amt er bevorzugt, behält er derzeit lieber für sich.

Mnichs Kandidatur in Schulzendorf wird von einem Skandal überschattet. Vieles spricht dafür, dass er Wohnsitz und Lebensmittelpunkt nur auf dem Papier und nicht tatsächlich in Schulzendorf hat. Das ist jedoch Voraussetzung, um in die Gemeindevertretung gewählt werden zu können.

Sowohl Mnich als auch die Basisorganisation der Linken in Schulzendorf ziehen es vor, in der Affäre lieber zu schweigen.

Mnich kandidierte schon zum Landrat und zum Bundestag. Gewählt wurde er nicht. (Foto: mwBild)

Mnich kandidierte schon zum Landrat und zum Bundestag. Gewählt wurde er nicht. (Foto: mwBild)

7 Responses to Wie ERNST nimmt Matthias Mnich (Die Linke) seine Schulzendorf – Kandidatur?

  1. Julien
    4. Mai 2019 at 11:41

    Ich gehe davon aus, dass, wenn sich jemand zur Wahl stellt, er dieses Amt ernst nimmt, und, sofern er gewählt wird, diese Aufgabe mit großem Eifer erfüllt.

    Wenn er aber gewählt wird und dann einen anderes Amt annimmt, dann fehlt ihm meiner Meinung nach der Respekt und die Achtung dieses Amtes als Gemeindevertreter. Er möchte nur Karriere machen. Das Interesse, sich für Schulzendorf einzusetzen ist dann wohl nur zweitrangig.

    Wer möchte einen Gemeindevertreter wählen, der die Aufgabe, Schulzendorf mitzugestalten nur als Mittel zum Zweck nutzen möchte?

    Ich für meinen Teil, werde nur Leute wählen, welche, wenn sie Erfolg haben, auch dieses Amt ausüben wollen.

    Ich kann nicht mit zwei Frauen zum Altar gehen, nur um sicher zu gehen, dass wenigstens eine Frau Ja sagt. Ich denke, wenn beide Frauen das mitbekommen, wird keine am Altar erscheinen.

  2. Bürgerin
    3. Mai 2019 at 20:41

    Verwerflich finde ich dass er dort mit dem Wohnort Eichwalde gelistet ist

  3. Frau Müller
    3. Mai 2019 at 18:40

    Was ist so verwerflich daran für verschiedene Positionen zu kandidieren?

    Wenn ich einen neuen Wirkungskreis/Job suche, dann schreib ich doch auch nicht nur eine Bewerbung. Und wenn ich mehr als eine Zusage bekomme, dann suche ich mir das Beste aus.

    Wer immernoch nicht begriffen hat, dass ein Verwaltungsjurist nur eine Bereicherung sein kann, der soll halt AfD, Knuffke oder sonstwenn wählen. Ich weiss was besser für uns ist. Muss aber jeder selber wissen.

  4. Bürgerin
    3. Mai 2019 at 08:46

    Übrigens
    Für den Kreistag kandidiert er auch noch als Rechtsanwalt für Eichwalde
    Siehe Amtsblatt für den Landkreis Dahme-Spreewald vom 29.3.2019
    Wie nun?

  5. Peter Siegert
    Peter Siegert
    2. Mai 2019 at 19:51

    Die mündigen Bürger werden Herrn Mnich ihre Antwort auf seine Präsentation geben. Da bin ich mir sicher.

  6. Laermgegner
    2. Mai 2019 at 18:27

    Muss man das verstehen ? Sie reden davon Volksvertreter zu sein, sie wollen sich sogar so nennen – in Wirklichkeit ist es ein Grüppchen- dass noch beleidigt ist, wenn man ihnen mal eine gemeindebezogende Frage stellt. Zuhören oh je, Handeln – auch Du liebe Zeit, antworten ?- Dass sind ja schon drei Sachen auf einmal ! Das geht nicht – der Bürger wird als Gast gesehen, beim Theaterspiel der politischen Auseinandersetzung. Es solle sich bitte am Schaukasten informieren – alles andere ist Belästigung.

    Nur haben nicht nur die Bürger Wallungen, auch GVs selbst machen nicht mehr mit. Kein Wunder, dass für die Wahlen sich oft nur zu wenige Bewerber finden. Und sind das unsere besten Leute ?

    Bei den wenigen guten Poitiker entschuldige ich mich, da ich weiß, dass sie sich bemühen, etwas zu bewegen. Und bei diesen entschuldige ich mich auch für die Mitmenschen, die ihnen die Zeit rauben, weil diese nicht auf den Punkt kommen wollen oder können und ihr Anliegen mehr in Empfindungen gegründet ist.

    Und Herr Mniich – ist wohl eine Universalwaffe, die weiß, was ein Bürgermeister an Gehalt hat.Mag ja sein, dass das Timing durch den Rückzug von Malich nicht gut war, der Umzug war es jedenfalls nicht. Und zugezogene sollten sich erst einmal anschauen, welche Empfindlichkeiten es in der Gemeinde gibt. Wenn aber der Wink mit dem ZAunpfal der Linken es sein soll- den Zusammenschluß von E+ Z und S zu beschleunigen, dann macht das für die Linken zwar Sinn, aber ob der Schulzendorfer Bürger das will ? Ich findes es jedenfalls geschmacklos, wie Mnich kandidiert, so als ob Schulzendorf 2. Wahl ist und als politische Notnagel dienen soll , falls Wildau ihn nicht haben will.

    Es gibt aber

  7. Bine
    Bine
    2. Mai 2019 at 17:42

    Liebe Linke, Sie sollten sich alle schämen, so einen Karrierist auf ihre Liste zu setzen.

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