Kommunalwahl: Wahlleiter Reech für Zulassung von SCHUMMEL – Politiker der Linken

27. März 2019
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Die Personalie Matthias Mnich (Die Linke) hat gestern die Mitglieder im Wahlausschuss gespalten. Bei der Abstimmung über seine Wählbarkeit stimmten lediglich die Mitglieder Hahn und Krohn zur Zulassung Mnichs für die Kommunalwahl im Mai 2019. Drei, darunter Hauptamtschefin Klausch, waren für die Zurückweisung des Wahlvorschlages.

Wahlleiter Reech, dem das entscheidende Wort bei der Abstimmung zukommt, sprach sich für den Verbleib Mnichs auf der Wahlliste aus. Damit verhinderte er das vorzeitige Wahl Aus von Mnich.

Um in den Schulzendorfer Gemeinderat gewählt werden zu können, muss ein Kandidat mindestens drei Monate seinen Wohnsitz oder seinen dauerhaften Aufenthaltsort in Schulzendorf haben.

Die Fakten zu Schummel – Politiker Mnich:

  • Mit Datum vom 18. Januar 2019 betätigte das Einwohnermeldeamt in Eichwalde, dass Matthias Mnich in Schulzendorf wählbar ist.
  • Mit Schreiben vom 13. März teilte die Wahlleiterin aus Eichwalde mit, dass Mnich am 18.Februar 2019 seine Wählbarkeit in Eichwalde verloren hat. Der Grund: Mnich hatte erklärt, dass er seine Hauptwohnung am 18.Februar 2019 nach Schulzendorf verlegt hat.
  • Am 26. Februar 2019 nimmt Mnich an einer Gemeindevertretersitzung in Eichwalde teil.
  • Gegenüber Wahlleiter Reech betont Mnich, dass er seit dem 18. Februar 2019 seinen Lebensmittelpunkt in Schulzendorf hat.
  • Am 7. März 2019 erklärt Mnich gegenüber dem Schulzendorfer auf Anfrage, dass er noch nicht im Wohnhaus in Schulzendorf lebt. Es müssten dort erst Bauarbeiten realisiert werden, um einziehen zu können.
  • Am 12. März 2019 verzichtet Mnich auf sein Mandat im Gemeinderat Eichwalde, obwohl er angeblich seinen Lebensmittelpunkt seit dem 18. Februar 2019 in Schulzendorf hat.
Matthias Mnich will auch Bürgermeister von Wildau werden.
Matthias Mnich will auch Bürgermeister von Wildau werden.

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Diese Fragen sind im “Fall Mnich” offen:

  • Wie kann Eichwalde Mnich am 18. Januar 2019 eine Wählbarkeitsbescheinigung für Schulzendorf ausstellen, wenn er erst am 18. Februar 2019 seinen Hauptsitz von Eichwalde nach Schulzendorf verlegt hat?
  • Liegt eine falsche Beurkundung vor?
  • Kann Mnich seinen Hauptwohnsitz und seinen Lebensmittelpunkt in Schulzendorf haben, wenn das Einfamilienhaus unter der gemeldeten Anschrift in Wirklichkeit nicht bewohnt ist?
  • Warum nimmt Mnich am 26. Februar 2019 an einer Gemeindevertretersitzung in Eichwalde teil und verzichtet dort erst am 12. März 2019 auf sein Mandat, wenn er angeblich seit dem 18. Februar 2019 seinen Lebensmittelpunkt in Schulzendorf hat?

Warum tragen Schulzendorfs Linke nichts zur Aufklärung der Öffentlichkeit bei, sondern hüllen sich in eisernes Schweigen?

Warum klärt Wahlleiter Reech all diese Fragen und Widersprüche nicht auf?

Ein Namensschild von Mnich befindet sich nicht im Eingangsbereich. (Foto: mwBild)
Ein Namensschild von Mnich befindet sich nicht im Eingangsbereich am Hauptwohnsitz. (Foto: mwBild)

22 Responses to Kommunalwahl: Wahlleiter Reech für Zulassung von SCHUMMEL – Politiker der Linken

  1. Heike Franke
    1. April 2019 at 08:59

    Sehr geehrte Frau Müller, alles gut. Das wusste ich nicht. Ich habe auch schon von anderen gehört, dass es eine erste Veröffentlichung ohne BürgerBündnis gab. Ist schon seltsam. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.

  2. Frau Müller
    31. März 2019 at 17:43

    Heike ich muss meine Entschuldigung zurückziehen! Ich habe heute einen Ausdruck der 1. Veröffentlich auf der Gemeindeseite schriftlich vorgelegt bekommen, der mir geziegt hat das ich doch richtig gelesen hatte.

    Dort fehlte der Satz mit dem Bürgerbündnis und auch der Satz mit dem Kandidaten der FDP.

    Offenbar hatte die Gemeindeverwaltung das bei der 1. Veröffentlichung schlichtweg vergessen.
    Insofern lag es nicht an mir das hier ein falscher Eindruck entstanden ist. Das wollte ich nur nochmal richtig stellen :)

  3. Ralf Feigel
    30. März 2019 at 17:32

    Herr Wagner, sie sind noch ihre Antwort schuldig.
    Bitte begründen Sie ihre Anschuldigungen.

  4. Redaktion
    30. März 2019 at 07:19

    Liebe Leser, wir freuen uns über Ihre Kommentare und wenn Sie sich an Diskussionen im Zusammenhang mit der Kommunalwahl beteiligen. Hierbei ist uns ein freundlicher und fairer Umgang miteinander sehr wichtig. Werte wie Respekt und Toleranz stehen bei uns an oberster Stelle. Bitte halten Sie sich alle daran.

  5. Ralf Feigel
    29. März 2019 at 18:20

    Sandro, von welchem Opi sprechen sie und was hat der Sohn mit dem Engagement gemein?
    Missgunst ist eine schlechte Tugend!
    Wer nicht macht wie Krölke macht auch keine Fehler.
    Wie verbittert sind manche Kommentatoren.
    Niemand wird gezwungen das Bürgerbündnis zu wählen.

  6. Sandro Wagner
    29. März 2019 at 17:36

    Dass sich das Bürgerbündnis mit Frau Brühl einläßt, die Parteien wie das Unterhemd wechselt,die viel erzählt, wenn der Tag lang ist, sagt viel über die Qualität des Bürgervereins. Frau Brühl setzt sich immer nur da für Veränderungen von Mißständen ein, von denen ihr Sohn oder Opi betroffen sind.

  7. Ralf Feigel
    29. März 2019 at 16:49

    Neu Schulzendorfer ihre Aussage ist herabwürdigend.
    Selbstreflexion tut ihnen gut.

  8. Neu Schulzendorfer
    29. März 2019 at 15:27

    Liebe Frau Franke, meine Aussagen zu Frau Brühl bezogen sich auf ihre Zeit im Bürgerbündnis (bitte mein Beitrag richtig lesen und dann kritisieren). Der Spielplatz wurde meinem Wissen nach im Wesentlichen in ihrer Zeit bei der CDU 2014 eröffnet. Welche nennenswerten Initiativen hat denn Frau Brühl 2015, 2016,2017, 2018,2019 auf die Beine gestellt? Ich bleibe bei meinen Aussagen, die müssen Sie ja nicht teilen.

  9. Heike Franke
    29. März 2019 at 08:23

    Neu Schulzendorfer – der Spielplatz ist heiße Luft? Das hat Frau Brühl mit Mitstreitern und mit ihrem Engagement geschafft. Und Menschen, die etwas bewegen, auch wenn nicht immer alles “klappt”, zu beleidigen, finde ich gelinde ausgedrückt, nicht in Ordnung. Ich kann mich da Herrn Feigel nur anschließen. Wünsche ein schönes Wochenende.

  10. Neu Schulzendorfer
    29. März 2019 at 06:12

    @Ralf Feigel: Um Bemühen geht es nicht, sondern darum, was am Ende rauskommt. Bei Herrn Puhle kam für die Bürger etwas Konkretes raus, bei Frau Brühl kommt Klatsch, Tratsch und heiße Luft raus, so sehe ich das jedenfalls. Und das viele Bürger das ähnlich sehen, hat ja das Ergebnis ihrer Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl gezeigt.

  11. Ralf Feigel
    28. März 2019 at 22:11

    Neu Schulzendorfer ihre Aussage ist zum Fremdschämen.Eine Gemeindevertreterin die sehr bemüht um Schulzendorf ist,bloßzustellen, ist unterste Kategorie.
    Herr Puhle hat im Gegensatz zu anderen älteren Gemeindevertretern den Schneid zu wissen, wann die jüngere Generation an der Reihe ist.

  12. Bürgerin
    28. März 2019 at 19:13

    Herr Reech hat einfach kein Rückgrat
    Vielleicht sollte er erst einmal seine eigentliche Arbeit als Kämmerer erfüllen
    Unter einer Persönlichkeit für einen wahlleiters verstehe ich etwas anderes

  13. Frau Müller
    28. März 2019 at 17:42

    Entschuldigung Heike das hab ich übersehen!
    Bin ja auch nicht unfehlbar 😉

    Damit ist die Gesamtzahl 34 statt 31.
    Was aber immernoch für jeden eine Chance von knapp 2 zu 1 ist.

  14. Neu Schulzendorfer
    28. März 2019 at 16:38

    Marcus D, Sie haben völlig recht!!! Ob jemand wählbar ist, darüber kann niemals abgestimmt werden. Nur Tatsachen zählen. Was sind die Gründe, dass Herr Reech den Sachverhalt nicht aufklärt? Da gibts für mich nur eine Erklärung,Reech muss befangen sein.
    Vom Bürgerbündnis möchte ich nicht reden, die Zeiten, wo es wählbar war und sich Bernd Puhle um die Bürger beim Straßenbau kümmerte sind leider vorbei. Dafür tritt das Bürgerbündnis mit Klatschtante Brühl an, traurig.

  15. Schleicher
    28. März 2019 at 15:50

    Bürgerbündnis steht doch mit 3 Kandidaten in der Liste.

  16. Heike Franke
    28. März 2019 at 15:41

    Sehr geehrte Frau Müller, ich weiß nicht, wo Sie Ihre Informationen herhaben, aber das Bürgerbündnis tritt mit drei Kandidaten an. Siehe http://www.schulzendorf.de/news/1/495732/nachrichten/sitzung-des-wahlausschusses-am-26.03.2019.html

  17. Ulf
    Ulf
    28. März 2019 at 12:19

    Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass Herr Mnich sich pro Forma in Schulzendorf angemeldet hat um die 3 Monate Regel einzuhalten.

  18. Frau Müller
    28. März 2019 at 10:53

    Herr Wolff, woher haben sie das Datum 18.Januar?

    Auf der Seite der Gemeinde Schulzendorf steht:

    Der Kandidat hat eine Bescheinigung vorgelegt, dass er seit dem 18.02.2019 in Schulzendorf wählbar ist und die Wahlleiterin in Eichwalde hat bescheinigt, dass der Kandidat seit dem 18.02.2019 nicht mehr Mitglied der Gemeindevertretung in Eichwalde ist.

    Was ich viel spannender finde als diese Hetze gegen einen Kandidaten der aufgrund seiner Qualifikation unbedingt dabei sein sollte ist, dass die AfD deren Fan hier immer so große Töne spuckt das ja alles mit der AfD so nicht passieren würde, schon 2 von 5 Kandidaten verloren hat.
    Finde ich schon bezeichnend wenn 2 von 5 den Schwanz noch vor der Wahl einziehen. Muss ja eine tolle Truppe sein, die uns bestimmt voran bringt!!!

    Und wer es mal zusammengerechnet hat wird feststellen, dass bei 31 nun bestätigten Kandidaten und 18 Sitzen im Gemeinderat, die Chancen ziemlich hoch sind auch dabei zu sein….

    SPD 8
    CDU 5
    Linke 7
    AfD 3
    Grüne 6
    Einzel 2

    Kann sich ja jeder selber mal ausmalen wieviele von welcher Partei dabei sein werden.

    Und was ich erschreckender und viel schlimmer als den Fall Mnich finde…..
    Wo ist das Bürgerbündnis????? Was ist da los????

  19. BingeLaden
    BingeLaden
    27. März 2019 at 20:46

    Wozu braucht man ein Wahlausschuss, wenn Herr Reech in ihm das Sagen hat?

  20. Olli
    27. März 2019 at 19:21

    Der eigentliche Skandal ist nicht Herr Mnich, es sind die Linken um Burmeister,Bäumer, Tauche und Co. Die haben einen Kandidaten ausgewählt, der offenbar ein Hochstapler ist.

  21. Marcus D.
    27. März 2019 at 18:27

    Ich verstehe nicht, wie man über die “Wählbarkeit” abstimmen kann. Entweder hat Herr Mnich seinen Wohnsitz in Schulzendorf, oder eben nicht.
    Was man unter einem Wohnsitz versteht, muß Herrn Reech bekannt sein. Ich finde, auch ein Wahlleiter muß ggf. seine Entscheidung begründen.

    Ein Haus, welches nicht bewohnt wird, kann nicht als Wohnsitz dienen.

  22. Erdbewohner
    27. März 2019 at 17:44

    Hat der Reech ne Macke??
    Am 26.05. bekommt ihr Sch… Linken die Quittung präsentiert :( :(

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