Weißer Fleck: Urenkel von Gutsherr Israel bessert Baupläne nach.

18. Mai 2016
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Die erste Vorstellung der Israel Nachfahren zur Bebauung des sogenannten Weißen Flecks hatte bei Bürgern und Gemeindevertretern einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Wohnhäuser seien zu hoch, zu klotzig, unschön und die vorgesehenen Zufahrten nicht akzeptabel, hieß es.

Pünktlich zu Palenkers 60. Geburtstag sollen hier Mietswohnungen stehen.(Foto: Wolff)

Pünktlich zu Palenkers 60. Geburtstag sollen hier Mietswohnungen stehen.(Foto: Wolff)

Jetzt lädt der Chef des Gemeinderates, Dr. Herbert Burmeister (Die Linke), Abgeordnete und den Vorhabenträger zu einer Informationsveranstaltung ein. In ihr will Israel Urenkel Jochen Palenker im zweiten Anlauf Nachbesserungen der Baupläne vorstellen.

Für Interessierte bleiben die Türen des Treffens allerdings verschlossen. „Wenn der Plan vorstellungsreif ist, wird er der Öffentlichkeit präsentiert.“, sagt Dr. Burmeister.

„Entschieden wird noch nichts. Interessierte und Betroffene können sich im Laufe des Verfahrens äußern. Es besteht auch die Gelegenheit, sich in den Einwohnerfragestunden zu Wort zu melden.“, erläutert Andreas Körner (Bündnis 90/Grüne).

Die Entwicklung des Weißen Flecks wird von Bewohnern mit besonderer Aufmerksamkeit beäugt. Als ungerecht empfanden Bürger zuletzt, dass die als steinreich geltenden Erben bei der Berechnung von Beiträgen für den Straßenbau, im Vergleich zu anderen, nur einen Bruchteil zahlen mussten. Zum Zeitpunkt der Erhebung wurde der weiße Fleck „wie Wald“ behandelt. Der damalige Abgeordnete Bernd Puhle (BürgerBündnis) sprach sogar von einem „Millionengeschenk“, das den Erben gemacht wurde.

5 Responses to Weißer Fleck: Urenkel von Gutsherr Israel bessert Baupläne nach.

  1. Fritz
    20. Mai 2016 at 07:35

    Weil das sein Job ist!

  2. Tiefflieger
    Tiefflieger
    18. Mai 2016 at 20:33

    Mich bewegt eine völlig andere Frage. Warum muss denn der Vorsitzende der Gemeindevertretung ein solches Treffen zur Zukunft der Gemeinde arangieren?

  3. K.Hübner
    18. Mai 2016 at 16:32

    Die Israel Erben müssen sich auch an der Entwicklung der Infrastruktur in Schulzendorf beteiligen. Die Bürger tun es doch auch. Da kann es keine Sonderbehandlung geben. Dass ihr Baugrundstück als Wald gewertet wurde ist für mich eine riesen Schweinerei. JEDER GEMEINDEVERTRETER wusste, dass es Bauland wird. Dass sie jetzt wieder im stillen Kämmerlein verhandeln ist für mich mehr als anrüchig.

  4. Bernd Behrendt
    18. Mai 2016 at 15:44

    es ist doch überall das korrupte geschare

  5. Eichberger
    18. Mai 2016 at 13:22

    Recht hat Herr Puhle!!! Die anderen GV halten aus Ehrfurcht lieber ihren Mund.

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