200 – Tage Bilanz: Es knirscht mächtig im Getriebe der Linken

18. November 2019
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Auch mit einem 200 – statt 100 Tage – Gesetz wird es nicht klappen! Denn von Zeiten, als die Genossen mit brillanten und gut durchdachten Initiativen glänzten, sind sie auch nach rund 200 Tagen meilenweit entfernt.

Nach der Wahlklatsche im Mai 2019, als sich massenhaft Wähler von ihnen abwandten, Dr. Herbert Burmeister allein verlor rund 1.000 Stimmen, lecken sie sich immer noch die Wunden.

Im Bemühen, ihr ramponiertes Ansehen in der Bevölkerung aufzupolieren, bedient sich Die Linke derzeit Vorgehensweisen, die an Hüftschüsse wilder Cowboys in Western Filmen erinnern.

So schlugen die Genossen den Bau einer neuen Turnhalle vor. Ein Plan, der bei allen Fraktionen im Gemeinderat Unterstützung finden dürfte. Doch ihre örtlichen und zeitlichen Vorstellungen sind illusionär und für das Rathaus schlicht nicht realisierbar. Die Sporthalle passt weder auf das Grundstück der Ortschronisten, noch befindet sich das Grundstück hinter dem Ortszentrum im Besitz der Gemeinde. Es müsste zudem das achte Weltwunder geschehen, wenn mit dem Bau 2020 begonnen werden kann.

Hoffentlich schafft es Die Linke, zu alter Form zurückzukehren. (Foto: mwBild)

Hoffentlich schafft es Die Linke, zu alter Form zurückzukehren. (Foto: mwBild)

Die Begründung der Verweigerungshaltung der Linken zur Errichtung einer Straßenbeleuchtung in der August – Bebel – Straße hat Abgeordnete und Bürger erzürnt. Dr. Burmeister erklärte, eine Straßenbeleuchtung könne dort erst dann gebaut werden, wenn ein Gesamtkonzept für die Sanierung der Straße vorliegen würde. Auch müssten Bäume gefällt werden. In seiner Amtszeit als Bürgermeister wurden in mehreren Straßen Laternen aufgestellt, ohne dass ein solches Gesamtkonzept vorlag, berichten Volksvertreter und Bürger.

Dass sich die Genossen offenbar nicht vordergründig von Bürgerinteressen, sondern von ihren ideologischen Grundsätzen leiten lassen, zeigt der AfD – Antrag zum eingeschränkten Halteverbot auf beiden Seiten der Ernst – Thälmann – Straße im Ortszentrum. Während die große Mehrheit im Gemeinderat dafür stimmte, wischte Die Linke mit einer fadenscheinigen Begründung den Willen vieler Bürger vom Tisch. Zudem bewiesen die Genossen, dass sie Defizite im Verkehrsrecht haben.

Der wohl neue Stil der Linken, öffentlichkeitswirksam, aber teilweise unbegründet Rundumschläge in Richtung Bauamtschef zu führen, dürfte Bürger eher abschrecken, statt begeistern, wie vielleicht erhofft.

“Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.”, sagte einst der deutsche Komiker Karl Valentin. Dass passt auch zu den Linken und besonders auf die ausufernden und langatmigen Redebeiträge von Claudia Mollenschott im Gemeinderat.

Das Hin – und Her Geschiebe von Posten mit Bündnis 90/Die Grünen, das Aufspringen auf den Zug der Klimahysteriker beweist: Die Linke krankt, hoffentlich nicht chronisch. Sie hat derzeit kein eigenes Profil!

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