Rasenmahd: Bürgermeister Mücke pfeift auf Ratsbeschluss.

18. Juni 2015
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Über das Schulzendorfer Rathaus ziehen tief dunkle Wolken auf! Das Gemeindeoberhaupt hat sich offenbar über einen Gemeinderatsbeschluss hinweggesetzt!

Es sieht alles danach aus, dass Markus Mücke ein Votum der Abgeordneten ignoriert hat. (Foto: mwBild)

Es sieht alles danach aus, dass Markus Mücke ein Votum der Abgeordneten ignoriert hat. (Foto: mwBild)

Was genau ist geschehen?

Im März 2015 hatte Mücke den Abgeordneten einen Vorschlag präsentiert, der eine Ausschreibung für den Schnitt aller Grünflächen auf Gemeindeflächen vorsah. Zeitraum der Leistung: Zwei Jahre! Doch 14 Abgeordnete stimmten gegen seinen Vorschlag.

Der Grund: Die Abgeordneten sahen in der Anregung von Wirtschaftsexperten Hans – Georg Bäumer (Die Linke) mehr Sinn. Der riet dazu, die Rasenmahd nach Standardleistungsbuch für Zeitvertragsarbeiten mit vorgegebenen Preisen an ein oder mehrere Unternehmen zu vergeben. Vorteil für die Gemeinde: Mehr Flexibilität, mehr Rechtssicherheit.

Nun bestätigt der neue Bauamtschef Sonntag, dass die Ausschreibung, entgegen dem Abgeordnetenvotum, erfolgte und bereits Vergabegespräche durchgeführt wurden.

Experte Bäumer war schockiert. Sein Statement fiel daher knapp aus: „Die Gemeindevertretung muss sehen, wie sie damit umgeht.“

9 Responses to Rasenmahd: Bürgermeister Mücke pfeift auf Ratsbeschluss.

  1. Doris Kraushaar
    5. Juli 2015 at 19:15

    Schulzendorfer.de – wo ist denn der Ärger ? Die Sonne heute sorgt dafür, dass nicht nur die Mückenbrut vertrocknet – sondern auch der Grünschnitt nicht erforderlich wird und das Konzert vom BER bis in die letzte Ritze dringt. Alles gedeckelt ! Geht alles glatt, auch bei der Rasur …

  2. Schulzendorfer
    19. Juni 2015 at 17:35

    Wahrscheinlich wäre dieser ‘Bürgermeister’ mit mindestens einem Fuß im Gefängnis. Nicht aber in diesem feigen Schulzendorf!

  3. Grüße aus Zeuthen
    19. Juni 2015 at 08:45

    Ich arbeite in Köpenick für eine große Wohnungsgesellschaft auf dem Gebiet der Maurerarbeiten. Ich führe kleine Maurer- und Putzreparaturen aus und habe dort 80 % all meiner Aufträge.Dort wird nur nach STLB BauZ gearbeitet. In jedem einigermaßen geführten Unternehmen wäre Herr Mücke fristlos entlassen worden.

  4. Wolf
    19. Juni 2015 at 08:43

    Ein Standardleistungsverzeichnis ist doch ein Teil einer Ausschreibung, in dem steht was gemacht werden soll. Also hat man es doch so gemacht wie es der Wirtschaftsexperten Hans – Georg Bäumer wollte. Das Leistungsverzeichnis gehört in jede Ausschreibung und das Wort Standard davor sagt nur aus das standardisierte Textbausteine verwendet werden.

  5. Bernd Behrendt
    19. Juni 2015 at 06:25

    schickt doch euren sogenannten Bürgermeister wieder post austragen denn als Bürgermeister taug er nichts

  6. BingeLaden
    BingeLaden
    18. Juni 2015 at 21:52

    Herbert Burmeister hat in seiner Amtszeit auch, ich sag es mal so, sehr pragmatische Dinge getan. Aber Beschlüsse negiert, das gab es bei ihm nicht. @Rudi: natürlich muss Herbert jetzt handeln, das wird er auch. Aber auch die übrigen 13 Abgeordneten werden hoffentlich ihren Mund aufmachen.

  7. Wolle Petri
    18. Juni 2015 at 21:43

    Herr Mücke muss hier wenigstens die Gelbe Karte bekommen. Wir sind hier nicht im Arbeitsamt Neukölln, wo man so mit Leuten umspringen kann. So nicht!!!

  8. Jogibär
    18. Juni 2015 at 21:19

    Das darf doch nicht wahr sein :(:(:(
    Macht Herr M. nur noch was er will????

    Gott, wie lange müssen ma den denn noch ertragen :( :( :(

  9. Rudi
    18. Juni 2015 at 21:15

    Wer ist der erste Mann im Staate Schulzendorf ? Und was macht er ? Nichts ! Wir reden übrigens nicht über M. Mücke – sondern über Herrn Dr. Burmeister !

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