Mobbing: PANIK an der Grundschule wegen Film – Doku?

30. Juli 2019
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Die Berichterstattung im Schulzendorfer über Mobbing Verdachtsfälle sorgt bei Konrektorin Irmgard Lefass von der Grundschule Schulzendorf offenbar für Panik und „Bedenken für den Schulfrieden an der Schule“.

Genau mit dieser Begründung hat Lefass den Akkreditierungsantrag des Schulzendorfers für Filmaufnahmen an der Bildungsstätte abgelehnt. Momentaufnahmen aus dem Inneren des Gebäudes, von Fluren und Klassenzimmern für einen Film – Beitrag  zum Thema Mobbing, dürfen nun nicht produziert werden.

Wann packen FREESE, MÜCKE, BITTNER,und WITTEK endlich aus? (Foto/Bildmontage: mw Bild/ Bliefert)
Wovor fürchtet sich die Grunschule Schulzendorf, Frau Lefass? (Foto/Bildmontage: mw Bild/ Bliefert)

 

22 Responses to Mobbing: PANIK an der Grundschule wegen Film – Doku?

  1. Markus Will
    4. August 2019 at 17:40

    Die Gemeindevertreter sollten einschreiten. Was macht Herr Kolberg. Schützt er lieber den Polizisten in seiner eigenen Fraktion oder besser die Kinder der Gemeinde. Witteck hat sich als Elternvertreter zu verantworten und in der Gemeindevertretung nichts zu suchen.

  2. Mike Brandner
    4. August 2019 at 17:17

    @ Neuer Vater
    In Brandenburg geht`s nicht um Kinder. Das haben wir man am Samstag in der Mehrzweckhalle gesehen. Eine niveaulose Veranstaltung die seines Gleichen sucht. In Brandenburg geht`s eher ums Geltungsbedürfnis und Macht von Politkern.

  3. M. Hofmann
    4. August 2019 at 14:21

    @ Enrico Lefass
    Ihr Schöngerede in allen Ehren. Fanden Sie tatsächlich toll, dass eine Schulleitung nicht in der Lage ist, Kinder zu evakuieren und dass es beim Probealarm nach der katastrophalen Evakuierung gleich zur nächsten Panne kam? Warum gab es keine Wiederholung? Auch diese Kinder müssen wissen, was ein Alarm ist und wie sie sich verhalten müssen.
    Und dass der Elternvertreter WITTECK, der beruflich als Polizist unterwegs ist, so etwas toleriert, ist beschämend. Die Frage lautet, ob ein Polizist nicht auch außerhalb des Dienstes Verantwortung trägt.

  4. M. Hofmann
    4. August 2019 at 14:19

    @ Katharina
    Die Gemeindevertreter sind von den Bürgern gewählt und angesichts der schlimmen Vorwürfe auch in der Pflicht. Sie sind angetreten, um für das Wohl der Bürger zu sorgen und seine Kinder zu schützen.
    WOFÜR ist WITTECK angetreten?

  5. Katharina
    1. August 2019 at 20:40

    Herr Lefass – erst lesen – dann schreiben.
    Es sind Eltern an die Öffentlichkeit gegangen, weil sie kein Gehör fanden. Nicht bei der Lehrerin – nicht bei der Schulleitung – nicht bei der Schulaufsicht.
    Gemeindevertreter (Sozialausschuss oder öffentliche Sitzungen) haben keine Befugnis, was die Lehrer betrifft. Gemeindevertreter können darüber befinden, wie die Schule ausgestattet wird und wozu das technische Personal befugt ist. Also, ob ein Sekretariat ab Freitag 12 Uhr oder auch während des Schulzeit geschlossen sein darf, weil eine Sekretärin nicht da ist, obwohl der tägliche Schulbetrieb bis mindestens 14 Uhr geht.
    Ihre Erfahrungen an die Grundschulzeit scheinen nicht die besten zu sein. Doch auch Ihre Eltern hätten ihr Wort für Sie erheben können.

  6. Enrico Lefass
    31. Juli 2019 at 21:54

    @Katharina: Partei ergreifen ist eine Sache, aber Ursache für Mobbing ist das soziale Umfeld des Kindes – stark prägend sind die Eltern, Freunde und Verwandte. Schlagen Sie nach. Mit der Einschulung ist der Großteil der Persönlichkeitsentwicklung (charaktergebend; Mitgefühl, Empathie, allgemeine Sozialisiation) abgeschlossen. Da ändern Sie nichts mehr. Können Sie auch nachschlagen, wobei hier auch anderslautende Stimmen existieren, die jedoch nicht den “Mainstream” darstellen.

    Mobbing wird erlernt und das Fach gibt es nicht in der Schule, soweit ich das auf den Webseiten des brandenburgischen Bildungsministeriums sehen konnte.

    Sie haben eine Quote von 455 Schülern auf ca. 30 Lehrern (die aber nicht gleichzeitig Aufsicht führen). Sie werden nie alle überwachen können und hoffentlich auch nie dürfen (der Roman 1984 ist hierfür als Nachschlagewerk geeignet). Unsere Gesellschaft ist unsozialer geworden und daran tragen allein wir Erwachsene die Schuld. Unsere Wahlen (nicht nur politische, sondern die Gesellschaft als Ganzes betreffende) bilden den Nährboden auf dem die nächsten Generationen heranwachsen. Was kann der Lehrer tun? Einschreiten, wenn er Kenntnis davon hat und bei wiederholtem Auftreten das Gespräch mit den Eltern suchen. Erziehungsmaßnahmen treffen die Eltern. Soweit mir bekannt ist, würde das von Ihnen genannte Verhalten seitens der Lehrerschaft bereits durch die Schulleitung gerügt.

    Und mir wurden als Grundschüler von meinen Mitschülern schlimmere Sachen an den Kopf geworfen. Damit sollte man bis zu einem gewissen Grad auch umgehen können als Kind (wieder so eine Sache, die nur die Eltern in der Hand haben).

    Auch Ihnen steht der Weg über einen Gemeindevertreter (SBKS-Ausschuss) offen. Nehmen Sie an Elternabenden und öffentlichen Sitzungen der Gemeinde teil und machen Sie es zum Thema (in den passenden Ausschüssen). Ich gehe aber einmal davon aus, dass Sie sich bereits aktiv in dieser Hinsicht beteiligen.

    Ich wünsche Ihnen auch eine erholsame Nacht.

  7. Enrico Lefass
    31. Juli 2019 at 21:26

    @Erdbewohner: Ganz ehrlich, ich kann nicht verstehen, warum sie zwischen draußen und drinnen einen Unterschied machen. Kommt die Reinigungsfirma ihren Verpflichtungen nicht nach, ist es nicht Aufgabe der Schulleitung hier nachzuregeln – das muß die Gemeinde (da Träger). Und das passiert nur, wenn man Kenntnis genommen hat. Ich bin mir sicher, dass gesundheitsgefährdende Zustände hier nicht vorliegen. Ästhetische kann ich mir dagegen vorstellen, wobei Ästhetik immer auch perspektivisch ist. Im Übrigen machen Kinder häufiger etwas gewollt, oder ungewollt kaputt.

    Ich denke, dass sie sich hier an die falsche Adresse wenden. Tragen sie doch ihr Anliegen im SBKS-Ausschuss der Gemeindevertretung vor, oder wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an den Gemeindevertreter, der ihnen am nächsten steht.

    Ich will hier keine ellenlange Diskussion starten. Der oben beschriebene Weg steht Ihnen offen. Nutzen Sie ihn. Das ist ihr demokratisches Recht. Und den Ausgang können Sie dann bewerten.

    Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht.

  8. Besorgte Mutti
    31. Juli 2019 at 20:08

    Frau Lefass kann bestimmt nicht anders sonst geht es ihr bestimmt wie Frau Falk Grünes.Das Schulamt soll Herr Freese beurlauben und Frau Lefass das Amt überlassen sie ist die Richtige!!!!!!!!!!!!

  9. Katharina
    31. Juli 2019 at 19:02

    @ Enrico Lefass:
    Es sei besonders Ihnen nicht verübelt, Partei zu ergreifen. Nur sollten Sie Ursache und Wirkung nicht verdrehen. Die Arbeit der Lehrerschaft an der Schule wurde nicht durch „lauter Presse“ erschwert.
    Die Presse kam erst DANACH – nach den schlimmen Vorfällen, dass Kinder krank gemobbt oder ins Krankenhaus evakuiert wurden – und machte deutlich, dass es so NICHT geht, weil unsere Kinder Schutzbefohlene sind.

  10. Erdbewohner
    31. Juli 2019 at 14:14

    E.L. ich rede nicht von außerhalb sondern vom Inneren des Gebäudes; lasst mal wieder den Farbpinsel schwingen etc!!!!!

  11. Insider
    31. Juli 2019 at 13:46

    Herr Lefass, bitte hören Sie auf, hier die Verantwortung der Lehrer, besonders des Direktors und seiner Stellvertreterin sowie der Elternvertreter Wittek (CDU) und Bittner klein zu reden. Sie tragen die Hauptverantwortung für das, was mit den betroffenen Kindern geschehen ist. Angesichts der Berichte, wonach Kinder mit dem Gesicht zur Wand stehen mussten, ein Kind für blöd erklärt wurde usw, usw, usw empfinde ich es als Frechheit von Ihnen, Dinge schönzureden. Ihre Verweise auf Berlin Marzahn sind uninteressant, wir leben hier in Schulzendorf.

  12. Enrico Lefass
    31. Juli 2019 at 12:20

    @irene-robus: Machen sie das bitte auch einmal vor ein Berliner Grundschule beispielsweise in Hellerdorf, Marzahn oder Neukölln. Dann vergleichen sie bitte den Unterschied. Es nicht normal, was neuerdings auf den Schulhöfen in ganz Deutschland passiert, aber es sind ganz andere Dimensionen hier in Schulzendorf. Erziehung passiert im sozialen Umfeld außerhalb der Schule – Eltern, Freunde und Verwandte. Ein Lehrer erzieht ihnen kein Kind. Hat er noch nie – jedenfalls hat das kein Lehrer zu meiner Zeit gemacht.

  13. Enrico Lefass
    31. Juli 2019 at 12:15

    @Laermgegner: Die MAZ bemüht andere Sprache bei den Überschriften und ist deutlich konservativer bei Bildmontagen. Ich kritisierte nicht das Thema an sich, sondern die Art und Weise, wie es am Laufen gehalten wird. Ein Stück weit kann man es den Lehrern “anhängen”, aber das Gros der Erziehung entfällt auf die Eltern der Mobber. Vielleicht auch Mal darüber berichten? Also mit Einbeziehung von bislang erfolgten soziologischen Studien? Eine Meinung zu haben ist wichtig, aber man muss dann auch aktiv Lösungen anbieten oder zumindest einen Weg zu eben dieser aufzeigen. Es gibt die Situation, in der ein Außernstehender einen vorher nicht gedachten Ansatz hat. Den vermisse ich sowohl hier, als auch in der MAZ.

  14. Enrico Lefass
    31. Juli 2019 at 12:07

    @Katharina: Schulfrieden bedeutet nicht nichts gewusst, gehört oder gesehen zu haben. Es bedeutet unter anderem, dass die Arbeit der Lehrerschaft an der Schule, die Ausübung ihres Berufes, erschwert wird, wenn man vor lauter Presse nicht mehr das Ziel der Ausbildung der Schüler in Angriff nehmen kann. Und es gibt da sicherlich noch mehr.

  15. Enrico Lefass
    31. Juli 2019 at 12:02

    @Erdbewohner: Ich müsste noch den Schulhof reinigen, damals als Schüler. Da haben wir alle aufgepasst, dass keiner irgendwo etwas hingeworfen hat. War anscheinend nicht schlecht, dass wir Kinder Mal aufräumen mussten.

  16. irene-robus
    31. Juli 2019 at 06:48

    Einfach mehrmals sich 1 Stunde vor der Bibliothek auf die Bank setzen und ohne Kamera den Schulbetrieb beobachten, einschl. Pausen. Da läuft genug Film ab um festzustellen was in der Schule los ist und wie die Lehrer auf die Kinder eingehen!!!!

  17. Laermgegner
    31. Juli 2019 at 06:46

    @ Enrico Lefass oder Stephan – ich gebe Ihnen in der Sache recht, da m.E. Fakten mit Emotionen protzentual in keinem Verhältnis mehr stehen. Die Arbeit der Lehrer ist nicht leicht und die Rahmenbedingungen – um ihrer Arbeit leisten zu können, verwundert täglich.

    Was mich aber stört ist, dass Sie die Bild – Zeitung bemühen. In der MAZ steht heute ein großer Artikel von Kai Diekmann mit der Bedeutung für die Gesellschaft. Herr Diekmann regt sich in diesem Beitrag auch über die Qualität aller Medien auf. Also was ist Ihrer Meinung nach Bild – Niveau ?

  18. Katharina
    30. Juli 2019 at 21:02

    Welchen Schulfrieden meint die Frau denn? Sie hat also auch nichts gewusst. Tragisch … als Konrektorin muss man auch nichts wissen.
    Welches der Äffchen ist sie? Nix sehen –nix hören –nix sagen?
    HIER geht es um unsere KINDER und nicht um eigene Befindlichkeiten. Seelisches Schikanieren und ständige verbale Verletzungen Einzelner zeugen bestimmt nicht von Schulfrieden. Unschöne Wahrheiten gehören an die Öffentlichkeit, dass sich endlich etwas ändert!

  19. Erdbewohner
    30. Juli 2019 at 19:29

    Willkommen Neuer Vater: schau dir mal das Schulgebäude an; an Dreck und Schmutz unter aller Sau :( :(

  20. Enrico Lefass
    30. Juli 2019 at 19:08

    Nun, eine Drehgenehmigung nicht zu erteilen, weil man um den Schulfrieden besorgt ist, der ja durch den Film gestört, nein, beleuchtet werden soll, scheint mir einleuchtend. Allein die Aufmachung der Artikel (neuerdings auch die Bildmontagen), zeigen deutlich, wohin die Reise hier gehen soll. Das ist Bild-Niveau. Muss man nicht unterstützen. Die Grundschule hat seit der Hackbarth-Posse kein geschlossenes Kollegium mehr und es werden Gräben sichtbar, die von diesem Medium eindeutig vertieft werden sollen. Muss man nicht unterstützen. Ich frage mich allen Ernstes, ob in einem Beitrag ihrerseits über Mobbing an einer Grundschule, abseits des hier bereits Berichteten, etwas grundlegend Neues zu Tage gefördert werden kann, oder, ob man stattdessen lieber “den Gaul reitet bis er tot ist”.

    Sie tun gerade so, als ob diese Schule Ghetto-Niveau hätte – wider besseren Wissens.

  21. Bürger zweiter Klasse
    30. Juli 2019 at 17:56

    In Brandenburg schon. In Schulzendorf weniger. Wichtiger ist das der Bürger immer schön bezahlt

  22. Neuer Vater
    30. Juli 2019 at 16:42

    Bin Neubürger und schon sehr erstaunt, das zu lesen. Meine Tochter wird am Sonnabend eingeschult. Dann könnte man doch im Vorfeld der Veranstaltung ein paar Sequenzen drehen und die Eltern befragen und vielleicht auch den Schulleiter. Warum muss denn die Konrektorin antworten..traut sich der Rektor nicht??? Dachte immer in Brandenburg geht es um Kinder. das kann ja was werden…:-((

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