Bordstein Murks: Anlieger sorgt bei Firmenchef für Steinaustausch!

22. Oktober 2013
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Das Bordsteindrama in der Kölner Straße erzürnt die Anlieger! Sie fühlen sich schlecht informiert, sind unzufrieden, was vor ihren Türen geschieht. „Man lässt uns, die 75 Prozent der Straße bezahlen, völlig im Dunkeln stehen. Warum wird diese Steinkosmetik betrieben? Weshalb werden die Steine nicht, wie versprochen, ausgetauscht?“, fragt eine Anliegerin.

Befindet sich unter diesen, makellos aussehenden Bordstein ein durchgebrochener Stein? (Foto: Wolff)

Befindet sich unter diesen, makellos aussehenden Bordstein ein durchgebrochener Stein? (Foto: Wolff)

Seit Montag ist ein Unternehmen aus dem Südharz dabei, die bröckelnden Steine mit einem Zweikomponenten Reaktionsharzmörtel der Firma CDS Polymere GmbH & Co. KG zu überziehen.

Der Umstand, dass auch gebrochene Steine mit dem Mörtelüberzug nachgebessert werden brachte einen Anlieger auf die Palme. Er griff zum Telefon und forderte mit Nachdruck vom Chef der federführenden Straßenbaufirma, Frank Kidszun, dass gebrochene Steine ausgetauscht werden.

Am Nachmittag erhielten die Mitarbeiter des Thüringischen Unternehmens die Anweisung, dass gebrochene Bordsteine nicht mit dem Spezialmörtel versehen sondern ausgetauscht werden.

Bleibt die Frage offen, was mit den bereits überzogenen aber gebrochenen Bordsteinen geschieht?

 

14 Responses to Bordstein Murks: Anlieger sorgt bei Firmenchef für Steinaustausch!

  1. Lutz aus der Münchener Str
    23. Oktober 2013 at 20:56

    @ Redaktion

    bitte informieren Sie die Anliegerin in der Kölner Str., dass Sie nicht 75 % der Straße bezahlt.

    Wie ich bereits geschrieben habe, zahlen wir Anwohner alle die überteuerte Straße zu 100 %. Die Gemeinde übernimmt lediglich die Mehrwertsteuer, die zudem auf die Strassenausbaukosten erhoben wird!

    (eine Frechheit an sich)

    Und das eine Prozent, welches zu den 20 % fehlt, können wir getrost unter Skonto verbuchen.

    Ich hoffe, bei der kommenden Landtagswahl erinnern sich alle “Zahlemänner”, wem sie den Straßenbau und die Altanschließergebühren zu verdanken haben.

    Bei der letzten Bundestagswahl in Bezug auf die gewonnenen Direktmandate ist ja schon eine Tendenz erkennbar….

    Aber zum Straßenbau zurückkommend: Mich würde mal interessieren, wieviel Profit Zinsgewinne die Gemeinde bei den sozial Schwachen mit ihren Wucherzinsen mit 12 % aus der abgelehnten Stundung (sprich: Vollstreckung) einfährt. Das wäre doch mal interessant….

    Einen schönen Abend noch….

  2. Fam.glücklich
    23. Oktober 2013 at 20:52

    Danke Marry, vielleicht begreift es nun auch @Haudenlucas.

  3. Fam.glücklich
    23. Oktober 2013 at 20:49

    @Haudenlucas

    der Murks kostet dann aber viel Geld… bevor ich weiter Ihre Kommentare lese, schau ich mir lieber das Hartz 4 Fernsehen an.

  4. Marry
    23. Oktober 2013 at 20:38

    @Haudenlucas

    Es hat keiner etwas gegen die Handwerkerehre gesagt!

    Ich weiß nur nicht, wie sie sich hinstellen und behaupten können, dass Steine ausgetauscht werden, wenn dies nicht der Fall ist.
    Das keine gebrochenen Steine mit diesem Verfahren saniert werden können ist richtig, es wird aber leider anders praktiziert.

  5. Haudenlucas
    23. Oktober 2013 at 20:12

    @ Fam glücklich

    Was soll das bringen, wenn ich meine Kommentare lieber an die Pinnwand meiner Firma hänge?

    Ich wohne nicht weit weg und habe mit der Ausführung rein gar nichts zu tun. Das gebrochene Steine getauscht werden, ist die Aussage der dort tätigen Mitarbeiter. Wenn dem nicht so ist, dann ist das Murks.

    Wie @ Ratlos richtig schreibt, können gebrochende Steine mit diesem Verfahren nicht saniert werden.

    Gegen die fachliche Ausführung ist absolut nichts zu sagen, soweit sie entsprechend dem technischen Merkblatt erfolgt.

    Den dort tätigen Mitarbeitern die Handwerkerehre abzusprechen ist daher in keiner Weise zutreffend. Deshalb habe ich auch den Link zur ausführenden Firma benannt, der leider von der Redaktion gelöscht wurde. Hier wollte ich nur mal zeigen, dass die Firma Ries schon mal so was gemacht hat…

    @ Redaktion

    Wenn Ihr schon Beiträge kürzt, dann markiert wenigstens die Kürzung. Ich glaube Tim hatte dieses Problem auch schon mal angesprochen.

  6. Marry
    23. Oktober 2013 at 18:42

    @Haudenlucas

    Was haben sie gesehen???
    Solange wie die Firma in dieser Woche an den Borden arbeitet, wurde noch nicht ein kaputter Stein ausgetauscht!

  7. Fam.glücklich
    23. Oktober 2013 at 18:14

    @Haudenlucas

    Schade, dass wir uns nicht getroffen haben, denn ich stand ab 15 Uhr in der Straße und habe auf den Geschäftsführer der Firma B&K Verkehr- und Wirtschaftswegebau GmbH gewartet.

    In welcher Firma sind Sie denn beschäftigt???? (RAKW oder B&K)

    Dann können Sie mir bestimmt auch erklären, wieso die gebrochenen Steine zwischen der Miersdorfer Str. und Dresdner Straße mit Epoxydharz-Spachtel beschichtet wurden?

    Oder lag es vielleicht daran, dass ich mit Herrn Kidszun gegen Mittag ein Gespräch per Telefon hatte und über dieses Thema gesprochen habe???

    Vielleicht schreibst du deine Kommentare lieber an die Pinnwand deiner Firma.

  8. Haudenlucas
    23. Oktober 2013 at 17:02

    Ich war vorhin in der Kölner Str. und stellte fest, daß die dort tätige Firma eine qualifizierte, ordentliche Leistung erbringt.

    Der aufgebrachte Epoxydharzspachtel stellt natürlich nur einen hochfesten Oberflächenschutz dar. Die scheinbar unzureichende Betonqualität des darunter liegenden Bordsteins kann damit natürlich nicht verändert werden. Gemäß Technischen Merkblatt muß der Betonuntergrund des Bordsteins eine Mindesthaftzugfestigkeit von 1,5 N/mm². Dies müsste m.E. überprüft werden um den Erfolg der Sanierung zu gewährleisten.

    Gebrochene Steine werden gegen neue ersetzt.

    Zur Anwendung kommt ein vorkonfektionierter Epoxydharz der Fa. Possehl. Hier das TM:

    http://metikon.possehl-spezialbau.de/download/SystemdatenblattcdsMrtel01FB201006.pdf?cID=&item_id=528&file_id=555&action=view

  9. SchwarzerPeter
    23. Oktober 2013 at 14:46

    Es ist wirklich traurig. In den letzten Jahren gab es nicht ein einziges größeres Bauvorhaben der Gemeinde Schulzendorf, das ohne schwerwiegende Probleme ablief. Schulzendorf kann auf die Fachleute des Bauamtes verzichten. Alles in die Hände von kompetenten Büros geben wäre aus meiner Sicht am wirtschaftlichsten.

  10. Fam.glücklich
    23. Oktober 2013 at 13:23

    @Ratlos

    Die Herstellerangaben kenne ich leider nicht. Es wäre schön wenn Sie mir ihre Telefonnummer geben würden um mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Meine Mail-Adresse lautet CPAD35@web.de

    vielen Dank im Vorraus

  11. Peter
    23. Oktober 2013 at 08:31

    Mit der Handwerkerehre scheint es bei vielen Unternehmen nicht mehr so doll zu sein. Man könnte das auch als Betrugsversuch ansehen. Unter Nachbesserung stelle ich mir etwas anderes vor. Aber zu allen Dingen gehören immer zwei, einer der so nachbessert und einer der zuläßt, dass so nachgebessert wird! Schönen Tag noch.

  12. Ratlos
    23. Oktober 2013 at 08:10

    @Fam.glücklich Ich kenne nur die Herstellerangaben und eine Bruchfuge kann mit diesem Verfahren nicht überbrückt werden.

  13. Fam.glücklich
    22. Oktober 2013 at 22:27

    @Ratlos
    Die Berichterstattung von Hr. Wolff ist richtig. Die 2K-Beschichtung wird über die vorhandenen gebrochenen Steinen aufgezogen. Ich konnte mich am heutigen Tage selbst davon überzeugen. Ich hoffe nur das unsere Gemeindevertreter nicht wieder nur zuschauen.

  14. Ratlos
    22. Oktober 2013 at 20:33

    ( Druch – ) Gebrochende Steine können mit diesem Verfahren nicht saniert werden. Bitte richtig berichten !

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