Stein Pleite: Der Schulzendorfer erklärt, wie es jetzt weiter geht!

3. September 2013
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Was in Sachen bröckelnde Bordsteine vielfach vermutet wurde ist jetzt Gewissheit geworden: Die kaputten Bordsteine in mehreren Straßen werden nicht ausgetauscht, anders als es Bürgermeister Markus Mücke noch im Herbst 2012 hoch und heilig versprach.

So sehen ein kaputter und ein sanierter Bordstein aus. (Foto: Wolff)

So sehen ein kaputter und ein sanierter Bordstein aus. (Foto: Wolff)

Ein Straßenbauer der Arge 16 Kilometer Schulzendorf packt aus und sagt, wie es zu den Abplatzungen an den Steinen kam. Die Schäden an den Bordsteinen treten ausnahmslos auf der Gefälleseite der Straßen auf. Genau dort, wo große Kräfte wirken. Das Pflaster sei zu knirsch an die Bordsteine verlegt worden, die Folge sind große Spannungen, die zu den bekannten Erscheinungen führen.

Uns so werden die neuen Steine saniert:

Eine Fuge, rund 10 Millimeter breit wird in den Bordstein geschnitten. Vergangene Woche begannen bereits die Schneidearbeiten in der Kölner Straße. Insgesamt 6,5 Kilometer Fugen müssen nachträglich hergestellt werden.

Eine Fuge wird nachräglich eingeschnitten. (Foto: Wolff)

Eine Fuge wird nachräglich eingeschnitten. (Foto: Wolff)

Dann kommt ein Spezialunternehmen, dass mit einem patentierten Verfahren einen rund fünf Millimeter starken Überzug über den gesamten defekten Bordstein legt. Zwei Mustersteine hat die Firma im Kreuzungsbereich Kölner Straße/Max – John Straße bereits saniert.

6 Responses to Stein Pleite: Der Schulzendorfer erklärt, wie es jetzt weiter geht!

  1. Petra
    Petra
    5. September 2013 at 18:55

    Es ist nicht das erste Mal, das der Wahlverprecherbrecher Pinocchio Zusagen macht, die er dann nicht hält. Ich warte nur darauf, daß er vor Edeka seine LÜGEN Rosen verteilt.

  2. Uli
    3. September 2013 at 17:43

    Was erwartet ihr von eine Bauamtsleiterin, die vom Schiffahrtsamt kommt? Soll sie im Straßenbau fit sein? Was erwartet ihr von einem Bürgermeister der von der Post kommt. Im Osten gab es folgendes Sprichwort: Wer nüscht weeß und wer nüscht kann, geht zu Post und Eisenbahn. Zitat Herr Bäumer: “Wenn ich soviel Geld für Gutachter und Sachverständige ausgebe, dann bedeutet das für mich, dass man dem Personal nicht vertraut. Letztlich muss man sich dann sogar die Frage gefallen lassen, ob ich personell überhaupt richtig aufgestellt bin.” Wohl war, wohl war. Auch Herr Mücke vertraut sich selber nicht!

  3. Neu Schulzendorfer
    3. September 2013 at 13:35

    Ich habe große Zweifel, daß im Bauamt tatsächlich “Fachleute” sitzen. Ich muß kein Bauingenieur sein um zu begreifen, daß Dehnfugen an den Bordsteinen erforderlich sind. Jeder der schon einmal Laminat verlegt hat weiß, daß man an den Wänden Fugen läßt, damit alles schön arbeiten kann.

    Warum fällt den “Fachleuten” vom Bauamt bei der Abnahme oder bereits im Vorfeld bei einer Baustellenbegehung nicht auf,daß es eine solche Fuge nicht gibt? Die gleiche Frage muß man dem Planungsbüro stellen.

    Da hat Herr Bäumer völlig recht. Es ist doch nicht normal, daß man für die Montage eines Heizkörpers ein Gutachter zu Hilfe nehmen muß. Hier wird unser Geld verschleudert, das kann unter Umständen eine Straftat sein.

    Ich habe die beiden Steine angeschaut, die sehen gut aus. Die Frage ist ob das hält. Mich interessiert die Frage, was geschieht denn mit den durch die Schicht abgedeckten Schadstellen? Der Stein befindet sich im Erdreich, zieht Feuchtigkeit, es kommt Frost. Fällt eines Tages der Stein unterhalb der Schicht, die mit irgendwelchen Harzkomponenten versehen ist, auseinander? Die Gemeinde muß meiner Überzeugung nach nachverhandeln und ein Nachlaß verlangen. Da verstehe ich den Anwohner Kölner Straße. Schulzendorf hat die teuersten Straßen in der ganzen Umgebung, da kann man auch höchste Qualität verlangen. Ansonsten finde ich, daß die ganze Kölner Straße komisch aussieht, als wenn sich das Pflaster hebt und verschiebt. Es ist zum Teil auch sehr wellig. Wer dort wohnt sollte mal eine 2 Meter Wasserwaage rauflegen, ihr werdet staunen……..

    In Neu Schulzendorf sind viele Einfahrten sehr schlimm, Steine und auch Bordsteine platzen ab, das Wasser läuft zum Teil nicht in die Mulden, Frau Schultz ist gegenüber Anliegern unhöflich und auch frech, Herr Mücke läßt sich nach seinen Wahlauftritten hier nicht mehr blicken, alles in allem ein unbefriedigender Zustand.

  4. BingeLaden
    BingeLaden
    3. September 2013 at 13:03

    Die Informationspolitik der Gemeinde und das Agieren der Bauverwaltung sind miserabel. Mir leuchtet immer noch nicht ein, weshalb erst gesagt wird, daß die Steine ausgetauscht werden und dann etwas ganz anderes geschieht. Gab es hier unredliche Absprachen? Mir will nicht in den Kopf, warum wir Bürger ein Gutachten für die Bewertung von Steinen zahlen müssen, wo eindeutig klar ist, wer für die Schäden verantwortlich ist. Ich fordere Frau Nulle auf für Aufklärung zu sorgen und nicht Dinge zu vertuschen.
    @Karo: Na die Baufirmen natürlich. Also das will ich mal hoffen. Ihre Frage ist ja insofern sehr berechtigt,als dass wir schon ein Gutachten für eine Sache zahlen, die wir nicht zu vertreten haben. In Schulzendorf schein vieles möglich zu sein.

  5. Anwohner Kölner Straße
    3. September 2013 at 11:33

    Wurde Schmiergeld an Hr. Mücke bezahlt, das er sich auf solch einen Deal einlässt?
    Eine der Firmen der Arge weiß ja Bescheid was Schmiergeld Vorwürfen nach sich ziehen können. Ich als Anwohner, werde nun Straßen bezahlen, die falsch verlegt wurden und nicht der Bauausführung entsprechen.

    An alle Neuschulzendorfer,

    wie durch Herrn Wolff bekannt wurde, sind ca. 6,5 km Straße davon betroffen…. Wacht endlich auf und zeigt unsere Gemeindeverwaltung dass es so nicht geht.

  6. KaRo
    3. September 2013 at 10:24

    Verständlich erklärt. Die Fachleute werden es schon richten. Nur? Wer bezahlt das?

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