Wofür sie jetzt um Verzeihung bitten müssen

10. Februar 2021
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Was für ein Gau! Die am 9.Dezember beschlossene fristlose Kündigung eines Rathausmitarbeiters, der angeblich für Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung von Hilfeleistungen verantwortlich sein soll, war nicht legal.

Bürgermeister Markus Mücke (SPD-nominiert), die Fraktionsvorsitzenden Winnifred Tauche (Die Linke), Andreas Körner und Claudia Stölzel (beide Bündnis 90/Die Grünen) und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Joachim Kolberg (CDU) haben mit zum größten Skandal in Schulzendorf im letzten Jahrzehnt beigetragen. Sie müssen jetzt den Rathausmitarbeiter öffentlich um Verzeihung bitten,

  • weil er abgeurteilt wurde, obwohl die Umstände der angeblichen Pflichtverletzung zum Zeitpunkt der fristlosen Kündigung nicht vollständig aufgeklärt wurden und bis heute unklar sind;
  • weil dadurch der Leumund des Mitarbeiters beschädigt wurde;
  • weil es dem Mitarbeiter schwer fällt, das Unrecht, nach fast zwei Jahrzehnten Arbeit im Dienst der Gemeinde, zu verdauen;
  • weil der Mitarbeiter durch die ungerechtfertigte und folgenschwerste Maßnahme eines Arbeitgebers Nachteile für seinen weiteren Berufsweg erlitten hat;

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7 Responses to Wofür sie jetzt um Verzeihung bitten müssen

  1. Beobachter
    11. Februar 2021 at 09:02

    Wenn die Kündigung illegal war, warum wurde sie nur in eine fristgemäße umgewandelt und nicht ganz aufgehoben? Ich würde ja verstehen wenn der Mitarbeiter nun nicht mehr im Rathaus arbeiten will, aber einigt man sich dann nicht auf einen Aufhebungsvertrag?

    Wenn die Kündigung nicht gerechtfertigt ist und man sich dennoch auf eine Kündigung geeinigt hat, bekommt der Gekündigte nun eine angemessene Abfindung?

    Hier wurde jetzt immer berichtet, der Mitarbeiter soll dies und das angeblich gemacht haben. Was hat er den nun genau gemacht? Erst hieß es Verdienstausfall nicht korrekt abgerechnet und nun immer nur von irgendwelchen Hilfeleistungen. Ich blick da nicht mehr durch.

  2. tunte
    11. Februar 2021 at 07:27

    Ein Bild aus dem Gruselkabinet ? Auch könnte man meinen auf dem Bild , dass Kolberg nicht 15 Jahre älter ist als Mücke.

    Fazit : Die Politiker sehen echt alt aus – wie immer.

  3. Lärmgegner
    11. Februar 2021 at 07:24

    @Erdbewohner Niemand wird es tun, da die Bürger den Meister bekommen haben, den sie verdient haben. Ich höre noch das Gerede, wir wählen doch keinen aus Berlin. Gemeint war Welskop und wo kam Mücke her ? Dr. Burmeister hat den Kandidaten vor der Stichwahl dann auch noch fallen lassen, wie ein heiße Kartoffel. Ob Tauche es besser gemacht hätte, wage ich zu bezweifeln, Körner seine Qualitäten liegen auch auf einem anderen Niveau. Und dann ist noch diese Verwaltung, die den Schlendrian von Mücke und Dr. Burmeister mit zu verantworten haben. Da wird sich keiner finden, wir werden mit Möchtgern weiter leben müssen bis zur nächsten Gebietsreform.

  4. Erdbewohner
    10. Februar 2021 at 19:33

    @Peter: N E I N!!!!
    Er war bei der Polizei keine große Nummer obwohl er sich bestimmt so sah :(

    Über S’dorf lacht die ganze Welt; das ist so beschämend!!!!

    Wo/wer ist/sind Heilsbringer für unser schönes Dorf, kann die Karre nach Mücke wieder aus dem Dreck holen???

  5. Peter Schneider
    10. Februar 2021 at 17:04

    CDU Kolberg ist der größte Protagonist den ich kenne. Wirbt in der Gemeindevertretung für die Johanniter, für die ganz zufällig seine Tochter tätig ist, revidiert sich in seinen Versprechen zu den Altanschließern, brüstet sich als Kämpfer für die Feuerwehr, ist er aber nicht. Kann man ihn ernst nehmen?

  6. Petra
    Petra
    10. Februar 2021 at 14:34

    @Lärmgegner, du stellst die richtigen Fragen! Danke, leider tun das in der GVT nur die wenigsten. Ich finde auch, dass nicht nach dem Motto Schwamm drüber und gut verfahren werden kann. Eine wichtige Frage ist auch, welche Rolle spielten der Verwalter und Sonntag in dem Fall? Ohne dass alles restlos aufgeklärt ist, darf der Verwalter von den Haushalten nicht entlastet werden. Ich kann das nur unterstützen, alle Ja Sager sollen die Prozesskosten übernehmen. Na und nun lieber Tim Voigtländer bin ich mal auf dein Statement gespannt. Ich würde mich an deiner Stelle schämen.

  7. Lärmgegner
    10. Februar 2021 at 13:54

    Was für ein Skandal ? Was war den bei Dr. Burmeister und Frau Jochinke aus dem Bauamt- für die wir als Ersatz eine ” tolle “Frau aus Zeuthen seither haben. Da wurde doch der Fehler auch nach unten delegiert. Warum soll es bei der jetzigen Obrigkeit anders sein ?

    Spannend würde es doch nur werden, wenn die GV oder der Hauptausschuß dem Vergleich von Cottbus nicht zustimmen oder beschlossen wird, dass der BM und die positiven Händchenheber – die Verhandlung in CB selber bezahlen müssen.

    Ansonsten ist doch der Skandal nur eine Randnote im Tagesgeschäft des besten Bürgermeisters im Land Brandenburg.

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