Ennullat – RAUSWURF: Im Zweifel besser SCHWEIGEN!

25. Juni 2020
Von

Die Öffentlichkeit, darunter 10.445  Ennullat Wähler, hat das Recht zu erfahren, aus welchem Anlass das Stadtoberhaupt von Königs Wusterhausen  verbannt wurde. Es müssen „schwerwiegende Gründe sein, um den Rauswurf zu rechtfertigen. Konkretes ist bislang nicht bekannt. Es heißt lediglich, dass Ennullat nicht rechtmäßig handelte.

Seine Ehefrau auf der Protest Kundgebung am vergangenen Montag: „Mein Mann sitzt zu Hause, er fühlt sich wie ein Schwerverbrecher und weiß nicht warum.“

Der Widerstand in der Bevölkerung von Königs Wusterhausen gegen den Ennullat – Rauswurf wird größer. In einer Online – Petition (https://www.openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-zwangsbeurlaubung-von-swen-ennullat-buergermeister-von-koenigs-wusterhausen) wird seine Rückkehr in das Rathaus gefordert.

Der Schulzendorfer fragte prominente Lokalpolitiker der Stadt, aus welchen Gründen sie den Antrag zur Beurlaubung Ennullats eingebracht haben. Hier ihre Antworten:

Laura Katharina Lazarus (CDU) - Vorsitzende des Stadtrats von Königs Wusterhausen. (Bildmontage: mwBild)

Laura Katharina Lazarus (CDU) – Vorsitzende des Stadtrats von Königs Wusterhausen. (Bildmontage: mwBild)

 

Michael Wippold, Chef der Fraktion Die Linke (Foto: mwBild)

Michael Wippold, Chef der Fraktion Die Linke (Foto: mwBild)

 

Christian Dorst, Fraktionsvorsitzender Wir für KW/BVO (Foto: mwBild)

Christian Dorst, Fraktionsvorsitzender Wir für KW/BVO (Foto: mwBild)

 

Ludwig Scheetz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat (Bildmonate: mwBild)

Ludwig Scheetz, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat (Bildmontage: mwBild)

Wovor fürchten sich die Spitzenpolitker „schwerwiegenden Gründe“ zu benennen? Soll Fragwürdiges unter dem Schutzschild der Einhaltung von Persönlichkeitsrechten geheim gehalten werden? Oder gibt es gar solche “schwerwiegenden Gründe” nicht?

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12 Responses to Ennullat – RAUSWURF: Im Zweifel besser SCHWEIGEN!

  1. Jörg
    27. Juni 2020 at 09:00

    Es ist also doch nur ein Machtkampf zwischen Rathaus und der GV, denn Ennullat hat ja keine Stimme, da spricht ja nur die Frau ! Und dass Rathaus hat den Beurlaubsbeschluß ja beanstandet. Den Beschluß zum Eintritt in die Schutzgemeindschaft wohl aber nicht.

    Und dass der SPD und dem Rathaus Menschen völlig egal sind, hat Herr Scheetz ja auch wieder mit seiner Abfälligkeit wieder bewiesen, die Schutzgemeinschaft nur als Klageverein zu bezeichnen.

    Euere Spielchen könnte Ihr auf einer einsamen Insel austoben – aber nicht an Bürgern ! Der Bürger kann sich Eure Spielchen nicht mehr leisten und für die Diäten, die ein MDL bekommt, sollte lieber mal als Erntehelfer erbringen, damit er mal weiß , was Arbeit ist !

  2. Dr. Dieter Füting
    26. Juni 2020 at 14:56

    Wir beten

    Weh dem,
    der zu der Wahrheit kommt
    mit Schuld,
    er hat den Schleier zu seinem Unheil zerrissen.

    Und je mehr sie
    der Demut Lippendienst leisten,
    desto verdächtiger sind sie.
    Aus der Trauer
    und der Trägheit des Herzens
    gibt es keine Erlösung.

  3. Dr. Dieter Füting
    26. Juni 2020 at 12:02

    Sherlock Holmes und Dr. Watson in Königs Wusterhausen gesehen

    Was machen diese berühmten Ermittler ausgerechnet in unserer Stadt?
    Nun, um es aufzuklären, ich habe mich an sie gewandt und um ihre Unterstützung gebeten.
    Und sie sind gekommen! Inkognito selbstverständlich! Denn sonst wäre sogar der Landrat Loge ( immer noch SPD ) nach KW gekommen, um sie für sich einzunehmen. Das will keiner mehr.
    Meine Bitte an Sherlock Holmes und Dr. Watson hatte folgenden sachlichen Hintergrund:In Königs Wusterhausen, Landkreis Dahme – Spreewald, nahe Berlin,
    gibt es eine skurrile Gruppe, die sich „SVV – Mehrheit“ nennt und glaubt, dass sie im einhundertprozentigen Besitz der Wahrheit sei.
    Sie denken, dass sie nicht nur im Besitz der hundertprozentigen Wahrheit seien, sondern auch ihre alleinigen Verwalter. Und zwar auf der
    Grundlage eines fiktiven einhundertjährigen Pachtvertrages.

    Meine Frage und Bitte an diese weltberühmten Ermittler war, ob sie einen Rat hätten und ob sie schon einmal einen so aberwitzigen Anspruch
    aufzuklären gehabt haben. „Nein“, sagten beide verwundert. „So etwas gibt es wahrscheinlich nur in Deutschland… Aber ihr habt doch Sigmund Freud, sagten sie nach langem Zögern. Er wusste schon lange, dass es ebenso wenig eine hundertprozentige Wahrheit gibt, wie hundertprozentigen Alkohol.“

    Das wäre auch ihr Ermittlungsgrundsatz. Ja, das ist schon richtig, dachte ich, aber Sigmund Freud war eben nicht
    SPD – Mitglied. Und deshalb strickt sich die „SVV – Mehrheit“ ihre eigne hundertprozentige Wahrheit selbst. Denn ihr Schlachtruf, der durch
    das Rathaus hallt, heißt: Wir sind die SVV – Mehrheit, wer ist mehr? Wir haben die Wahrheit gepachtet, wir, wir, wir.

    Ich muss zugeben, dass ich ziemlich geknickt war. Selbst diejenigen, die bisher alle Fälle mit Bravour gelöst haben, sehen den „Fall SVV –
    Mehrheit“ als unlösbar an. Doch einen Rat hatten sie noch. Sie verwiesen auf ihren geistigen Ziehvater, Sir Arthur Conan Doyle, und seinem Rat bei der Suche nach der Wahrheit: „Wenn du das Unmögliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was übrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist.“

  4. Notte
    26. Juni 2020 at 07:45

    Hat der Schulzendorfer denn auch die anderen anwesenden Fraktionen befragt ? Wie haben die sich geäußert? Wenn ja, dann wäre es schön, hier davon zu lesen. Wenn nicht, dann eben die Begründung.

  5. Dr. Dieter Füting
    25. Juni 2020 at 20:53

    Ach ja, sehr geehrter Herr Christian Dorst,

    früher war ich mal besser. Und es ist richtig, dass das lange her ist.
    Heute nun sitze ich zu Hause, ganz allein mit meiner gekränkten Eitelkeit und mit meinen Problemen und erfreue mich nur noch an Ihrem Bedauern über mich.
    Ach, wissen Sie Herr Dorst, machen Sie es doch auch so wie ich. Bleiben Sie auch zu Hause und geben Sie das Marketing – Experiment mit dem SVV – Ding einfach auf. Sie können es nicht. Machen Sie sich das Leben doch wieder leicht. Verkaufen Sie Häuser oder gesunde Milch, aber bitte nicht mehr Politik. Denken Sie einfach darüber nach, das hilft schon.
    Freundliche Grüße

  6. Christian Dorst
    25. Juni 2020 at 19:36

    Frau Dahms „TOP 11.1 Aussprache und Maßnahmen zum dienstlichen Verhalten des Bürgermeisters“ stand auf der Tagesordnung. Mehr hätte dort gar nicht stehen dürfen aus mehrfach wiederholten Gründen. Ich habe die gesetzlichen Regelungen nicht gemacht, insofern geht Ihr Versuch sie gegen mich zu verwenden völlig fehl.

    Herr Füting Lassen Sie mich mit Ihrer gekränkten Eitelkeit und weiteren Problemen zufrieden. Ich weiß sehr wohl wer mich gewählt hat und was diese Wähler von mir erwarten, ich bin mit ihnen in regelmäßigem Kontakt in meinem Ortsteil. Eines läßt sich bei Ihnen jedoch zweifelsfrei feststellen: je weniger Inhalt, je mehr Unterstellung/Diffamierung. Nein, kein Hochmut Herr Füting, eher Bedauern hinsichtlich Ihres peinlichen Wirkens hier. Sie waren mal besser, aber das ist lange her.

  7. Andreas Haselow
    25. Juni 2020 at 18:02

    Wer nicht antworten will/kann/darf, gehört in den Zwangsurlaub und nicht ein mit 71,5 % gewählter Bürgermeister.

  8. Ingrid Dahms
    25. Juni 2020 at 17:46

    Herr Dorst der Tagesordnungspunkt stand am besagten Abend nicht in der Tagesordnung denn er wurde gegen eine Tischvorlage ausgetauscht mit anderem Inhalt. Des Weiteren hat Frau Lazarus des Saales verwiesen.

  9. Dr. Dieter Füting
    25. Juni 2020 at 17:26

    Sehr geehrter Herr Christian Dorst,
    das war leider kein Beitrag zu mehr Transparenz. Und auch der Frust am Journalismus ist leider nicht hilfreich. Dieser hat seine Berechtigung schon lange. Sie aber Ihre politische Berechtigung schon deshalb nicht, weil Sie über einen Großteil aller Wähler in KW mit Hochmut, mit unberechtigten Hochmut, blicken und reden. Sie sollten sich wirklich schämen, denn Sie sind nicht würdig, unser Stadtverordneter zu sein. Ich jedenfalls schäme mich für Sie.
    Mit freundlichem Gruß

  10. Petra
    Petra
    25. Juni 2020 at 17:20

    Der Kommentar vom SED/PDS/Linke Funktionär ist der absolute Hammer. Der hat auch nach 30 Jahren Wende nichts hinzugelernt. Peinlich dieser Mann.

  11. Dr. Dieter Füting
    25. Juni 2020 at 16:59

    DIE VIERERGRUPPE – LAZARUS, WIPPOLD, SCHEETZ, DORST – UND DAS HOCHGEFÜHL DER MACHT

    Sehr geehrte Vierergruppe,

    so geht es nicht. Sie müssen doch so etwas wie Verantwortung gegenüber den Bürger*innen in der Stadt haben. Und wer Verantwortung hat, der redet, wenn er gefragt wird. Dafür sind Sie doch gewählt worden, dafür haben Sie doch kandidiert.

    Freundlich wie ich bin, gebe ich Ihnen Hilfestellung. Mögliche Antworten:

    Frau Lazarus: Ich bin im Amthor – Schock und muss meine christlichen Werte neu überprüfen
    Herr Wippold: Ich habe keine Lust mehr auf Politik, denn ich habe schon alles falsch gemacht, was falsch
    gemacht werden konnte.
    Herr Dorst: Ich weiß auch nicht, warum ich gewählt wurde. Das muss rechtliche Gründe haben. Darüber
    spreche ich nicht.
    Herr Scheetz: Ich brauche keine Antworten zu geben, denn ich bin die SPD.

    So einfach ist es, sehr geehrte Vierergruppe. Doch ich helfe immer wieder gerne.

    Mit freundlichen Grüßen

  12. Christian Dorst
    25. Juni 2020 at 16:33

    So geht Journalismus der besonderen Art, nur das veröffentlichen was in die Schablone gepresst werden soll, der Rest kann weg.

    Ihre Fragen lauteten:
    1. Aus welchen konkreten Gründen hat Ihre Fraktion am vergangenen Donnerstag den Antrag zur Beurlaubung des Bürgermeisters eingebracht?
    2. Warum gab Ihre Fraktion, vor der Abstimmung über die Beurlaubung, Ennullat nicht die Möglichkeit, Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen?

    Meine Antworten dazu:

    1. Da es sich hier um eine Personalangelegenheit (inkl. Schutz der
    Persönlichkeitsrechte) handelt kann ich Ihnen schon allein aus
    rechtlichen Gründen auf Ihre erste Frage keine Antwort geben.

    2. Ihre zweite Frage mutet etwas seltsam an, vor dem Hintergrund, dass Herr Ennullat bereits im (noch) öffentlichen Teil der Sitzung erklärt hatte an diesem Tagesordnungspunkt nicht teilzunehmen und dies dann auch konsequent nicht tat.

    Dies als Beitrag zur etwas mehr Transparenz…

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