DIE SELBSTGERECHTEN: Was Wagenknecht an den Grünen und „Linksliberalen“ nervt (2)

16. Juni 2021
Von

Sahra WagenknechtEs ist kein typisch regionales Thema, dennoch wagen wir diesen Seitensprung, weil wir glauben, dass es Menschen der Region bewegt:

Sahra Wagenknecht, zu DDR-Zeit bei den SED-Funktionären wegen ihrer Liebe, Dinge beim Namen zu nennen  in Ungnade gefallen, promovierte Volkswirtin und spätere Vize-Chefin der Linkspartei hat mit ihrem jüngst erschienen Buch „DIE SELBSTGERECHTEN“ Schnappatmung bei Politikern ausgelöst.

Und das schreibt Sahra Wagenknecht in ihrem Buch:

Über  „Fridays for Future“:

„Als sich Ende 2019 den in die Lausitz gereisten jungen Leute von „Fridays for Future“ und ihrer Forderung nach einem sofortigen Kohleausstieg etwa 1.000 Anwohner entgegenstellen und Bergmannslieder singen, vermutlich ausnahmslos Menschen, deren soziale Existenz am Kohlebergbau hängt, werden sie von den Aktivisten  zielsicher als Kohle-Nazis identifiziert.“

„Tatsächlich haben über 80 Prozent der 18- bis 29 Jährigen Jugendlichen nie an einem Schulstreik oder „Fridays for Future“-Demo teilgenommen. Lediglich 4,5 Prozent waren mehr als fünfmal dabei, 7,6 Prozent immerhin zweimal.“

Über Besserverdienende:

„In Deutschland haben die Grünen mittlerweile die FDP als Partei der Besserverdienenden abgelöst. Bei vielen Wahlen ist das Durchschnittseinkommen der grünen Wählerschaft heute höher als das der Wähler irgendeiner anderen Partei.“

Über Niedriglöhne:

„Als die Raumpflegerin in der Alltagssprache noch Putzfrau hieß, war sie meist noch bei der Stadtangestellt und hatte einen sicheren Arbeitsplatz mit auskömmlichem Gehalt. Weder die Gendertheorie noch die vielen Gleichstellungsbeauftragten haben verhindert, dass es vor allem Frauen waren, die in den neuen Niedriglohnsektor abgedrängt wurden,´ auf dessen Schaffung Gerhard Schröder bis heute stolz ist und gegen den auch die Grünen nie Einwände hatten.“

Über Akademikerparteien:

„Heute sind die meisten linken Parteien Akademikerparteien, die genau von jenem großstädtischen, gut ausgebildeten und sozial eher abgesicherten Milieu gewählt werden…“

Fortsetzung folgt.

2 Responses to DIE SELBSTGERECHTEN: Was Wagenknecht an den Grünen und „Linksliberalen“ nervt (2)

  1. Oliver
    30. Juni 2021 at 13:40

    Mit dem Lebenslauf der kanzlerkandidatin ist alles OK.

    Sie hat eine Lizenz zur Lebenslaufänderung erworben.

    Hier nachzulesen: https://www.der-postillon.com/2021/06/baerbock-lebenslauf.html

  2. Ulrich Häusler
    29. Juni 2021 at 16:49

    Eine ganz tolle Kanzlerkandidatin haben die Grünen. Erst Probleme mit den Diäten, dann mit dem Lebenslauf und jetzt mit ihrem Buch.

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