Darum kann Angela Homuth (SPD) nicht mehr BürgerMEISTERin bleiben (Teil 2)

23. März 2022
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Wildau. „Die Nichtführung des Amtes von Angela Homuth verursacht der Stadt große materielle aber auch Imageschäden.“, konstatierte László Ungvári, langjähriger Präsident der Technischen Hochschule Wildau, Ehrenbürger der Stadt, Ehrendoktor und -professor in Kasachstan, Russland, Ungarn und der Slowakei.

Vier Beispiele belegen das:

Beispiel 1 – Stichkanal

Homuth versprach 2019, sich für eine „schnelle Lösung“ in der Sache einzusetzen. Heute steht fest, dass ihr damals wohl ein Versprecher unterlaufen ist.

Denn trotz einer eindeutigen Beschusslage in den Gremien der WiWO und der Stadtverordneten-versammlung schon in 2019 trieb Homuth das Projekt nicht voran. Obwohl sie als Stadtratschefin das Vorhaben unterstützte. Nach Experteneinschätzung wäre es möglich gewesen, spätestens im Frühjahr 2022 mit der Sanierung des Kanals und der Umsetzung des Bebauungskonzeptes zu beginnen. Nun wird der Schandfleck Wildau noch Jahre begleiten, weil in der Sache seitdem gar nichts unternommen worden ist.

Homuth

Beispiel 2 – Kita Hasenwäldchen

In der Kerber-Ära plante die stadteigene Wildauer Wohnungsbaugesellschaft (WiWO) den Neubau einer Kita. Die Planungen waren fix und fertig, die Baugrube bereits ausgehoben, da wurde der Kerber-Plan über den Haufen geworfen. Rund 1,5 Millionen Euro wurden in den Sand gesetzt.

Statt der über 4.000 Quadratmeter geplanten Fläche wurden für die Kita nur noch 3.000 Quadratmeter vorgesehen. 7,8 Millionen Euro soll nach Angaben von Homuth alles gekostet haben. Die zuvor bezahlten Planungs- und Bauleistungen für die ursprüngliche Kita-Planung können darin aber nicht enthalten sein.

Um die Stadträte zum Wechsel der Kita-Planung zu bewegen, wurde behauptet, dass die Kosten „aus dem Ruder gelaufen seien“.  Inzwischen gilt als sicher, dass diese Aussage frei erfunden ist. Dem Architekten, der am 29.9.2020 in der Stadtverordnetenversammlung seine aktualisierte Kostenberechnung vorstellen wollte, ist damals durch willkürliche Beendigung der Diskussion kein Rederecht erteilt worden, obwohl mehrere Stadtparlamentarier ausdrücklich darum gebeten haben.

Resultat:  Weniger Kita und geringere Qualität für das gleiche Geld.

Beispiel 3 – Erweiterung der Grundschule

Schon Ex-Bürgermeister Dr. Uwe Malich (Die Linke) hat sich für sie eingesetzt: Die Erweiterung der Grundschule. Homuth mäkelte an der Vorarbeit herum, sie sei angeblich nicht ausreichend. Die Baukosten sollen von ursprünglichen 10 Millionen auf 30 Millionen zuzüglich der Folgekosten explodieren.

Beispiel 4 – Flughafen BER

Es ist unstrittig, dass die BER-Flughafen Region ein enormes Entwicklungspotential in sich birgt. Wie kann sich Wildau in diesem Umfeld weiterentwickeln? Homuth fehlt dazu offensichtlich die strategische Sicht. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie in regionalen wirtschaftspolitischen Foren nicht als Macher, sondern als Außenseiter wahrgenommen wird.

Ist Homuths Agieren oder Nichtagieren bürgerMEISTERlich?

 

2 Responses to Darum kann Angela Homuth (SPD) nicht mehr BürgerMEISTERin bleiben (Teil 2)

  1. Thomas Flieger
    23. März 2022 at 20:58

    Lieber Schulzendorfer,

    In meinem bisherigen öffentlichen Einlassungen habe ich mich stets von bürgerMEISTERlichen Werten leiten lassen. Als Anspruch versteht sich. Ich bin vor 12 Jahren mit meiner Familie aus dem Harz kommend nach Wildau gezogen. Die Grundlagen unserer Entscheidung: öffentliche, soziale und wirtschaftliche Infrastruktur, alle Formen der Bildung, die Nähe zu Berlin und Potsdam und die Nähe zur Natur! Meine Frau hat mich zu Recht von unserem Wildau überzeugt. Leider muss ich für die letzten fast 3 Jahre mein Resümee entscheidend anpassen. Nicht weil dieser Ort kein Potential hätte, nein ! weil er wenig überzeugend, nicht verlässlich und integer und auch nicht emphatisch und zugewandt geführt wird. Ein verdienter und innovativer Geschäftsführer wurde unschön und vernichtend gekündigt. Unter – heute erneut in einem SPD erschienenden Flyer – fadenscheinigen Gründen. Wenn all die Anschuldigen stimmen würden, wo war der Aufsichtsrat – unter Mitwirkung von Frau Homuth – und die Wahrnehmung seiner Aufsichtspflicht in den vorherigen 18 Jahren seiner erfolgreichen Tätigkeit! Er sollte und musste weg. Das war bereits vor der Wahl ein erklärtes und formuliertes Ziel. Wo sind die Visionen für Wildau? Auf einem Wahlplakat der SPD lese ich, „damit unser Wildau, Wildau bleibt“! Was ist das für eine Aussage? Welches Wildau ist hier gemeint. Er erhebt hier den Anspruch das zu bestimmen ? An Arroganz nicht zu überbieten. Zum nicht gewünschten planlosen Wachstum frage ich mich, wo diese Haltung zu einer Zeit war als Frau Homuth zu allen relevanten Projekten JA gesagt hat. Mir ist in den vergangenen Jahren mit Frau Homuth eine Frau begegnet, die nachweislich beratungsresistent und mitunter fern der Wahrheit mit mir gesprochen hat. Eine Frau die mich und andere Beteiligte Gesprächspartner wissentlich und nachweislich mit falschen Informationen versorgt hat. Nein zu dieser Bürgermeisterin. Ja zur Abwahl! Im übrigen ist mir als Mitglied der SPD im Ortsverein Wildau und bis Februar 2022 Mitglied des Vorstandes der hiesigen SPD bewusst, dass mich meine Lieben Genossen seit meiner ersten öffentlichen Einlassung im August 2021 meiden, schneiden und mich diskreditieren. Unser Kanzler forderte in seinem Wahlkampf Respekt unter und allen ein. Ich erwarte diesen Respekt vor meiner anderen und nicht linientreuen Meinung.

    Thomas Flieger

    Bürger und Unternehmer in Wildau

  2. Summertime
    23. März 2022 at 19:59

    Dieser Frau kann man nach Allem nicht mehr das Vertrauen aussprechen.

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