Corona-Explosion im Seniorenheim „Wilhelm Busch“

5. Januar 2021
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Während am 30.Dezember im Seniorenheim „Wilhelm Busch“ lediglich fünf Covid-19-Fälle registriert waren, ist die Zahl der Infizierten bis heute um das Dreifache gestiegen. Nach Angaben des Landkreises Dahme-Spreewald sind insgesamt 15 Bewohner und Mitarbeiter betroffen.

Im Heim herrschen seit Langem verschärfte Hygieneregeln. So ist der gemeinsame Essensraum gesperrt, Tische und Stühle wurden entfernt. Vor den bodentiefen Fensterelementen im Erdgeschoss ist eine Absperrung errichtet. So sollen Besucher der Heimbewohner an die Einhaltung der Abstandsregel erinnert werden.

Seniorenheim Wilhelm Busch (Foto: Wolff)

Seniorenheim Wilhelm Busch (Foto: Wolff)

10 Responses to Corona-Explosion im Seniorenheim „Wilhelm Busch“

  1. zicke
    15. Januar 2021 at 20:15

    @ Brigitte S. Der Blickpunkt von heute hat aber eine ganz andere Seite drauf- Ein Lob für die Pfleger ( denen ich auch danke ) , aber alles wird im Blickpunkt so schön geschrieben ! Wieviel hat die Volkssolitärität für die halbe Seite bezahlt ? Und aus welchen Töpfen ? Dafür ist Geld wohl da – denn eine Gegendarstellung ist das nicht ! Klasse PR.

  2. Fred
    11. Januar 2021 at 16:12

    Hallo Frau Fischer,
    Es ist ja schön das das Zimmer Ihrer Mutti schön geschmückt ist !

    Wenn dies hier eine Schule wär Frau Fischer- hätte der Lehrer zu Ihnen gesagt, Frau Fischer – bitte setzen – Thema verfehlt – eine 5.

    Schönen Abend

  3. Donald Duck
    10. Januar 2021 at 20:45

    Sehr geehrte Frau Fischer
    dieser Artikel im Blickpunkt und die vielen Komentare auf diesen Bericht, machen nur öffentlich was seit mehreren Monaten in diesem wundervollen Heim schief läuft.

    Ich gebe ihnen vollkomen Recht, das wir mal das Personal und die Zeit hatten um uns liebevoll um unsere Bewohner zu kümmern. Doch das ist schon sehr lange nicht mehr der Fall. Wenn ich mir die vorherigen Kommentare durchlese, finde ich keinen Vorwurf an die Pfleger oder Pflegerinnen. Man kann die Komentare natürlich immer deuten wie man möchte.

    Die Misstände anzusprechen brachte weder bei Geschäftsführung noch bei der Leitung etwas. Wenn man sieht das Angehörige der Bewohner zu Weihnachten ins Haus kommen müssen um die Bewohner zu versorgen da nur noch vier oder fünf Leute da sind, dann läuft hier doch etwas nicht mehr richtig.
    Sie Frau Fischer scheinen schon länger nicht mehr im Heim gewesen zu sein. Da die von Ihnen so hochgepriesene seit Wochen schon nicht mehr da ist.

    Vielleicht betrachtet mal jemand die ganze Sache als das was es ist. Ein Hilfeschrei aus dem Haus.

  4. Heike Fischer
    10. Januar 2021 at 18:36

    Dank an Frau Britz und ihr Team,
    Viele Jahre steuert Frau Britz und ihr Team ein Seniorenheim. Das Wilhelm-Busch in Schulzendorf durfte ich kennenlernen. Und ich ziehe den Hut!!!!!!! Vor Frau Britz und ihrem Team!!!!!
    Diese Frau mit Team hat in den letzten Monaten so viel geleistet, Frau Britz war immer anwesend im Heim. Ihr Team arbeitet mehr als genug und immer freundlich und zu Bewohnern und Angehörigen mehr als liebevoll und zuvorkommend.
    Auf all die sehr persönlichen Angriffe auf das Seniorenheim, mag ich nicht reagieren. Wir alle machen durch Corona eine schwere Zeit durch.
    Wenn man seine Lieben in außenstehende Hände gibt , dann hat jede Familie viel durch. Wir alle haben unsere Lieben mit Herz und Liebe gepflegt. Stress und Panik waren stets dabei. Nicht jeder hatte das Glück eine Schwiegertochter zu haben, die sich in der Altenpflege auskennt. Trotzdem kam der Tag, als ich meine Eltern in andere liebevolle Hände geben musste.
    Mein Papa war 8 Jahre im Wilhelm- Busch. Frau Britz und ihr Team begrüßten mein Vater und hießen ihn Willkommen. So herzlich ging die Betreuung weiter.
    Wir alle sind Menschen und nicht alle sind für diesen Beruf geeignet. So reagierte Frau Britz mit Team sofort.
    Die tollen Nachmittagsveranstaltungen waren super. Dirk begeisterte jede Heimbewohnerin und jeden Besucher. Die Weihnachtsfeiern rührten uns jedes Jahr zu Tränen. Super geplante und liebevolle Aufführungen in all den Jahren.
    Mein Vater starb 2019!!! Ich danke allen Schwestern und Pflegern, die sich in meinem Beisam respektvoll und dankend verabschiedet haben. Ihr Lieben, ich drücke euch dafür.
    Nun gibt es noch meine Mutti.
    Nur zur Corona-Zeit
    Mutti saß mit Mundschutz und verstand die Welt nicht. Ich war in Vollverkleidung. Aber Frau Britz und ihr Team konnte es den Angehörigen ermöglichen, dass wir unsere Lieben sehen.
    Gefühlt muss Frau Britz Tag und Nacht gearbeitet haben. Das Team nicht minder.
    Meine Familie und ich bedanken uns sehr herzlich für die tolle Organisation in einer schweren Zeit, wo Meckerer sich gerne zu Wirt melden. Möglichst anonym!!!!
    Liebe Frau Britz und Team, ich danke euch von Herzen. Meine Eltern hätte ich nicht liebevoller pflegen können.
    Für das weihnachtliche Schmücken des Zimmers meiner Mama bedanke ich mich öffentlich sehr herzlich. Corona verbot mir zu meiner Mutti. Das Team schmückte das Zimmer meiner Mutti. Ich bedanke mich sehr herzlich.
    Dankeschön an Frau Britz, immer im Einsatz ,und ihr Team.
    Mein Name ist Heike Fischer , anonym finde ich ungerechtes Meckern.
    Dankeschön

  5. Brigitte
    9. Januar 2021 at 19:08

    Bezugnehmend auf den Artikel ” Wilhelm Busch würde sich schämen “, erschienen im Blickpunkt vom 9.1.2021 und den zahlreichen Kommentaren
    unter www. Der Schulzendorfer, weis ich endlich, ich kämpfe nicht mehr allein.

    Jedes Wort der Verfasser ist wahr.

    Meine Eltern sind seit August 2019 im Seniorenheim W. Busch in Schulzendorf.Ich habe geglaubt, das Richtige und Beste für Sie getan zu haben. Seit einem Jahr kämpfe ich gegen Gleichgültigkeit, Unqualifiziertheit und null Information.

    Dieses Heim hat zwei Feinde. Das sind der noch wissende Bewohner und deren besorgte Angehörige. Dieser Zustand ist permanent und hat nichts mit Corona zu tun.

    Ich schäme mich jeden Tag vor meinen Eltern, Ihnen das angetan zu haben. Jeden Tag habe ich panische Angst, um beide. Der Heim- und Pflegeleitung habe ich das persönlich mehrmals mitgeteilt.

    Mein Vate( 89 J. ) an Corona erkrankt, lag im Krankenhaus und kämpfte um sein Leben. Ich habe nicht geglaubt, ihn noch einmal zu sehen.

    Als es ihm besser ging, habe ich die Ärzte angefleht, ihn doch zu behalten, aus Angst, er muß zurück in die “häusliche” Pflege.
    Welche Tragödie!

    Ein Schreiben vom Landrat, datiert 15.12.20 , mit Informationen über aktuelle Maßnahmen und Anordnungen die meine Eltern betreffen, wurde Ihnen am 9.Januar 2020 ausgehändigt. Da war alles vorbei. So ist es auch mit amtlichen Schreiben , Rechnungen und Mitteilungen über Entgelderhöhungen usw.

    All das erhält man nach Wochen.
    Warum?

    Für diesen ” Lebensabend ” opfert die Generation unserer Eltern, die Rente und Ersparnisse. Das haben sie nicht verdient. Und das in einen
    Unternehmen der ” Volkssolidarität “.
    Ein Pfui Teufel an den Vorstand der VS.
    Sie wissen und ignorieren.

    Verteiler: Vorstand VS
    Gesundheitsamt
    Blickpunkt

  6. Fred
    9. Januar 2021 at 14:08

    Eine menschliche Sache noch die mir sehr am Herzen liegt und mir persönlich sehr nahe ging als ich Sie erfuhr.
    Vor ca. 15 Tagen – um die Weihnachtszeit rum lag im W.-B. eine 90 Jährige Frau im sterben. Das einzige Kind ( selber schon 70 Jahre alt ) was sich immer um seine Mutter gekümmert hat und im Heim auch bekannt war wurde der Zutritt zur sterbenden Mutter verwehrt !

    Mit welchem Recht ???

    Noch einmal sehen, streicheln, vielleicht die Hand halten und gemeinsam Abschied nehmen nach 70 Jahren gemeinsamen Lebens.
    Nur der Gang von der Eingangstür bis ins Sterbezimmer, selbst mit Schutzanzug, Mundschutz, Handschuhe usw war nicht möglich – Anordnung von Oben! Wer ist oben ?

    Das sterben und der Abschied in Würde wurde beiden verwehrt!!!

    Und das zeigt uns doch deutlich wie die Verantwortlichen über Ihre zu pflegenden Menschen und Angestellten denken – traurig aber war !
    Deswegen wurde ja auch die Firma mit diesen Namen gewählt, somit sieht alles nach Außen sauber und ordentlich aus. Hört sich ja auch gut an –
    Volk, Solidarität, Bürger, Hilfe.
    Ein Satz von der Internetseite des Heimes, Unsere Unterstützung gibt Ihnen und Ihren Angehörigen die Gewissheit in der sicheren Umgebung zu sein, in der auf schnelle Hilfe im Notfall Verlass ist.

    Schönen Dank auch, und noch einmal die Frage – Mit welchen Recht ?

  7. Fred
    8. Januar 2021 at 14:41

    Hallo,
    Endlich mal einer der Mut zur Wahrheit hat!
    Man könnte viele weitere Dinge aus diesem Heim aufzählen , es würde sich eh nichts ändern oder verbessern.
    Schutzmaterial fehlt seit vielen Monaten, der Geschäftsführung im Kirchplatz 11 ist dies egal !
    Seit mehr als 5 Wochen sind die Bewohner in Ihren Zimmern und dürfen nicht raus, eine der Bewohnerin ist blind – hat keinen Fernseher um irgendetwas zu erfahren und kein Radio auf Ihrem Zimmer. Wie muss sich diese Frau fühlen ? Ein Dank an die Geschäftsführung und Leitung, Ihr müsstet Euch schämen wie Ihr mit alten Menschen umgeht, immer schön von oben herab wie eh und je.

  8. PCRF
    5. Januar 2021 at 23:13

    @Klaus Günter:
    Ein Artikel der anstatt Angst vor und den Kindern zu machen, die Realität im Seniorenheim abbildet. Ein jahrzehntelang auf Sparflamme gefahrenes Gesundheit- und Pflegesystem kann nicht durch (plakativ an Kindern abgearbeitete) Maulkorbpflicht und Abstandsregeln geheilt werden. Frei nach dem Motto: “Weil der Pöbel keine Maske trägt, fehlt im Seniorenheim das Personal”. Oder auch die “Haltet den Dieb/Maskenmuffel”-Metapher beschreibt die voller Doppelstandards belegte, moralisierende Abwälzung von Verantwortung der abgehobenen Elitenkaste auf den Bürger recht gut, wie ich meine.

  9. Jasemin
    5. Januar 2021 at 21:58

    Herr Günther ,
    Woher nehmen sie dieses Wissen ?
    Mich würde schon interessieren, woher dies kommt.
    All ihren Aussagen , kann ich nirgends anders belegt finden.
    Sollten solche Missstände herrschen , warum greifen dann keine Behörden ein ?
    Der Artikel an sich stimmt schon traurig , doch ihre Aussagen machen nachdenklich.
    Können sie diese allesamt belegen ?
    Da frag ich mich , weshalb diese hier posaunt werden und dies nicht an höhere Stellen gemeldet wird ?

  10. Klaus Günter
    5. Januar 2021 at 17:37

    Was wirklich abgeht, bekommt doch keiner mit.
    Ein rot-weißes Flatterband vor dem Haus ist noch kein Konzept.
    Von Außen mag es so wirken, als ob alle Maßnahmen getroffen werden, aber drinne fehlt Personal und Schutzmaterial. Hygienekonzept, davon wird viel geredet, aber es existiert keines und es fühlt sich keiner verantwortlich. Mitarbeiter, die 15 und mehr Tage durcharbeiten, 12 Stunden und mehr pro Tag. Zeitarbeitskräfte werden schon seit Monaten nicht gebucht, jetzt ist es einfach zu spät, trotz mehrfacher Bitten des Personals wurde nie eine Entlastung nur in Erwägung gezogen worden. Die Zeitarbeitskräfte reden und schreiben sehr schlecht über das Haus, weil diese bei den Buchungen nicht über positivfälle im Haus informiert wurden, sowie auch intern Angestellte die Geringfügig im Haus arbeiten. Geschäftsführung ordnete an, das die Zeitarbeitskräfte nur positive Fälle versorgen sollen. Aber gerade die erkrankten Bewohner, benötigen doch eher bekannte Gesichter und Menschen die sie kennen. Aktuelle Anordnung der Geschäftsführung, man soll einen Einmalschutzkittel mehrfach in einem Dienst tragen, aber nicht pro Zimmer sonder ein Kittel für alle positiven Zimmer….sowas wie Hygiene ist garnicht möglich und wird durch die Geschäftsführung mit Füßen getretten, sowie auch die Würde der Bewohner. Die Aussage der Geschäftsführung: “Die Mitarbeiter haben zu hohe Qualitätsansprüch”. Und dann dieser Artikel, nach außen ein Bild von einem Konzept, aber in Wahrheit steckt nichts außer Chaos, Unwissenheit und Unfähigkeit dahinter. Die Tische im Speisesaal wurden nicht zum Schutz entfernt, sonder Zweckentfremdet als Ablage für Schutzmaterial, da es keine anderen Möglichkeiten gibt. Verschlossene Abfallbehälter für benutzte und damint kontaminierte Materialien, sind Wunschdenken, das gibt es in diesem Haus kaum.

    Bitte rufen Sie uns zu diesem Thema zurück oder senden uns eine Nachricht, damit wir Kontakt zu Ihnen aufnehmen können.

    Die Redaktion
    Telefon 033762 91720
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