Miersdorf/Zeuthen. Auch in diesem Jahr wurde an das Ende der nationalsozialistischen Diktatur am Ehrenmal in Miersdorf gedacht. In der Nacht zum 9. Mai 1945 wurde in Berlin die Kapitulationsurkunde unterschrieben und an die Rote Armee übergeben. Damit endete der Zweite Weltkrieg für Europa.
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Etwa 50 Teilnehmer nahmen letzten Freitag an der Gendenkstunde teil. Aus Zeuthen waren Vertreter aller politischen Kräfte gekommen: Linke, CDU, Bürger für Zeuthen, SPD und Grüne. Schulzendorf Abgeordneter schwänzten!
Das Ehrenmal in Miersdorf wurde 1947 als Ehrenfriedhof errichtet und erinnert an die gefallenen Soldaten der Roten Armee sowie an zahlreiche Zivilpersonen, die bei den letzten Kämpfen um Berlin im April/Mai 1945 ihr Leben ließen.
Schulzendorfs Bürgermeister Markus Wittek (CDU) hielt eine Gedenkansprache, die bei einigen Teilnehmern für Kopfschütteln sorgte. Er zog einen irreführenden Vergleich. Witteck wörtlich: „Der russischen Angriff auf die Ukraine, mit welchen Argumenten auch immer er versucht wird zu rechtfertigen, ging, so wie von Hitler Deutschland, von einer Person aus.“ Ein oberflächlicher Vergleich, denn historische, geopolitische und ideologische Kontexte sind grundlegend verschieden.
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Witteck attackierte die „amerikanischen Freunde“, wo der „mächtigste Mann der Welt wahllos Länder überfallen und zerbombt“ hat. Der neue Bürgermeister weiter: „Der 8. Mai soll ein Tag der Hoffnung sein, die Hoffnung in einer friedvollen Welt zu leben.“
Was Witteck vergaß zu erwähnen: Es waren nicht Amerikaner, nicht Franzosen und nicht Engländer. Es war die damalige Sowjetunion, die die Hauptlast im 2. Weltkrieg mit 27 Millionen Toten, darunter 11 Millionen Soldaten trug.
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Markus ist also geblieben, und geht der Tradition nach, Wichtig sein zu wollen, BER seine Hausaufgaben gemacht zu haben. Ich hatte die letzen Tage Gespräche mit Leuten auch Zeuthen, Eichwalde und KW. Sie fragten- Markus ist immer noch da ?