Wahlkampf: Jetzt fliegt Dreck aus dem SPD-Lager und von einer Reporterin

13. August 2022
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Wildau. Der Wahlkampf um den Bürgermeister Posten in Wildau ist in seine entscheidende Phase getreten, jetzt fliegen die Fetzen. Ausgerechnet vom SPD-Lager geht eine hässliche Attacke auf einen der aussichtsreichsten Kandidaten um den Bürgermeister Posten aus:  László Ungvári.

Losgetreten wurde sie von SPD-Stadträtin Susann Schulz. Sie war an der TH Wildau Schülerin von Ungvári, lehrt derzeit an der Hochschule, ist Vertraute der aus dem Rathaus gejagten Angela Homuth (SPD) und SPD-Chefin von Dahme-Spreewald Tina Fischer.

Ehrenbürger der Stadt Wildau: László Ungvári (Foto: mwBild)

Ehrenbürger der Stadt Wildau: László Ungvári (Foto: mwBild)

Schulz wandte sich mit einem Leserbrief an den Schulzendorfer. Darin stellt sie Ungváris Vertrauenswürdigkeit in Frage und giftet gegen die kurze Dauer seiner Präsidentschaft an der Deutsch-Kasachischen Universität Almaty. Sie sieht Ungvári daher im „zweifelhaften Licht“.

Schulz verweist auf einen Text der Journalistin Dörthe Ziemer, die von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg mit Steuergeldern gefördert wird.

Pünktlich vor der Wahl kramt die eine Story aus der Mottenkiste raus. Drei Jahre nach dem Ausscheiden Ungváris als Präsident und Rektor der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) wirft sie ihm darin Fehlverhalten und Misswirtschaft vor. Ziemer soll sogar Behauptungen als Tatsachen dargestellt haben, die gerichtlich als eindeutig falsch festgestellt worden sind.

„Ich habe mir nichts vorzuwerfen und stehe nach wie vor für Transparenz und Offenheit. Den Versuch, mich mit solchen Methoden zu diskreditieren, verurteile ich deutlich und bin mir sicher, dass die Wildauerinnen und Wildauer erkennen, was hier für ein Spiel gespielt wird“, kontert der Wildauer Ehrenbürger Ungvári.

Der Vize Präsident des Kreistags Dahme-Spreewald, Karl Uwe Fuchs appelliert an die Vernunft:

“Der Wahlkampf in Wildau war bisher vor allem dadurch geprägt, dass die fünf Kandidaten nicht primär gegeneinander antreten, sondern vor allem für etwas. Dieses „für“ ist die Weiterentwicklung der Stadt Wildau und die Verbesserung der Lebensqualität für die Bürger der Stadt. Ich appelliere an alle Kandidaten, Parteien und dessen Unterstützer auf der Zielgeraden dieses Wahlkampfes den sachlichen Kurs nicht durch Diskreditierungen einzelner Kandidaten zu gefährden. Mit der deutlichen Abwahl der Ex-Bürgermeisterin Angela Homuth haben die Wildauer doch klar gezeigt, dass für sie Sachpolitik die höchste Priorität hat. Das sollte daher auch der Fokus der verbleibenden Wochen sein.

Hintergrund: Ungvári ist Mitbegründer der Bürgerinitiative Demokratie und Transparenz für Wildau e.V., die das Abwahlverfahren von SPD-Bürgermeisterin Angela Homuth angestoßen hat. Mit ungewöhnlicher Mehrheit wurde die Skandal Bürgermeisterin ihres Amtes enthoben.

21 Responses to Wahlkampf: Jetzt fliegt Dreck aus dem SPD-Lager und von einer Reporterin

  1. Marco Rose
    20. August 2022 at 14:37

    Sehr geehrte Frau Rühle,

    könnten Sie mir bitte erklären, warum Sie meine Kommentare löschen.
    Meine E-Mail haben Sie ja.

  2. Bernd Puhle
    17. August 2022 at 12:13

    Ganz unabhängig von den Vorwürfen gegen ihn, Wildau würde vom Regen in die Traufe kommen, finde ich ihn einfach zu alt für dieses Amt.

  3. Marco Rose
    16. August 2022 at 10:06

    Hallo Frau Rühle,
    Sie haben schon wieder einen Kommentar gelöscht.
    Dabei habe ich doch nur um Hilfe bei der Suche nach einer Webseite gebeten.
    Egal. Einen schönen Tag und Gruß

  4. Marco Rose
    15. August 2022 at 23:11

    Lieber User Marco Rose, Anschuldigungen dieser Art werden ohne Belege nicht veröffentlicht. Wir bitten Sie erneut, sich an unsere Nutzungsbedingungen zu halten.

    Sabrina Rühle
    Redaktion

  5. Benni W.
    15. August 2022 at 11:36

    Recherche hin oder her – selbst Leser, die der Text inhaltlich abholt, sollten schnell erkennen, dass der Artikel von Frau Ziemer stark tendenziös bleibt. Dass hier ein Narrativ gestrickt wird, ist bei der Lektüre kaum zu übersehen. Mich wundert auch, dass man die Autorin über ihre Homepage für PR-Texte buchen kann. Was ja völlig ok wäre. Aber eher das Gegenteil von Journalismus ist.

  6. Winterzeit
    15. August 2022 at 07:53

    @Summertime Moment mal, meines Wissens werfen Anhänger der BI bzw. Unterstützer des Herrn Ungvari seit Bekanntwerden seiner Kandidatur mit Dreck in Richtung Herrn von Essen. Dabei graben Sie Dinge aus und basteln sie sich so zusammen -und dichten noch Dinge dazu, lassen Fakten weg- dass es möglichst “schlimm” klingt und diffamieren ihn dabei mit ekligsten Mitteln. Ist DAS dann die geforderte Kommunikation auf Augenhöhe?? Vermeintliche Transparenz auch nur in eine Richtung – nämlich in die eigene?? Das ist dann in Ordnung, ja??

  7. Dörthe Ziemer
    15. August 2022 at 07:35

    Sehr geehrte Frau Rühle, “Verweise auf fremde Links sind bei uns unerwünscht.” – Meinen Sie, “Verweise auf unerwünschte Links sind bei uns unerwünscht.”? Wieso findet sich in den Kommentaren hier plötzlich ein Verweis auf einen youtube-Link? Besten Dank für eine Antwort!

  8. 15. August 2022 at 00:33

    Unglaublich was sich die SPD und ihre Sympathisanten hier leisten. Bisher lief der Wahlkampf zwischen den 5 Kandidaten meiner Meinung nach sachlich und fair ab. Wenn jetzt so eine Hetzjagd beginnt, handeln die Verursacher auf keinen Fall für einen erfolgreichen Neubeginn von Wildau und sie sollten mal in sich kehren, was sie für einen Schaden anrichten. Dies ist nicht im Interesse vieler Wildauer Bürger. Einfach nur beschämend. Da stell ich mir doch wirklich die Frage, wie soll es denn in Wildau weiter gehen, wenn die SPD wieder das Sagen im Rathaus und resultierend auch im Landkreis hat. Als Wildauer Bürgerin bin ich nur noch verärgert über die ganze Sache. Anstatt alle gemeinsam an dem Strang für das Wohlergehen und der Realisierung der vielen kommenden Projekte ziehen, entstehen Schlammschlachten. Jetzt erst recht die Stimme für Ungvári.

  9. Thomas Flieger
    14. August 2022 at 21:06

    Liebe Frau Annie,

    Ich hoffe ich deute Ihr Geschlecht richtig.

    Zur Deutung der von Ihnen erwähnten Demokratie möchte ich Sie ermuntern nachstehendem Link zu folgen – sicher finden Sie auf dem YouTube-Kanal noch andere spannende Einlassungen.

    https://youtu.be/wKOh2zMszwo

    Als Sozialdemokrat verurteile ich dieses Verständnis von Umgang mit unserer Demokratie!

    Ich würde mich über eine Klarnamen-Erkennbarkeit sehr freuen.

    Beste Grüße

    Thomas Flieger

  10. 14. August 2022 at 19:04

    “Selbstverständlich werden wir Ihre Meinung vollständig veröffentlichen” schrieben Sie mir am 2.8. kurz nachdem ich Ihnen meinen Leserbrief sandte und wollten ihn zusammen mit einem Interview von Prof. Dr. Ungvari teilen.

    Nachdem Sie vergangene Woche auf den Artikel von Frau Ziemer aufmerksam wurden, schrieben Sie mir dann am Freitag “Wir werden einen eigenen Beitrag veröffentlichen, der sich mit ihrem Leserbrief und der Schrift von Frau Ziemer befasst”.

    Nun musste ich leider feststellen, dass bis auf fehlerhafte Informationen zu meiner Person überhaupt kein Bezug zu meinem Leserbrief besteht. Weder habe ich jemals eine Lehrveranstaltung von Prof.Dr. Ungvari besucht noch bin ich in der Lehre tätig.

    Der Inhalt meines Leserbriefes hat mit der Recherche von Frau Ziemer einzig die Gemeinsamkeit, dass es darin um Bürgermeisterkandidaten in Wildau geht. Ich habe in meinem Leserbrief erläutert, inwiefern aus meiner Sicht ein Widerspruch besteht zwischen frei zugänglichen Informationen über zwei der Bürgermeisterkandidaten und den Forderungen der BI nach Transparenz, Empathie und Ehrlichkeit.

  11. Marco Rose
    14. August 2022 at 15:39

    Sehr geehrte Redaktion,
    Sie haben meinen Kommentar gelöscht, weil es angeblich keine Beweise geben soll.
    Weiterführende links, wie zum Beispiel auf YouTube Sendung Klartext sind auch nicht möglich.
    Was selbst Sie erkennen könnten ist der ungarische Orden, den Ungvari überall trägt. Z.B. auf den Wahlplakaten. Dass so etwas von Kommentatoren bewiesen werden muss…

    Wie auch immer. Prof. Ungvari liebt offensichtlich Autokratie. Das sollten alle Wildauer wissen.

    Und der Bericht von Frau Ziemer ist sauber recherchiert.

  12. Marco Rose
    14. August 2022 at 15:31

    Sehr geehrte Frau Rühle,
    schade, dass Sie meinen Kommentar nicht veröffentlicht haben.
    Er scheint wohl nicht in Ihre Stimmungsmache zu passen.

  13. Claudia Schäfer
    14. August 2022 at 14:19

    Die SPD hat ihrem Kandidaten von Essen einen Bärendienst erwiesen. Die Partei zeigt, dass viele ihrer Mitglieder, nicht alle, den Kurs der Konfrontation mit allem, was sie nicht für gut hält, fortsetzen wird. Mein Respekt gilt Herrn Flieger!
    Wer strafrechtlich relevantes Verhalten von Frau Homuth relativiert und wie ein Cowboy, wild um sich schießt, sollte schleunigst Fördermittel an die Medienanstalt Berlin Brandenburg zurückzahlen. Es gibt genügend Schreiberlinge in LDS, die systemtreu, brav und artig schreiben, was ihre Gönner lesen wollen.

  14. B.Hartenstein
    14. August 2022 at 12:53

    Mal ernsthaft, glaubt wirklich noch jemand an einen ehrlichen Wahlkampf in Deutschland nach wahrhaftig demokratischen Grundsätzen und immer auf den Willen und das Wohl der Bürger bedacht?
    Und das gilt für alle Wahlebenen. Es wird vor der Wahl versprochen, geschmeichelt, gebeutelt, gelogen, den polit. Gegner mit jedem möglichen Dreck beworfen . Und dann nach der Wahl? Nix da mit all dem davor. Immer unter Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
    Feindliche Gegner schmieden Koalitonen nur um an die Macht zu kommen oder zu bleiben. Egal ob der Wähler das will. Wer ist schon der Wähler NACH DER WAHL???? Grüne und FDP wollen jetzt auch 16-jährige wählen lassen. Die dürfen zwar nicht für widerrechtlich Taten bestraft, die dürfen auch nicht heiraten und keine eigenen Verträge abschließen, keinen Wehrdienst ausführen zum Schutz des Landes und sie sind von einem Erziehungsberechtigten abhängig. Aber sind fähig, über das Wohl eines ganzen Volkes zu entscheiden und verfügen.
    Ist das Demokratie?
    Ich fände eine Wahl demokratisch, wenn alle Kandidaten und Parteien VOR DER WAHL festlegen Müssen, mit wem sie koalieren wollen und mit wem auf gar keinen Fall.
    Dann ist es an Wählern, zu entscheiden, welche Kombination man akzeptieren kann, die absolute Mehrheit nicht erreicht wird.
    Oder es lieber eine Minderheitsregierung ist, die sich die Mehrheit für Beschlüsse buchstäblich per Überzeugung erringen muss.
    Aber ich glaube, das ist Utopie und die wahre Demokratie bleibt ein Wunschdenken.
    Es lebe die Machtgier, Geldgier und die Selbstsucht.
    In diesem Sinne….einen schönen Sonntag wünsche ich.

  15. Annie
    14. August 2022 at 11:28

    Willkommen in der Demokratie, Herr Flieger, in der es auch mal dazugehört, sich andere Meinungen gegen seinen favorisierten Kandidaten anzuhören, damit souverän umzugehen und sachlich dagegen zu argumentieren. Aber in schönster Feldwebel-Manier “fordern” Sie, “erwarten” Sie immer und werden in der heutigen Zeit niemanden damit beeindrucken. Ich stehe hier auf keiner Seite, lehne Korruption ab, es ist nur deutlich geworden, dass, als es vor einiger Zeit gegen Frau Homuth gegangen ist, Sie selbst (eigennützig?) hier aus allen Löchern scharf geschossen haben. Das ist die Geschichte mit dem Glashaus… Und um Ihren Sportplatz-Vergleich zu bemühen, dann wären Sie mit einer roten Karte ganz weit vorne.

  16. Jessica Sander (Kwh)
    14. August 2022 at 08:14

    „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.“ Der Beitrag von Frau Ziemer ist nicht nur ein Beispiel dafür, sondern auch für einen schlecht inszenierten Propagandaangriff auf Herrn Ungvari. Warum kommt er wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl? Warum nicht schon vor drei Monaten? Glaubt Frau Ziemer, dass Leser doof sind? Mal ehrlich, mit Journalismus hat das nichts zu tun, sondern mit Diffamierung. Sie kommt vom hundertsten ins tausendste, redet die Affäre von Frau Homuth schön, behauptet zig Sachen, ohne sie mit Beweisen zu belegen. Stilistisch ist der Artikel ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Sämtliche Grundregeln des Satzbaus werden über den Haufen geworfen, ihr Wortschatz ist dürftig. Frau Ziemer sollte sich um einen Germanistik Kurs bemühen.
    Und das alles wird mit staatlichen Geldern gefördert, unglaublich!

  17. werner barz
    14. August 2022 at 04:15

    Dass eine Frau Ziemer von journalistischen Prinzipien spricht, ist der reinste Hohn.

  18. Marco Rose
    14. August 2022 at 00:02

    Lieber User Marco Rose, Ihr Beitrag wird nicht veröffentlicht. Anschuldigungen dieser Art, ohne entsprechende Belege zu liefern, werden nicht veröffentlicht. Beachten Sie künftig unsere Nutzungsbedingungen.

    Sabrina Rühle
    Redaktion

  19. Zeuthener
    13. August 2022 at 20:41

    Man sollte eine Beschwerde an die Mediengesellschaft richten. Es kann nicht sein, dass mit unserem Geld dubiose Artikel finanziert werden. Frau Ziemer hängt am Tropf der Politik. Solche “Journalisten” kann ich nicht ernst nehmen.

  20. Thomas Flieger
    13. August 2022 at 19:59

    Beschämend wie sich die SPD in Wildau darstellt!
    Als Mitglied der SPD fordere ich ein sofortiges Ende der Denunzierung von Prof. Ungvári!
    Im Sport würde die Mannschaft mit diversen roten Karten nach grobem vorsätzlichen Foul nur noch den Torwart auf dem Platz stehen!
    Ich erwarte, dass sich die SPD im Unterbezirk oder im Land davon klar distanziert!

  21. werner barz
    13. August 2022 at 19:47

    so lange dort Leute wie Thomas irmer Tina Fischer und Co. am Werke sind, wundert mich nichts

  22. Dörthe Ziemer
    13. August 2022 at 17:48

    Liebe Redaktion, wenn Sie Ihre Seite als journalistisches Projekt verstehen, dann hätten Sie mich doch als Kollegin einfach gefragt, ob Sie die Unterlagen einsehen können. Das nennt sich Recherche. Wenn sich Der Schulzendorfer als nicht journalistisch versteht, habe ich hier nichts zu suchen.
    Ist es eigentlich üblich, dass Sie ohne Autorennamen publizieren? Unser Text ist namentlich gekennzeichnet… Auch ein journalistisches Prinzip. Wir sind übrigens zwei Autorinnen, eine davon langjährige Kasachstan-Korrespondentin.
    Für alle, die selbst lesen möchten: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    Lieber User Dörthe Ziemer, Ihr Kommentar wurde nicht vollständig veröffentlicht. Verweise auf fremde Links sind bei uns unerwünscht. Respektieren Sie künftig unsere Nutzungsbedingungen.

    Sabrina Rühle
    Redaktion

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