Unsere „Politiker des Jahres 2019“

30. Dezember 2019
Von

Der Schulzendorfer hat die Politiker des Jahres in Schulzendorf und Zeuthen gewählt! Das sind sie:

Karl Uwe Fuchs (Zeuthen): Der junge und blitzgescheite FDP – Mann ist einer der begabtesten Politiker in der Region. Er wurde zum Vizepräsident des Kreistages Dahme – Spreewald und in den FDP – Landesvorstand gewählt. Gemessen am Wahlergebnis kürten ihn die Zeuthener zum mit Abstand beliebtesten Politiker der Gemeinde. Fuchs hat mit seinen Parteifreunden etwas geschafft, was viele nicht für möglich hielten: Die Liberalen landeten bei der Kommunalwahl vor der CDU.

Die Stimme von Fuchs war laut zu hören, als es um die Durchsetzung von Bürgerrechten ging, als es um das Versagen des MAWV ging, als es um Transparenz im Dialogforum ging und als es darum ging, eingefahrene Denkmuster umzukrempeln und neue Wege einzuschlagen. Fuchs schaut ohne Parteibrille auf Zeuthen. Die erfolgreiche Arbeit der Fraktionsgemeinschaft FDP/Grüne ist der Beweis. Dieser Pragmatismus ist Teil seines Erfolges.

v.l.: Karl Uwe Fuchs, Andreas Körner, Joachim Kolberg, Jonas Reif (Foto: mwBild)

v.l.: Karl Uwe Fuchs, Andreas Körner, Joachim Kolberg, Jonas Reif (Foto: mwBild)

 

Andreas Körner (Schulzendorf): Eigentlich wollte er nur eine Legislaturperiode im Gemeinderat absolvieren. Nun legt Körner nochmal eine Schippe rauf und sitzt zudem auch im Kreistag. Er ist nach wie vor die Leitfigur von Bündnis 90/Die Grünen. Unter Körner fuhren die Grünen bei der Kommunalwahl im Mai die zweitmeisten Stimmen ein. Im Vergleich zu 2014 verdreifachten sie ihren Stimmenanteil.

Dieser Erfolg ist nicht nur dem allgemeinen Höhenflug der Grünen zuzurechnen. Sondern auch dem Wirken Körners im Ort. Stark sein Einsatz für Kooperationen mit Eichwalde und Zeuthen sowie für umweltgerechte Infrastrukturpolitik.

Auch wenn der Start in die neue Legislaturperiode etwas holprig verlief, unter Körners Führung sind die Grünen inzwischen auf Kurs. Sie schoben eine größere Wertschätzung der Feuerwehrleute an und stemmten sich gegen Höchstdiäten. Körner ist eine echte Bereicherung für die parlamentarische Demokratie.

Joachim Kolberg (Schulzendorf): Der CDU – Chef ist mit Leib und Seele Politiker, ein alter Hase im parlamentarischen Geschäft. Seit fast zwei Jahrzehnten sitzt er im Gemeinderat. Seine Maxime: Etwas zu verbessern, zu gestalten und dafür Mehrheiten in der Gemeindevertretung zu zimmern. Kolberg ist ein Zugpferd beim Ausbau der Interkommunalen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden.

Er hat für kleine und große Probleme im Ort nicht nur ein offenes Ohr, er setzt alles daran, Knoten zu lösen. Als bei Klimaschützern helle Aufregung wegen der Fällung kranker Bäume am Friedhof herrschte, klärte er auf. Als sich die Reparatur einer defekten Glasscheibe in einer Kita monatelang hinschleppte, hackte er im Amt nach. Und als es zwischen dem Rathaus und dem Investor der Waldsiedlung knirschte, hat er sich als Brückenbauer bewährt.

Professor Jonas Reif (Zeuthen): Geräuscharm, wirksam, pragmatisch und rational – so tickt der Spitzenpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen. Reif hat sich mit seinen Ideen und Konzepten zu bedeutenden Fragen in der Region Respekt und Anerkennung verschaft. So entwickelte er einen Vorschlag, die so genannte H – Variante“, mit der Verkehrsprobleme in Eichwalde und Zeuthen gelöst werden können. Er war an der Erarbeitung eines Konzepts beteiligt, dass eine Buslinienanbindung an den BER aus Zeuthen, Mittenwalde und Dahlewitz, vorbei an Waltersdorf, vorsieht.

Reif redet nicht nur über den Klimaschutz, er handelt. 110 Bäume wird er Zeuthen zur Verfügung stellen, finanziert aus der eigenen Tasche. Ausdruck seine Rationalität:  Er sprach sich für die Fällung von Linden in der Seestraße aus. „Natürlich werde ich heulen. Aber Sentimentalität macht uns in diesem Fall nicht zukunftsfähig.“, so Reif.

(Die Personennamen wurden alphabetisch sortiert.)

 

 

9 Responses to Unsere „Politiker des Jahres 2019“

  1. Schulzendorfer?
    2. Januar 2020 at 23:36

    Ihr habt echt keine Probleme, oder? Zofft Euch doch privat. Diese Kommentare haben keinerlei Bezug mehr zum Thema.
    LG

  2. Uwe Kretschmar
    2. Januar 2020 at 16:47

    Tja, jetzt haben wir wohl beide ein Problem. Im Duden ist nämlich weder das eine, noch das andere zu finden. Zack, bin ich wieder vorne an, da ich “…” verwendete. Es also als Synonym kennzeichnete. Nun wird langsam fraglich, wessen Bildung sich Stück für Stück im Abwärtstrend präsentiert.
    Auf Schiller, antworte ich doch prompt mal mit seinem Freund Goethe:
    “Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.” Dieses ist nun schon eine größere Nachhilfe, aber auch gern geschehen.

  3. Petra
    Petra
    2. Januar 2020 at 15:02

    @Kretschmar: Und schreiben kannste Du auch nicht. So wird Du – Form geschrieben. Also doch Sechste raus, oder noch früher? :-) :-) Ansonsten kann ich nur sagen: Dunkel war der Rede Sinn! Stammt nicht von mir, sondern von Friedrich Schiller. Kleine Nachhilfe für Dich, gern geschehen.

  4. Horst
    1. Januar 2020 at 22:19

    Uwe im Internet gilt siezen als unhöflich…..schon immer. Viele Senioren begreifen das aber nicht.
    Und wenn du unsere liebevolle Petra treffen willst, dann fahr doch mal in die Helgolandstraße XX….naja oder klingel dich durch und frag nach ***** *****

    Ich wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Egal ob Bürger, Politiker oder Bürgermeister. Man soll die Hoffnung nie aufgeben….
    Auf die hoffentlich kommenden goldenen 20iger Jahre :)

  5. Uwe Kretschmar
    1. Januar 2020 at 20:51

    Herzerfrischend Petra, was Sie mir da raten.
    Nun stellt sich mir nur die Frage, wo ich jemanden belehre?
    A stelle ich eine Frage und B äußere ich Zweifel. Da ich mich nicht an eine LSRS erinnern kann, durfte ich sogar länger als sechs Klassen in der Schule bleiben. Der Klabautermann ist ja nun mal ein Geist, wie auch der des Weines, der ihm hier offensichtlich ein “t” geklaut hat. Sollte ich mich darin irren, was ja immerhin in Erwägung gezogen werden muss, kann ich Ihre Kritik und vor allem die Form, dann erst recht nicht verstehen. Denn in diesem Falle hätte Ihre Frage lauten müssen:”Wen meinen Sie? Einen Klabautermann gibt es hier doch gar nicht!” Was mir aber viel wichtiger erscheint, ist Ihre mangelnde Höflichkeit Petra. Da wir uns beide nicht kennen, sollten Sie trotz Anonymität doch nicht einfach die “Duform” wählen. Es könnte da nämlich zu verzwickten Verwicklungen kommen. Stellen Sie sich doch mal vor, wenn ich einem Double von Romy Schneider begegne und diesem vor lauter Vertrautheit einen dicken Knutscher aufdrücken würde, was das auslösen könnte. Daran wären Sie dann Schuld, denn die Frauen, mit denen ich so vertraut bin, bekommen immer einen Knutscher von mir. Es sei denn, Sie möchten sich mit mir treffen und genau dieses Verhältnis herstellen? Dann stellt sich mir aber wiederum die Frage, würde ich bleiben, um diese Vertrautheit herzustellen oder lieber schnell weglaufen? Wünsche Ihnen einen besseren Start ins neue Jahr, als das Ende des vergangenem.

  6. Petra
    Petra
    31. Dezember 2019 at 07:50

    @Kretschmar: Kannst Du mal Deine blöden Belehrungen lassen. Die Spielregeln sind hier so, dass man anonym schreiben kann. Ende der Durchsage. Der Kopf ist nicht nur zum Essen da, merk Dir das. Übrigens scheint Lesen nicht Deine Stärke zu sein. Ein Klabautermann hat gar nicht geschrieben. Bist wohl aus der 6.Klasse abgegangen?

  7. Uwe Kretschmar
    30. Dezember 2019 at 19:46

    Hallo Cord,
    warum schreibst Du als Klabautermann? Jeder weiß doch, wer und was Du bist. Allerdings, ob Du Lotse und Steuermann bleibst, möchte ich erst sehen, bevor ich es glaube.
    Gruß Uwe

  8. Jörg
    30. Dezember 2019 at 18:57

    @ Klabauermann Wie sollen wir das verstehen- das politische Theater in Schulzendorf ist Kultur ?

  9. 30. Dezember 2019 at 16:44

    Chapeau Schulzendorf holt auf! Als ich im Jahr 2000 begann, meine vierte Vision im Berufsleben umzusetzen, mitleidig belächelt von vielen Besserwessern und Kollegen in der Landesregierung, da gab ich mein erstes Interview der MAZ…erzählte von einer Idee eines weltweit bekannten, heute des größten, Triebwerksentwicklungszentrums und hatte zugleich eine engere kommunale Zusammenarbeit der Region Schönefelder Kreuz im Blick, nannte es einen Wachstumskern, der eine gemeinsam geplante Infrastruktur für Wohnen, Industrieansiedlung und Gewerbe brauche, da es in Norderstedt ja inzwischen ein Beispiel gäbe, das heute pro Kopf die reichste Kommune von Schleswig-Holstein sei, am Stadtrand von Hamburg, das man von dort aus dem Keller des Neuen Rathauses mit der U-Bahn inzwischen vom Keller des neuerrichteten Zentrums in 25 Minuten im Zehnminutentakt den Rathausmarkt in Hamburg erreicht … und dass drei Dörfer mit zusammen 2500 Einwohnern insgesamt heute 80 000 Einwohner hat und das schließlich eine “Planungstitel” eine Denkidee als Aufhänger, namens “Süderstedt” bestens geeignet sei. Norderstedt bekam auch Parks und Gärten, immerhin nach wenigen Jahren, als Ort einer sehr erfolgreichen Bundesgartenschau.
    Kurz Frau F.M. von der MAZ als Schlusssatz schrieb kurz und bündig: “Auf solche Spinner haben wir hier gerade noch gewartet” …
    nun der Spinner initierte die Schlosskonzerte mit seiner Klavierlehrerin in Eichwalde … wollte aber viel viel mehr, es schlossen sich die Kultur-Festspiele Schlösser und Gärten der Mark an, dann gab es den nächsten Sprung Ende 2019, dann wurden die Festspiele Mark Brandenburg endgültig ztum Landesfestival, wir stiegen in die erste Liga auf… senden den Rheingaufestspielen unsere Dannae Dörken aus Senzig zur Eröffnung der beiden Kammermuskreihen im Schloss Johannisberg des Rheingau-Festivals und Ecki und Jaques (Runge&Ammon) hört man bei uns, aber sie bereichern inzwischen ebenso das Schleswig Holstein Festival, die Elbphilharmonie und dergleichen mit Beethoven Reloaded,sorgen mit ihrer Erfahrung dafür, wie auch der Altmeister Christoph Eschenbach, Begründer des S-H Festivals und zugleich Impressarion von Lang-Lang u.v.a.m … dass wir die erste Liga halten, mit unserem Sitz in der Kulturstadt Königs Wusterhausen, dem Lieblingsort des leider gestern verstorbenen Manfred Stolpe, der mir immer Mut machte, meine konzeptionellen Höhennflüge auch umzusetzen, dazu der 30jährige Manuel Dengler, Intendant und Dirigent zugleich, der schon vor vielen Jahren das Südwestdeutsche Kammerorchester dirigieren durfte und auch Elsabet Iserte-Lopez mit unserem spanischen Residenzensensemble, ihrer Spanischen Nacht zu Silvester in der Kulturkirxche Luckau, längst ausverkauft, sie, die Katalonin stand mir in schwierigen Situationen schon 2017 bei, ist unter den Cellisten Europas mit 28 Jahren als “Freelancerin” ein Begriff, spielt in den aufregendsten jungen Kammerensembles weltweit.

    Als Lotse und Steuermann ziehe ich mich jetzt zum Jahreswechsel zurück und besorge nun als Initiator und Mäzen frisches nichtöffentliches Geld – worauf ich mich freue, weil ich das schon mal früh gelernt hatte.

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