So redet sich der WiWO-Chef um Kopf und Kragen

22. November 2020
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Der Parkplatzbau von Sven Schulze, Chef der Wildauer Wohnungsbaugesellschaft mbH (WiWO), auf dem Gelände der Friedrich-Engels- Straße 43/44 in Wildau hat für Wirbel gesorgt.

Ein mit Erdaushib beladener LKW auf dem Parkplatz Areal.

Ein mit Erdaushib beladener LKW auf dem Parkplatz Areal.

Nach dem Altlastenkataster lagern auf dem Areal des gesamten Dahme-Nordufers infolge der Kriegsproduktion im Zweiten Weltkrieg Gifte, wie beispielsweise Blei, Arsen und Schwefelabbrände.

Was ist mit dem Boden geschehen, der im Zuge des Parkplatzbaus ausgehoben wurde?

Es sei eine These, dass Aushub abtransportiert worden sei, die nicht stimmt, erklärte der WiWO-Chef. „Das bewegte Erdreich befindet sich nach wie vor auf dem Gelände.“, so Schulze. Doch dem stehen Beobachtungen von vier Personen entgegen, die gesehen haben wollen, wie Erdstoffe abtransportiert wurden.

Mit dem Boden ist alles in Ordnung. Er sei „analytisch beprobt worden“ und könne weiter verarbeitet werden, versichert der WiWO-Chef. Sind die Angaben im Altlastenkataster fehlerhaft?

Fraglich bleibt auch, ob für den Parkplatzbau eine Baugenehmigung vom Landkreis Dahme-Spreewald vorliegt. Schulze wollte die Existenz auf Nachfrage weder dementieren noch bestätigen.

Es bleiben eine Menge Fragen offen, die der WiWO-Chef und die Stadt Wildau, die Eigentümer der Gesellschaft ist, beantworten müssen. Der Schulzendorfer bleibt dran.

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