Schulzendorf soll weiter lebenswert bleiben !

24. September 2008
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Herr Dr. Effler, die Kandidaten aller Parteien überschlagen sich mit Versprechen worum sie sich in den nächsten Jahren kümmern werden. Welche Themen stehen bei den Linken im Mittelpunkt der Kommunalpolitik?

Wer mit offenen, kritischen Augen durch Schulzendorf geht muss anerkennen, das sich unsere Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren positiv entwickelt hat. Der stetige Bevölkerungszuwachs, keineswegs typisch für das Land Brandenburg, beweist, dass die Attraktivität des „Wohnens im Grünen“ von den Zuziehenden als hohe Wohnqualität anerkannt wird. Der vielfach ausgezeichnete Schulneubau, die Neugestaltung der Grundschule zum Hort, die Schulsportanlage und vieles andere mehr sind sichtbarer Ausdruck dieser Bemühungen und das wird offensichtlich von den jungen Familien ebenso gewürdigt. Gemeinsam mit der Fraktion der SPD hat die Linke das erste Pflegeheim im Land Brandenburg auf der Basis einer öffentlich – privaten Partnerschaft durchgesetzt. Anders als einige Gemeindevertreter steht die Linke nicht nur im Wahlkampf zu Themen der Kommunalpolitik. An dem was wir erreicht haben werden wir anknüpfen, werden die Ortsentwicklung, das Zusammenleben der Bürger, die Aktivitäten in Sport und Freizeit so organisieren, das Schulzendorf weiter lebenswert bleibt.

Herr Dr. Effler der Flughafen Berlin Brandenburg International wird kommen!

Ob der Flughafen den Arbeitsmarkt positiv beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Die Lärmbelästigung und die Luftverschmutzung werden zunehmen. Deshalb werden wir uns vehement für ein Nachtflugverbot einsetzen um die Wohnqualität in Schulzendorf unter den komplizierter werdenden Bedingungen zu sichern. Gleichfalls setzen wir uns für Ausgleichszahlungen für die entstehenden Nachteile ein

Sofern die Gelder für Schulzendorf bereits gestellt werden, wofür sollen sie eingesetzt werden?

Wir beabsichtigen das Geld für die ökologische Herrichtung des Schlossparks und des Geländes am Helgolandplatz einzusetzen.

Herr Wiesenthal, mit 28 Jahren sind Sie der jüngste Kandidat, deutet das auf einen Generationswechsel innerhalb der Schulzendorfer Linken hin?

Das ist mir neu, ich wusste gar nicht, das ich der jüngste Kandidat bin. Innerhalb der Linken gibt es keinen Generationskonflikt. Aber das ist auch nicht wichtig. Ich will meinen Beitrag für mehr Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Schüler und Jugendliche leisten.

Die NPD will die Politikverdrossenheit vieler Bürger nutzen um Stimmen zu sammeln. Was würden Sie Menschen sagen, die tatsächlich darüber nachdenken aus Verärgerung die NPD zu wählen?

Kommunalpolitik wird nicht von Parteien gemacht sondern von Bürgern. Was bietet die NPD an Lösungen in der Kommunalpolitik an? Außer große Plakate und merkwürdige Sprüche nichts! Und die beiden Kandidaten sind nun wirklich keine leuchtenden Beispiele für erfahrene Kommunalpolitiker.

Herr Dr. Effler, wird der Zusammenschluss der Gemeinden Eichwalde, Zeuthen und Schulzendorf in den nächsten Jahren ein Thema sein?

Nein, wegen der unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen und Voraussetzungen welche die S -Bahngemeinden Eichwalde, Zeuthen und Wildau gegenüber Schulzendorf haben ist ein solcher Zusammenschluss derzeit nicht aktuell. Schulzendorf hängt in Bezug auf die angesiedelte Industrie, die bestehenden Förderprogramme des Landes Brandenburg da immer etwas hinten dran.

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