Pro Ennullat – KUNDGEBUNG angekündigt

20. Juni 2020
Von

10.445 Königs Wusterhausener haben 2017 Sven Ennullat in der Stichwahl zum Bürgermeister ihrer Stadt gewählt. Verglichen mit dieser Zahl schickten ihn letzten Donnerstag eine Handvoll Stadtverordneter von CDU, Linke, SPD, Grünen in den Zwangsurlaub.

Grund: Er soll angeblich nicht rechtskonform gehandelt haben. Andere reden von einem Komplott gegen den Bürgermeister, das von SPD – Landrat Loge, seinen Gefolgsleuten und der CDU, die wegen Ennullats früheren Abschieds aus dem Parteivorstand und der Perlick – Affäre offenbar stink sauer  über ihn ist, ausgelöste wurde.

Ein Bürger aus Königs Wusterhausen hat für Montag, 22.06.2020, 16:30 Uhr zu einer Kundgebung vor der Paul – Dinter – Halle aufgerufen. Um 17 Uhr beginnt dort die Sitzung der Stadtverodneten (sr).

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2 Responses to Pro Ennullat – KUNDGEBUNG angekündigt

  1. Dr.Dieter Füting
    21. Juni 2020 at 12:15

    DIE LÖSUNG HEISST NEUWAHL

    In KW wird es keine gemeinsame Zukunft für die Stadtgemeinschaft geben, wenn die Angelegenheiten nicht fair geregelt werden.

    Es ist besser, sich fair zu trennen, als weiterhin unfair, mit Hass, mit hinterlistigen Tricksereien, mit üblen Nachreden eine in jeder Hinsicht zerstörte Zusammenarbeit weiter führen zu wollen. Die Trennung und ein Neuanfang in KW sind unvermeidlich.

    Eine Politik für die gesamte Stadtgemeinschaft ist unverzichtbar, politischer Streit ebenso. Aber Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit sind es auch.

    Warum ist das so schwer?
    Weil wir Menschen insgesamt alles andere als wahrhaftig und ehrlich sind. Menschen sind zynisch, scheinheilig, dilettantisch, unbeweglich, eigensinnig und stur. Oft nur auf den eigenen Vorteil bedacht.
    Kein Mensch ist wirklich ehrlich.
    Auch kein Politiker.
    Denken wir nur an die Aufdeckung des Schwarzgeldkonten – Systems der CDU, an die Debatten über die Finanzierung der Parteien und an die Debatten von moralischen Mindeststandards. Schauen wir auf das Problem der Käuflichkeit von Politkern, wie gerade am Fall Amthor, CDU, untersucht.
    Deren Antworten sind immer gleichlautend: Meine Priorität ist der leidenschaftliche Einsatz für unser Land.
    Es schüttelt einem.
    Jede Grenzziehung zwischen Politiker und ihren Machenschaften stellen sie immer als eine Grenzziehung hin, die beliebig und willkürlich sei.

    Sie denken und sagen: Wären alle Menschen ehrlich, brauchten wir keine Politiker mehr.
    Weil das nicht so ist, sind wir eben da, wie wir eben sind.

    Ist es denn überhaupt dem Politiker grundsätzlich möglich, wahr und ehrlich zu sein?
    Was macht den ehrlichen Politiker aus?

    Es git vielleicht nur ein wirkliches Kriterium:
    Das ist seine ständige und unbedingte Bereitschaft, immer dann sein Gewissen zu befragen, was in diesem oder jenem Fall ehrlich ist und was nicht!

    Wir Bürger haben es versäumt oder nicht gewußt, die Kandidaten für die SVV gerade danach zu fragen. Wir haben leider keine genaue Befragung zu ihrer Bereitschaft durchgeführt, ob und wie sie ihr Gewissen kritisch befragen. Wir haben nur ihren Versprechungen mehr oder weniger geglaubt, was sie alles für uns machen wollen.

    Das war unser Fehler als Stadtgemeinschaft.
    So war es möglich, dass Kandidaten mit unzureichenden menschlichen, charakterlichen und intellektuellen Ansprüchen an sich selbst ins Stadtparlament kamen.
    Dieser Fehler mit seinen schlimmen Auswirkungen auf unser Lebensgefühl, auf unser Zusammenleben, muss korrigiert werden. Deshalb webe ich für einen Neuanfang in KW, deshalb werbe ich für eine Neuwahl.

  2. Jörg
    20. Juni 2020 at 21:17

    Na macht mal, selbst das Verwaltungsgericht hat die Auffassung des BM nicht geteilt, dass er an der Tagungsordnung u.a. den Punkt Aussprache mit den SV gestrichen hat. Wer als Bürger soetwas gut findet, der soll unter der Einhaltung der Abstandsregeln – Abstand von falschen Deutungen nehmen.

    Und dem Schulzendorfer.de sei auch geschrieben, dass die Aufstellung der Gruppen- die für die Beurlaubung waren, nicht vollständig sind und die “Handvoll” Abgeordneten auch eine Bemerkung ist, die nicht den Normen des Schulzendofer.de für gute Rerichterstattung entspricht.

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