Finanz-Profi Perlick übernimmt die Gemeinde Schatulle!

25. Juni 2026
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Schulzendorf. Im Rathaus wird weiter kräftig umgebaut: Die Gemeinde Schulzendorf bekommt einen neuen Kämmerer. Wohl zum 1. August tritt Jörn Perlick sein Amt an und bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung in der öffentlichen Finanzverwaltung mit.

Jörn Perlick.

Perlick ist Diplom-Ingenieurökonom und gilt als ausgewiesener Finanzexperte. Seine Karriere begann bereits 1991 beim Landkreis Oberhavel, wo er als Sachbearbeiter und Kassenleiter tätig war. Nach Stationen in verschiedenen Bereichen der Verwaltung wechselte er 1999 nach Königs Wusterhausen und verantwortete dort über viele Jahre die Stadtfinanzen. 2011 wurde er sogar zum Beigeordneten und Stellvertreter des damaligen Bürgermeisters Lutz Franzke (SPD) gewählt.

Auch in den vergangenen Jahren blieb Perlick eine feste Größe im kommunalen Finanzwesen. Im Landkreis Oder-Spree leitete er das Amt für Innenverwaltung und Finanzen, bevor er dort 2025 selbst das Amt des Kämmerers übernahm. Zuletzt verantwortete er die Finanzen der Stadt Zossen.

Politisch ist Perlick im Landkreis kein Unbekannter: 2019 kandidierte er für die CDU-Dahme-Spreewald als Kandidat für die Kreistagswahl. Seit 2024 engagiert er sich in Schulzendorf als Sachkundiger Einwohner in der Fraktion CDU/FDP.

Mit der Verpflichtung des Finanzökonomen setzt Bürgermeister Markus Witteck (CDU) seinen Kurs zur Neuaufstellung der Verwaltung konsequent fort. Nach der Einstellung von Larissa Meskat übernimmt erneut ein ausgewiesener Finanzfachmann die Verantwortung für die Gemeindekasse. Bereits zuvor hatte Witteck mit der Besetzung von Verwaltungsjurist Alexander Reech wichtige Weichen für ein stärkeres juristisches Profil des Rathauses gestellt.

Die Botschaft aus dem Rathaus ist klar: Schulzendorf setzt auf Fachkompetenz. Mit Perlick bekommt die Gemeinde einen erfahrenen Kämmerer, der die Finanzen der Kommune in stürmischen Zeiten künftig auf Kurs halten soll.

3 Responses to Finanz-Profi Perlick übernimmt die Gemeinde Schatulle!

  1. Jeffrey Wichlitzky
    26. Juni 2026 at 16:54

    Drei Jahrzehnte kommunale Finanzerfahrung — das ist die Kurzfassung, die der Artikel liefert. Was er nicht erwähnt: In Königs Wusterhausen, wo Perlick 21 Jahre in leitender Verantwortung stand, lief gegen ihn gegen Ende seiner Amtszeit ein Disziplinarverfahren wegen angeblicher rassistischer Äußerungen in einer Dienstsitzung. Nachgewiesen wurde ihm nichts — aber das Dienstverhältnis war danach nach übereinstimmenden Berichten irreparabel beschädigt. Zossen, seine letzte Station, ließ er nach acht Monaten hinter sich.

    Dass er in Schulzendorf kein Fremder ist, dürfte bekannt sein: Seit 2024 sitzt er als Sachkundiger Einwohner in der CDU/FDP-Fraktion — der Fraktion des Bürgermeisters, der ihn nun berufen hat. Die Stelle war ausgeschrieben, wie ältere Beiträge hier dokumentieren. Am Ende des offenen Verfahrens steht der Mann aus der eigenen Fraktion. Das muss kein Problem sein. Aber die Beratung fand — wie bei Personalangelegenheiten üblich — unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Wie das Auswahlverfahren konkret verlief, bleibt damit offen.

    Zur Frage, wer für die vergangenen Jahre verantwortlich war: Am Ende gibt es immer nur einen Kapitän auf einem Schiff — der Maschinenraumingenieur wurde nicht dafür verantwortlich gemacht, dass die Titanic den Eisberg gerammt hat. Spannend wäre allerdings die Frage gewesen, was passiert wäre, hätte man ihn plötzlich für die Küche verantwortlich gemacht. Der Wunsch nach einer gut aufgestellten Verwaltung ist absolut nachvollziehbar — die Frage ist nur, ob das gelingt, wenn Fachkompetenz und politische Nähe im Auswahlverfahren schwer zu trennen sind.

  2. Petra
    Petra
    26. Juni 2026 at 12:59

    Wenn Herr Witteck nun noch die Bauamtsleiterin durch einen Feachmann ersetzt, dann hat er die Verwaltung vom Kopf wieder auf die Füße gestellt. Ich wünsche ihm dafür gutes Gelingen.

  3. Elke
    26. Juni 2026 at 11:05

    Noch einer mehr, wer geht eigentlich von denen die in den letzten Jahren es versaut haben????? War ja nicht Mücke alleine!!!!! Dann brauchen wir ja auch bald ein größeres Rathaus oder gibt’s dann für diese Leute eine Containerlösung wie für die Schulkinder früher!!!!

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