Politischer Rückblick: Retortengruppe wurde schnell bedeutungslos

14. April 2019
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Der Schulzendorfer stellt in den nächsten Wochen GEWINNER und VERSAGER vor und sagt, wie gut Abgeordnete in den letzten Jahren Politik für uns gemacht haben. Heute: Schulzendorf pur.

2014 war sie als „parteiunabhängige“ Wählergemeinschaft angetreten, 2019 ist sie faktisch von der politischen Bühne verschwunden: Schulzendorf pur.

Die Gruppe soll im „Reagenzglas“ mit kräftiger Hilfe von Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) zum Leben erweckt worden sein. In der Öffentlichkeit hatte sie den Ruf als  Helfershelfer von Markus Mücke. Tatsächlich war für Beobachter unübersehbar, dass Schulzendorf pur Positionen des Bürgermeisters meist kritiklos übernahm und oft ohne Hinterfragen unterstützte. Schulzendorf pur hat in vier Jahren nicht eine eigene nennenswerte politische Initiative ergriffen.

Bürgermeister Mücke und Andreas Hoffmann, der später im Gemeinderat kapitulierte. (Foto: mwBild)

Bürgermeister Mücke und Andreas Hoffmann, der später im Gemeinderat kapitulierte. (Foto: mwBild)

Die vollmundigen Wahlversprechen gerieten schnell in Vergessenheit. Von einem Programm, das die Bürger festlegen sollten, war wenige Wochen nach der Wahl keine Rede mehr. Bürgerdialoge, die vor der Stimmabgabe mit Kaffee und Kuchen stattfanden, sollten regelmäßig auch danach abgehalten werden. Wochen nach dem Urnengang verstummte der Bürgerdialog.

Ihre Vertreter verstrickten sich in Affären und Skandale:

Fraktionschef Andreas Hoffmann redete viel, sagte wenig. „Wir möchten mehr Demokratie leben.“ – so lautete ein von vielen Wahlversprechen der Wählergemeinschaft. Hoffmann lebte vor, was er darunter verstand. In einer öffentlichen Sitzung verpasste der Bundeswehrsoldat dem Bürgerrechtler Helmut Mencke einen Maulkorb, weil ihm dessen kritische Worte zum Hauptstadtflughafen BER nicht passten. Das löste in der Öffentlichkeit ein Beben aus. Weitere Pannen und Pleiten jagten Hoffmann, nach nicht mal einem Jahr kapitulierte er und verließ sang und klanglos die politische Bühne.

Für ihn rückte ein Handlanger von Bürgermeister Mücke in den Gemeinderat: Patrick Boll. Als Vorsitzender des Sozialausschusses war er gemeinsam mit Bürgermeister Mücke und Schuldirektor Freese in das Komplott gegen Susanne Falk – Grünes verstrickt. Boll weigerte sich eine von den Linken beantragte Sondersitzung zum Thema fehlender Hortplätze zu leiten, weil er darin eine Wahlkampfaktion der Linken gegen die erneute Kandidatur von Bürgermeister Mücke vermutete.  Boll ist bei der SPD untergekommen und kandidiert am 26. Mai auf ihrer Liste

Die schillerndste Figur in der „parteiunabhängigen“ Wählergemeinschaft ist Birgit Bausdorf. Der Schulzendorfer deckte auf, dass sie in jenem Büro tätig war, dass vom Rathaus mit Leistungen zum Hortanbau beauftragt wurde. Bausdorf war auch im zeitweiligen Hort Sonderausschuss und wirkte an der Vorbereitung und Umsetzung von Entscheidungen bei dem Hort Projekt mit. Als ihr die Recherchen bekannt wurden, trat sie die Flucht nach vorn an und offenbarte dem Gemeinderat ihre Geschäftsbeziehung. Zu spät, ihre Glaubwürdigkeit war ruiniert.

Einzige Ausnahme in der sonst hoch umstrittenen Schulzendorf pur Mannschaft: Torsten Keller. Schulzendorfs stellvertretender Wehrführer hat im Gemeinderat stets dafür gekämpft, dass den Bürgern im Notfall eine technisch solide ausgerüstete Wehr zu Seite steht. Um das zu erreichen scheute er sich nicht gegen den Strom zu schwimmen. Keller hat sich in der heißen Debatte um die Einrichtung einer Asylunterkunft auf dem Gelände des alten Gemeindeamtes nicht von politischen Stimmungen und staatlichen Interessen, sondern ausschließlich vom Willen der Bewohner leiten lassen. Das brachte ihm hohe Sympathiewerte ein.

24 Responses to Politischer Rückblick: Retortengruppe wurde schnell bedeutungslos

  1. Laermgegner
    30. April 2019 at 21:07

    @ Lefass Sie werden mich fast Los gewesen, Sie kandidieren für den Kreistag, ich lach mich tot ! Haben Sie schon mal etwas davon gehört, dass man mit Themen Leute gewinnen muss, um gewählt zu werden ? Und Ihre Darstellung der zeitlichen Belastung läßt ja auch keine Wahl zu und dann erzählen Sie noch, dass Sie in einem Ort wohnen, der von Abbaggerung bedroht ist ! Die jungen Wilden des Bürgerbündnisses von Schulzendorf haben ja ein Tempo vorgelegt, dass haben die Genossen der Blockparteien im Sprung zwischen den Parteien ja nicht mal hinbekommen.

  2. Laermgegner
    27. April 2019 at 17:09

    @ Enrico Lefass Ich wollte mich bei Ihnen noch bedanken, fürs Händchen hoch halten bei GV Beschlüssen ! Ein GV- Vertreter , der nicht mal in der Lage war, Dinge zu hinterfragen und nur für Heilungen zur Verfügung stand – soetwas wie Sie hatten wir gerade noch gebraucht. Ich habe noch sehr gut Ihre Reaktion im Kopf, wo Dr. Burmeitser die GV gebeten hat, seinen Kaufvertrag mit dem Eigentümer der jetzigen BiBI nachträglich zuzustimmen. Sie sind somit mitverantwortlich, der Gemeinde ein Schaden eines 6 stelligen Betrages mit verursacht zu haben. Von Ihnen kam nichts, auch gar nichts, ob ein BM einen derartigen Vertrag hätte abschließen dürfen. Allein die Haupsatzung hätten Sie mal hinterfragen sollen !

    Über Ihre Belastungserklärung, mir kommen die Tränen. Wissen, wie viele Leute ehrenamtlich – auch in Schulzendorf – rund um die Uhr tätig sind ? Und Sie sind der Belastung nicht gewachsen, haben aber immer noch cie Kraft, mir das Wort im Munde umzudrehen. Ich habe mich klar postitioniert, wie Schulzendorf aufgeteilt werden sollte – was Sie dazu schreiben ist einfach Unfug.

    Wenn Sie durch die Abbaggerung bedroht sind, dann sollten Sie sich Themen suchen und nicht gebürigte Schulzendorf Dinge in den Mund legen, die nicht so geschreiben sind und waren. Wir haben hier genug Sorgen, die die GV nicht löst.

    Und falls Sie es immer noch nicht verstanden haben : Fahren Sie nach Griessen und stellen sich auf die Aussichtsplattform und schauen nach Jänschwalde – wenn Sie dann immer noch nicht verstanden haben, was Schaden bedeutet, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

  3. Enrico Lefass
    26. April 2019 at 18:18

    @Laermgegner Ein paar Leute kennen, heißt noch lange nicht, dass Sie pauschalisiert die Leute aus Neuschulzendorf als BER-Befürworter hinstellen dürfen. Ich bin nicht abgehauen, mein Hauptwohnsitz war in den letzten zwei Jahren Berlin. Ich bin umgezogen. Und nach 8-10h Projektarbeit pro Tag und Wochenendarbeit, habe ich für mich einfach beschlossen, dass ich keine 1,5h zu einer Sitzung fahren möchte, um dann zurück wieder 1,5h nächtens gegen 22 Uhr oder noch später zu Hause zu sein und dann den nächsten Tag arbeiten zu gehen. Ich habe das zwei Jahre auf mich genommen, was haben Sie in der Zwischenzeit gemacht? Umsiedeln ist nicht abschaffen! Das, was Sie geäußert haben, wird durch Ihre jetzt getätigten Aussagen in keiner Weise untermauert. Dies ist auch ein Grund, warum ich zum Ende keinen Sinn mehr darin gesehen habe, in der GV zu bleiben. Menschen wie Sie und diese Art der Argumentation führen zu NICHTS. Dazu ist die Zeit, die man hat zu wertvoll! Ich wünsche Ihnen trotzdem noch viel Erfolg in der GV, falls Sie denn politisch überhaupt aktiv sind.

  4. Laermgegner
    23. April 2019 at 21:01

    @ Enrico Lefass Lesen Sie den SPON, dann können Sie sich glücklich schätzen mit Ihrer Rüstungsaussage.
    Die Gemeinde Schulzendorf hat den Beschluss gefaßt und nicht aufgehoben, Schulzendorf – Eichberg bis zur Ernst – Thälmann Straße infolge BER abzusiedeln und ggf. im Ritterschlag anzusiedeln. Auch keine Vertreibung – oder wie ? Da Sie es nicht verstehen wollen, der Satz der Schulzendorfteilung stammt aus der Gruppe, die sie mal vertreten haben – aber aus meiner Sicht da abgehaun sind – und zwar war das verwaltungstechnisch gemeint. Wss Sie mit in diesem Zusammenhang mit diesem Hinweis unterstellen ist blanker Blödsinn.

    Bernd und Jörg – mit denen ich am Spielplatz Jahnsatraße gespielt habe – sind Ihnen sehr wohl bekannt und ich habe es nur angedeutet, um Ihre dümmliche Unterstellung zu entkräften, dass ich Schulzendorf nicht kenne. Widerspruch ist immer wichtigt, da haben Sie recht, nur sind Sie bei mir mit Ihrer Spannweite da an der falschen Adresse.

  5. Enrico Lefass
    23. April 2019 at 18:18

    @Laermgegner Ich weiß noch, was gefordert wurde. Sie müssen sich den Vorwurf meinerseits allerdings gefallen lassen. Diese Pauschalisierung und Polemik verdient Gegenwind. Sie wollen auf Argumente nicht eingehen, Fragen wollen Sie auch nicht beantworten und Lösungen sind nun einmal nicht unbedingt gleich den Forderungen. Und Ihnen zur Information: Mein Vater heißt weder Bernd, noch Jörg. Den lassen wir aber, wie den Rest meiner Familie, aus der Diskussion raus. Das erwarte ich und es gebietet auch der Respekt. Ich bin hier mit offenem Visier unterwegs. Sie nicht.

  6. Andreas
    22. April 2019 at 05:32

    Ach Bine, zuhause bei Ihnen läuft das Wasser aus dem Hahn, WEIL der Eimer überläuft, gelle?
    Ich schimpfe nicht und Ursache und Wirkung habe ich korrekt sortiert.
    Keine Bange, der Klarnamen kommt bei mir zurück, wenn hier wieder ein respektvoller Umgang herrscht.

  7. Laermgegner
    21. April 2019 at 21:13

    @Enrico Lefass Was soll der Quatsch ? Sie wissen ganz genau, wie das gemeint ist. Und als ehemaliges GV – Mitglied sollten Sie noch genau wissen, was Dr. Burmeister einst in Sachen BBI gefordert hat ! Ob Ihr Vater Bernd oder Jörg heißt, weiß ich nicht mehr – mehr braucht man zu ihren Beitrag nicht zu schreiben.

  8. Bine
    Bine
    21. April 2019 at 08:58

    @Andreas: Sie schimpfen auf die Anonymität und geben Ihre Identität auch nicht zu erkennen. Das nennen ich unglaubwürdig. Herr Körners Beitrag hat es verdient auf der Titelseite des „Neuen Deutschlands“ zu erscheinen. In dem Blatt wurden die Menschen schon immer verschaukelt. FROHE OSTERN allen Schulzendorfern.

  9. Andreas
    21. April 2019 at 06:12

    Danke Andreas Körner für Ihre Sicht. Mit dem Blick des Fraktionsvorsitzenden hat diese Einschätzung Gewicht. Es braucht mehr ähnlich Engagierte, die Aufrufen und Ermuntern zur politischen Mitarbeit, zum Engagement in Schulzendorfs Politik und Gremien, um etwas zum Positiven zu verändern.
    Anonym beim Schulzendorfer.de meckern, am besten noch unreflektiert, ist genau das Gegenteil von einem produktiven Beitrag etwas zu verbessern.

  10. Eichberger
    20. April 2019 at 15:54

    Ihre rosarote Malerei enttäuscht mich Herr Körner. Wenn Schulzendorf pur angeblich so erfolgreich war, warum löst sich die Gruppe auf?

  11. Grisu
    Grisu
    20. April 2019 at 09:41

    Torsten Keller war der einzige, der sich von den Puristen abgehoben hat. Das ist vollkommen richtig im Artikel herausgearbeitet!!! Herr Körner wollte auch ein Asylheim in Schulzendorf, obwohl die Mehrheit aller Schulzendorfer dagegen war.

  12. Schulzendorfer
    20. April 2019 at 08:52

    Wie praktisch für die Entscheidungsfindung dass sich die Grünen selbst ins Aus schießen

  13. Ulf
    Ulf
    20. April 2019 at 08:47

    Zieht man von der Körnerschen Erfolgsliste diejenigen Projekte ab, die in Wirklichkeit andere angeschoben haben, dann bleibt für Schulzendorf pur ein Projekt übrig: Die Umgestaltung des Friedhofs. Überragende Leistung in 4 Jahren. Schade Herr Körner, dass Sie keine Liste mit den Wahlversprechern von Schulzendorf pur aufgestellt haben. Die wäre mit Sicherheit länger.

  14. Olli
    20. April 2019 at 07:54

    Die Grünen haben schon eine seltsame Wahrnehmung, da werden Versager zu Helden und bald verbieten sie uns die Osterfeuer und Silvesterknallerei, wegen der Emmissionen. Ich kann auch ohne die Grünen leben.

  15. Bürger
    20. April 2019 at 07:32

    Herr Körner, da es Ihnen freisteht, den Kontakt zu Ihren ‚Helden‘ aufrechtzuerhalten, überlassen Sie doch bitte uns, ob wir Ihre Auffassung teilen. Ich tue es beispielsweise nicht. Das wirklich Markante der Puristen waren die sich zu 100% deckenden Abstimmungsergebnisse mit dem Bürgermeister. Ich mag keine Nachplapperer und Marionetten. Natürlich können sie aus purem Zufall immer der gleichen Meinung gewesen sein. Es kann aber genauso Raum für andere Annahmen lassen. Und diesen Raum haben die Puristen (mit viel Luft) gefüllt.

  16. Altschulzendorfer
    20. April 2019 at 06:47

    Herr Körner malt sich die Welt,wie sie ihm gefällt!
    Endlich zeigt er sein wahres Gesicht.

  17. Petra
    Petra
    20. April 2019 at 06:42

    Es kann ja wohl nicht wahr sein Herr Körner, was Sie hier vom Stapel lassen. Von Ihnen hätte ich wirklich eine realistische Bewertung der Hoffmann Truppe erwartet und keine Lobbhuddelei im SED – Stil. Sie diskriminieren Rentner, ist Ihnen das klar? Oder fangen die Grünen jetzt an herumzupoltern nur um Stimmen zu fangen? Lieber Politrentner im Rat als Populisten und kritiklose Steigbügelhalter des Verwalters wie Hoffmann, Boll und die feine sta – Tante. Boll soll sich lieber darum kümmern, dass seine Bouletten nicht so schwarz angebrannt sind. Politik soll er den überlassen, die davon was verstehen. Über ihren Versuch, uns Bürgern die Realität zu vernebeln bin ich echt erschüttert.

  18. Insider
    19. April 2019 at 22:28

    Gehört es zur Wahlkampftaktik der Grünen Tatsachen und Wahrheiten zu leugnen, sich mit fremden Federn zu schmücken und Fehlvervahlten Ihrer Freunde schönzureden, Herr Körner?

  19. Andreas Körner
    19. April 2019 at 18:12

    „Schulzendorf pur“ tritt nicht mehr an. Deren Gemeindevertreter und Sachkundigen können meines Erachtens Ende Mai erhobenen Hauptes die politische Bühne verlassen. Ich sage: Danke, für eure Arbeit!!

    Ich würde für Außenstehende das von Herrn Wolff produzierte (Zerr-)Bild gerne um meine – subjektive – Wahrnehmung ergänzen. Als bürgerbewegter Grüner und als Vorsitzender der Fraktionsgemeinschaft SPD/pur/Grüne durfte ich in den vergangenen Jahren mit den Gemeindevertretern und Sachkundigen Einwohnerinnen von „Schulzendorf pur“ zusammenarbeiten. Die meisten von „Schulzendorf pur“ waren meiner Wahrnehmung nach politische Idealisten und politische Laien, die keinen Bock auf parteipolitisches Gezänk hatten und glaubten, man müsse weniger quatschen und einfach „etwas“ tun. Das Programm war relativ naiv. So funktioniert Politik nicht. Deshalb zögerte ich am Anfang, mich auf eine Zusammenarbeit einzulassen. Heute kann ich sagen: Dass ich als Einzelperson mit „pur“ und zusammengearbeitet habe, war eine meiner besseren Entscheidungen. „Pur“ hat mich kommunalpolitisch immer wieder geerdet und inspiriert! Was ich kommunalpolitisch getan habe, habe ich auch durch „Pur“ getan. Ich verstand mich oft als jemanden, der deren Ideen politisch übersetzt und versucht dafür Mehrheiten zu organisieren.

    Denn viele Ideen, die von unserer Fraktion in die Gemeindevertretung eingebracht wurden und dann eine Mehrheit erhielten, kamen aus den Reihen von Schulzendorf pur. Dazu gehört nicht nur der Impuls zum inzwischen legendären 08/15-Beschluss zur Straßenbeleuchtung. Auch der Vorschlag, die Friedhofskonzeption zu überarbeiten und neue Bestattungsformen einzuführen stammt von Monika Schwarz, Claudia Wendt und Birgit Bausdorf. Mit ihnen und Dieter Stahn hatte ich die mit Abstand zuverlässigsten sachkundigen Einwohnerinnen. Unsere Haushaltsexpertin, Monika Schwarz, war es, die die Gemeindeverwaltung immer wieder auf z.T. eklatante Fehler im Haushalt hingewiesen hat, die als erste einen Übergang zwischen EDEKA und ALDI einforderte und beharrlich dafür geworben hat, dass es in der Thälmann-Str. einen Lückenschluss des Gehwegs zwischen Brücke und Kirche geben wird. Auch die Bücherzelle im Ortszentrum ist von Schulzendorf pur initiiert und auf eigene Rechnung aufgebaut worden. Sie wird bis heute intensiv genutzt und von Birgit Bausdorf und Claudia Wendt gepflegt. Das ist toll!

    Wenn wir wollen, dass sich nicht immer (die gleichen) Parteipolitiker und Rentner kommunalpolitisch engagieren, brauchen wir einen anderen Umgang und eine andere Wertschätzung für die kommunalpolitische ehrenamtliche Arbeit. Daher Danke an alle, die sich trauen als „Frischlinge“ in die Gemeindepolitik einzusteigen. Lasst euch nicht entmutigen!

  20. Enrico Lefass
    15. April 2019 at 18:43

    @Laermgegner: Leben Sie in Schulzendorf? Wie kann man sein eigenes Dorf abschaffen wollen, nur weil man mit der Verwaltung unzufrieden ist? Wenn Sie so gepolt sind, dann ziehen Sie bitte in ein vom Braunkohletagebau bedrohtes Dorf und schauen Sie zu, wie es vom Erdboden verschwindet. Scheint Ihnen ja zuzusagen. Handeln heißt auch wählen und in der Demokratie gilt der Kompromiss. Wohnen Sie in einer der genannten Gegenden? Haben Sie alle gefragt im Ritterschlag/Ritterfleck/Altschulzendorf/Neuschulzendorf? Nicht alle, die dort wohnen sind pro BER.

    Gegen alles sein und nie einen tragfähigen Vorschlag machen sind mir die liebsten Mitmenschen. Vor allem die, die sich hinter einem Pseudonym verstecken…

    Allerdings „Schulzendorf pur“ (allein der Name) war aber wirklich eine Luftnummer.

  21. Bürger
    15. April 2019 at 10:07

    Kennt einer ein Projekt der Puristen außer dem persönlichen Wunsch nach einem Bouleplatz für Herrn Hoffmann? Serina, feiern Sie Ihre Freunde bei einem Bier zum Bürgermeister Stammtisch, aber verbreiten Sie keine Unwahrheiten hier.

  22. Laermgegner
    15. April 2019 at 09:30

    @ Serina – Sie haben die Verwaltung vergessen. Mein Vorschlag war schon immer : Schulzendorf abschaffen – Eichberg nach Eichwalde, Neue Siedlung nach Zeuthen und die Mitte mit Ritterschlag nach Schönefeld – da die ja den BEr auch alle so toll finden und man dann von der FBB noch mehr Spondorengelder annehmen kann.

  23. Schwarzer Peter
    15. April 2019 at 09:03

    @Serina: Schulzendorf pur hat in vier Jahren nichts Bedeutsames auf die Beine gestellt. Hören Sie auf mit der Jammerei. Zum Blocken gehören immer zwei. Eine der blockt und einer der blocken lässte.

  24. 15. April 2019 at 07:48

    Schulzendorf pur mit Hoffmann und allen anderen:ihr habt super Arbeit gemacht. Solange alte Gemeindevertreter ständig neue frische Ideen blocken wird alles beim verdammt Alten bleiben. Ich kann nur hoffen, dass neue Gesichter, wie Peter Schulze eine Chance haben und endlich mal gehört werden. Ich bin für eine Rundumerneuerung. Alles andere kennen wir schon und die Ergebnisse auch.
    Den Titel dieses Themas finde ich daneben.

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