Machtwort: BAUSDORF darf bei sta² – Entscheidungen nicht mitwirken

9. Januar 2018
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In der nächsten Woche stellt Ex – Kämmerin Meskat erste Details für die angedachte Horterweiterung im Sozialausschuss vor. Im Mittelpunkt steht eine Einschätzung vom Rathaus Dauerauftragnehmer sta².

Das Planungsbüro wurde mit der Durchführung eines Verfahrens zur Suche nach einem Planer für den Schulerweiterungsbau beauftragt.

Der Auftrag ging über den Tisch, ohne dass zuvor ein Wettbewerb stattfand. Nach den Worten von Bauchef Sonntag hätte der „Arbeit bedeutet“.

Fraktionschef Andreas Körner setzt alles daran, dass Entscheidungsfindungen korrekt ablaufen. (Foto: mwBild)

Fraktionschef Andreas Körner setzt alles daran, dass Entscheidungsfindungen korrekt ablaufen. (Foto: mwBild)

Die sta² – Planer schätzen die Baukosten für die rund 1.400 qm große Schulerweiterung auf 3 bis 4,5 Millionen Euro und präferieren dabei wohl eine konventionelle Bauart. Die Modulbauweise hätte angeblich „kaum Einfluss auf die Kosten“, heißt es in der Einschätzung. Belegt wird die These durch nichts.

Mit der Planung könnte im 3. Quartal 2018 begonnen werden, der Baustart wäre im 2. Quartal 2019 möglich. Läuft alles glatt erfolgt der Bezug im 1. Quartal 2020.

Allerdings sind die sta² – Zeitprognosen mit Vorsicht zu genießen. Denn mit Voraussagen, so beispielsweise beim Hortanbau, lagen die Königs Wusterhausener Planer schon einmal ziemlich daneben.

Birgit Bausdorf (Schulzendorf pur), sachkundige Einwohnerin der Körner – Fraktion, die wirtschaftlich mit dem Planungsbüro sta² verflochten ist und in der Fraktion Einfluss auf die Meinungsbildung in Bauangelegenheit hat, muss sich in Sachen Schulerweiterung zurückhalten.

„Um einen potentiellen Interessenwiderstreit zu vermeiden, wird Frau Bausdorf auch künftig nicht an Entscheidungen mitwirken, bei denen der „böse Schein“ einer unzulässigen Einflussnahme zum unmittelbaren Vor- oder Nachteil der Firma sta² entstehen könnte.“, erklärt Fraktionschef Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen).

4 Responses to Machtwort: BAUSDORF darf bei sta² – Entscheidungen nicht mitwirken

  1. Karo
    10. Januar 2018 at 12:51

    Na das wird ja auch Zeit das Bausdorf auf die Finger geklopft wird

  2. Ulf
    Ulf
    9. Januar 2018 at 22:01

    Mal ein Vorschlag. Das gesamte Bauamt sollte völlig aus dem Projekt gehalten werden. Die können das nicht. Alles in eine Hand an ein Projektierungsbüro vergeben und ein Fremdüberwacher engagiert. Und meinetwegen können Mücke und Sonntag auch das Band durchschneiden, ist ja okay. Nur mit dem Bau dürfen beide nichts zu tun haben.

  3. Olli
    9. Januar 2018 at 18:55

    Ich empfehle Plattenbauweise wie beim Hort (Bauzeit 1 Jahr) und Bauleitung durchs Bauamt. Dann dürfte sicher sein, dass die Bude nach 6 korrigierten Übergabeterminen 2022 zusammem mit dem BER fertig wird, . :-) :-) :-)

  4. Bürger Zweiter Klasse
    9. Januar 2018 at 17:48

    Klasse Zeitplan bis 2020, wenns zu keinen Verzögerungen kommt(ist ja in Schulzendorf undenkbar :-) )
    Bis dahin sind ja schon zwei Züge komplett durch. Zeitnah ist anders.
    Man sollte aber rechtzeitig nach Fördermitteln fragen. Nicht das wieder was verschlafen wird, oder irgendwie das 10 Mio Sparbuch angekratz werden muss

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