Investor Hauff bei Gemeinderäten abgeblitzt

13. April 2018
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Der Berliner Immobilieninvestor Hans – Joachim Hauff dürfte mit seinem Plan, das Wald Areal, das an den Helgolandplatz angrenzt, in Bauland zu verwandeln, um dort sechs Einfamilienhäuser zu errichten, zunächst gescheitert sein.

Der Pfeil zeigt auf die Waldfläche, auf der Investor Hauff Einfamilienhäuser errichten möchte. (Foto:mwBild)

Der Pfeil zeigt auf die Waldfläche, auf der Investor Hauff Einfamilienhäuser errichten möchte. (Foto:mwBild)

Er hatte dazu im Rathaus einen Antrag auf Änderung des bestehenden Flächennutzungsplanes gestellt. Da der Gemeinderat in Grundstücksangelegenheiten das Sagen hat, fühlte Bauchef Sonntag die Stimmung unter den Mitglieder des zuständigen Ortsentwicklungsausschuss zum Hauff – Antrag vor. Ergebnis: Die Mehrheit der Ausschussmitglieder will derzeit keiner Umwandlung von Wald in Bauland zustimmen. Das Rathaus wird wohl deshalb den Hauff – Antrag negativ bescheinigen.

Ob es das letzte Wort in der Sache war, ist fraglich. Möglicherweise landet der Vorgang vor Gericht. Denn das Wald Grundstück war ursprünglich einmal Bauland. Eine hauchdünne Mehrheit im Gemeinderat entschied sich vor vielen Jahren dafür, es in Wald umzuwandeln. Kritiker der damaligen Entscheidung sprachen von einer „kalten Enteignung“ des Grundstücksbesitzers.

 

4 Responses to Investor Hauff bei Gemeinderäten abgeblitzt

  1. karo
    14. April 2018 at 09:15

    Gibt es nicht ein Entschädigungsgrundstück für Hauf und Co. in der Gemeinde. Wald wurde doch genug gerodet. Es sollte generell über die Baumfällungen auf Baugrundstücken nachgedacht werden. Da wäre doch eine grundsätzliche Prüfung von Tauschgrundstücken (Gemeindeland)sinnvoll. Oder?.

  2. Anwohnerin
    13. April 2018 at 20:29

    UnD was passiert eigentlich im Wald nach zeuthen am ebbegraben? Und das Gebiet am kirschgarten nicht vergessen
    Also mal gut entschieden

  3. Donkikong
    13. April 2018 at 19:07

    Petra: Ich kann dem nur zustimmen.

  4. Petra
    Petra
    13. April 2018 at 07:58

    Ich kann das nur unterstützen. Es muss nicht jeder grüne Fleck zu betoniert werden. Mit dem Wohngebiet Ritterschlag/Ritterfleck und der Israel Hochhausburg haben die Gemeindevertreter dafür gesorgt, dass der Gartenstadtcharakter der Gemeinde mehr und mehr verloren geht. Es reicht!

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