Verträge mit EWE und E.on edis in trockenen Tüchern!

26. Juni 2009
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Am heutigen Freitag setzten im Schulzendorfer Gemeindeamt Bürgermeister Dr. Herbert Burmeister, Schulzendorfs Finanzchefin Ulrike Hanke, E.on edis Vorstand Manfred Paasch und EWE Leiter Jörg Wieczorke ihre Unterschriften unter die Wegenutzungsverträge, die 2011 in Kraft treten werden. Sie gestatten es der EWE Netz GmbH und der E.on edis AG öffentliche Straßen und Wege in Schulzendorf für die Verlegung und das Betreiben ihrer Versorgungsleitungen zu nutzen.

Als Gegenleistung dafür zahlen beide Unternehmen an die Gemeinde Schulzendorf den Höchstsatz der Konzessionsabgabe, rund zehn Prozent des Rohertrages aller Gas- bzw. Stromlieferungen. Bürgermeister Dr. Herbert Burmeister würdigte in seiner Ansprache die Entwicklung beim Ausbau des örtlichen Versorgungsnetzes, die sich seit Ende der achtziger Jahre in Schulzendorf vollzogen hat. „Unabhängig vom Ofen zu sein, einen Strom-, Telefon- und Abwasseranschluss zu besitzen, diese Dinge haben die Lebenssituation der Schulzendorfer Bürger wesentlich verbessert.”, so Bürgermeister Dr. Burmeister.

EWE Chef Jörg Wieczorke hob die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schulzendorf hervor. Mit dem neuen Wegenutzungsvertrag sind Vorteile für die Schulzendorfer verbunden. Bislang war es so, dass sich die EWE und die Gemeinde Schulzendorf die Kosten für die Umverlegung von Gasleitungen im Zuge notwendiger Straßenbauarbeiten zu je fünfzig Prozent teilten. Mit dem neuen Wegenutzungsvertrag, der allerdings erst 2011 in Kraft treten wird, übernimmt die EWE diese Kosten zu einhundert Prozent. Einen besonderen Bonus erhielten all jene Gemeinden, die, wie in Schulzendorf heute geschehen, vor 2011 eine Vertragsverlängerung mit der EWE unterzeichneten. In der Übergangszeit bis 2011 übernimmt nämlich die EWE bereits 75 Prozent der Kosten, die bei der Umverlegung von Leitungen anfallen. Schon im Juni hatten Schulzendorfs Gemeindevertreter grünes Licht für die Vertragsunterzeichnung gegeben. Angesichts der in Schulzendorf anstehenden und geplanten Straßenbaumaßnahmen dürfte die frühe Vertragsunterzeichnung mit der EWE ein geschickter Schachzug gewesen sein, schließlich werden so 25 Prozent der Kosten für notwenige Umverlegungen eingespart. Nicht nur Schulzendorfs Kämmerin, Ulrike Hanke dürfte das besonders freuen. Manfred Paasch, Vorstand der E.on edis AG bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schulzendorf und versicherte das Eon edis auch künftig ein zuverlässiger Partner sein wird. „Es ist für die Bürger mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, die eigentlich keine ist, dass Strom in alle Haushalte fließt. Das war nicht immer so.”, resümierte Paasch.

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