Vergabestelle: WIE Fraktionschef löst „Trottel “ – Debatte aus

14. Dezember 2018
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Dass sich Schulzendorf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht an der gemeinsamen Vergabestelle mit Eichwalde und Zeuthen beteiligen wird, ist in Abgeordneten Kreisen der Nachbarkommunen auf Unmut gestoßen.

Zwar steht am kommenden Mittwoch der Rathaus Antrag zum Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung auf der Tagesordnung. Doch die „Stille Koalition“, die im Gemeinderat eine satte Mehrheit besitzt, hat einen eigenen Antrag eingebracht, der auf eine Beteiligung an der Vergabestelle in Königs Wusterhausen abzielt.

Vergabestelle: Die "Stille Koalition" zieht eine Kooperation mit Königs Wusterhausen vor. (Foto: mwBild)

Vergabestelle: Die “Stille Koalition” zieht eine Kooperation mit Königs Wusterhausen vor. (Foto: mwBild)

Wolfgang Burmeister (Eichwalde – Bündnis 90/Die Grünen) sprach im gestrigen Regionalausschuss von „Enttäuschung“, dass es nach zwei Jahren zähen Ringens und inhaltlicher Nachbesserungen zu keiner Einigung gekommen ist. Widerstand bei der „Stillen Koalition“ löste die Absicht aus, die Vergabestelle in Schulzendorf und unter Federführung von Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) zu errichten.

Das wollte Alf Hamann, Chef der Fraktion Wähler Initiative Eichwalde (WIE), so nicht stehen lassen. Inhaltliche Streitpunkte seien ausgeräumt worden, erklärte er. „Das Argument, dass der Bürgermeister ein Trottel ist, und Schulzendorf deshalb die Vergabestelle nicht bei sich ansiedeln kann, muss man auch im Zusammenhang mit den anderen beiden Bürgermeistern sehen.“, so der WIE – Politiker.

Schließlich wäre nicht nur Bürgermeister Mücke, auch Sven Herzberger und Jörg Jenoch für die Vergabestelle zuständig. „Sind beide auch Trottel? Trauen Sie Ihnen nicht zu, die Vergabestelle zu beaufsichtigen und sie zu einer positiven Arbeit zu führen?, fragte Haman die Schulzendorfer Abgeordneten.

Schulzendorfs Linke ist sich in der Personalie Mücke offenbar völlig uneins. „Ich würde Herrn Mücke nicht als Trottel bezeichnen. Ich denke nicht, dass es an einer Person liegt. Es gibt keine komplette inhaltliche Übereinstimmung.“, erklärte Ines Fricke (Schulzendorf – Die Linke) die ablehnende Haltung. Das sah ihre Fraktionskollegin Claudia Mollenschott (Schulzendorf – Die Linke) vor einigen Wochen völlig anders: „Wir scheuen uns, unserem Bürgermeister die Verantwortung zu übergeben. Wir haben kein hundertprozentiges Vertrauen.“

 

One Response to Vergabestelle: WIE Fraktionschef löst „Trottel “ – Debatte aus

  1. Frank Knuffke
    15. Dezember 2018 at 05:57

    Hier kann der Bürger live betrachten,wie im BRD-Irrenhaus jahrelang an Dingen gebastelt wird,die man eigentlich gar nicht braucht….Einen Auftrag vergeben…die einfachste Sache der Welt,wird so kompliziert gemacht,daß man ein neues Amt braucht und Firmen,angesichts dieser Bürokratie,überhaupt nicht mehr für die öffentliche Hand arbeiten wollen… Ergebnis? Kann man beim BER sehen….oder am Bahnhof Eichwalde…nichts geht mehr… BRD im Endstadium..die ganze Welt lacht uns mittlerweile aus.

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