SPD – Bürgermeister gehen auf Stimmenfang!

26. April 2014
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Auf einem großen Wahlplakat wirbt sie mit ihrem Lächeln für Sympathien bei den Wählern: Zeuthens schöne Bürgermeisterin Beate Burgschweiger. Wie ehrlich ist eigentlich ihr Lächeln? Welche politische Moral steckt hinter dem freundlichen Gesicht der prominenten Politikerin?

Beate Burgschweiger kandidiert im Wahlkreis 1 (Eichwalde, Zeuthen, Wildau, Schulzendorf) für den Kreistag in Lübben, wohl wissend, dass sie ihr Mandat im Falle eines Wahlsieges nicht annehmen wird.

Würde sie es tun, müsste sie ihr Bürgermeisteramt niederlegen, so verlangt es das Wahlgesetz.

"Scheinkandidatur": Ob Beate Burgschweiger auch nach der Wahl zum "Team für Dahme Spreewald" zählt ist höchst unwahrscheinlich. (Foto: Wolff)

“Scheinkandidatur”: Ob Beate Burgschweiger auch nach dem Urnengang zum Kommunalwahl Team für Dahme – Spreewald zählt, ist höchst unwahrscheinlich. (Foto: Wolff)

Die rechtlich zulässige „Scheinkandidatur“ von Beate Burgschweiger soll der SPD ein möglichst großes Votum einfahren. Burgschweigers Stimmen landen im großen Parteitopf, von ihnen profitieren die weniger bekannten Nachrücker.

Was ist das für eine politische Moral von Beate Burgschweiger, wenn ihr Tausende das Vertrauen schenken, sie das jedoch ausschlägt? Kein Wunder, dass Politiker immer öfter das ernten, was sie säen – nämlich Politikverdrossenheit der Bürger.

Burgschweigers Amtskollegen aus Königs Wusterhausen und Bestensee, Dr. Lutz Franzke und Klaus – Dieter Quasdorf machen es ihr nach. Sie kandidieren in anderen Wahlkreisen ebenfalls für die SPD zum Kreistag.

Wählerinnen und Wähler werden den Kommunalwahl Trick der SPD – Bürgermeister schnell durchschauen. Und das ist gut so!

6 Responses to SPD – Bürgermeister gehen auf Stimmenfang!

  1. Ach Du meine Nase
    20. Mai 2014 at 10:35

    @ Wilfried Haase FREIE WÄHLER – Was ist das ? Mein Name ist Haase, ich weiß von nichts ? Haben alle FREIEN Wähler so ein Blick, na dann gute Nacht !? Ein Bürgermeister wird allein schon wegen seines Einkommenes in der Gemeinde das Kreistagsmandat nicht annehmen, um auf das Gemeindegehalt verzichten zu müssen. Wer soetwas aber behauptet ist naiv und unwählbar !

  2. Wilfried Haase FREIE WÄHLER
    9. Mai 2014 at 15:14

    Ich gehe fest davon aus, daß die genannten Bürgermeister bei entsprechender Stimmenanzahl ihr Mandat antreten und das Bürgermeisteramt niederlegen. Andernfalls muss man ihnen politisch- moralisches Verhalten absprechen. Die Wähler der von ihnen verwalteten
    Kommunen würden sich nur dann politisch-moralisch richtig verhalten,
    wenn sie daraufhin diese Demagogen abwählen.

  3. P.Grothe
    27. April 2014 at 12:55

    Die Plakatunterschrift ist irreführend, wenn Frau Burgschweiger nach dem 25.Mai nicht in den Kreistag einzieht und es bereits heute weiß. Wie heißt es so schön, Wahltag=Zahltag. Die großen Parteien müssen sich angesichts solcher “Tricks” nicht wundern, wenn die Leute den Kanal voll haben und NPD wählen. Ich finde das nicht richtig, kann es aber sehr gut verstehen.

  4. Petra
    Petra
    27. April 2014 at 10:36

    Frau Burgschweiger ist doch in bester Gesellschaft auf diesem Plakat. Die Frau Staatssekretärin hat 10.000 Stimmen bekommen,doch sie hat dann den 7 oder 8 tausend Euro Job übernommen. Offenbar war das für sie mehr wert als tausende Wählerstimmen. So viel zu Thema politische Moral.

    Aber die Bürger haben im vorigen Herbst Frau Staatssekretärin die Quittung dafür gegeben. “Und das ist gut so!”

  5. Ulli
    27. April 2014 at 09:48

    Trick ist ja noch schön formuliert. Besser wäre es als Täuschungsmanöver zu bezeichnen. Das ist für mich so ziemlich das mieseste was man machen kann. Das scheint aber bei der SPD üblich zu sein. Platzeck und Woidke gaukeln den Menschen auch vor, daß sie die größten Widerstandskämpfer in Sachen Nachtflugverbot sind. Unterm Strich haben sie nichts bewegt.

  6. BingeLaden
    BingeLaden
    27. April 2014 at 07:45

    Der Fairness halber muss man sagen, dass diese Art der Kandidatur nicht nur ein SPD – Problem ist. Auch Herr Pfeiffer (damals CDU) aus Mittenwalde und Herbert Burmeister (Die Linke) haben die rechtliche Möglichkeit genutzt. Wobei Herbert Burmeister gegen diese Bestimmung im Wahlgesetz juristisch vorgegangen ist, zwar ohne Erfolg aber das ist für mich auch noch etwas anderes als es Frau Burgschweiger und ihre Amtskollegen heute tun. Gerade weil es die Diskussionen in der Vergangenheit gab finde ich um so problematischer, dass die SPD Bürgermeister sie erneut auf die Tagesordnung rufen. Es ist meiner Überzeugung nach nicht aufrichtig, wenn ich unter diesen Umständen kandidiere.

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