Schulanbau: Eine neue Odyssee bahnt sich an

20. September 2018
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Dass Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) und sein Bauamt mit der Realisierung bedeutender Infrastrukturprojekte enorme Probleme haben, trat mit dem Kita – Neu- und Hortanbau zu Tage. Die Mehrheit der Gemeinderäte hat kaum noch Vertrauen, dass große Bauprojekte durch das Rathaus ohne Kostenexplosionen, monatelangem Zeitverzug und vertretbarer Qualität gestemmt werden können.

Was sind die Gründe, weshalb Bürgermeister Mücke die Generalübernehmer Variante in den Wind schlägt? (Foto:mwBild)

Was sind die Gründe, weshalb Bürgermeister Mücke die Generalübernehmer Variante in den Wind schlägt? (Foto:mwBild)

Deshalb signalisierte die „Stille Koalition“ aus Bürgerbündnis, CDU und Die Linke bereits Anfang des Jahres dem Rathaus ziemlich deutlich, dass der dringend benötigte Schulanbau in die Hände eines Generalübernehmers gelegt werden soll, der von Planungs- und Ingenieursleistungen bis hin zur schlüsselfertigen und termingerechten Übergabe das Projekt vollständig übernimmt.

„Wir haben genug Erfahrungen, wie es funktioniert, wenn wir Projekte selbst in die Hand nehmen. Das ist dann so, wie beim BER.“, bekräftigte der Chef des Gemeinderates, Dr. Herbert Burmeister (Die Linke), die Position der „Stillen Koalition“.

Doch die Empfehlung der Abgeordneten schlug das Rathaus in den Wind. Inzwischen ebnet Dauerauftragnehmer sta² aus Königs Wusterhausen den Weg, den die Verwaltung beim Hort und der Kita Ritterschlag sehr holprig zurückgelegt hat: Planersuche, Genehmigungsplanung, Ausschreibungen, Firmensuche, Realisierung.

„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass sie (die Empfehlung – die Red.) nicht sinnvoll umsetzbar ist.“, rechtfertigte Mücke im Hauptausschuss seine Vorgehensweise. Doch Gründe, warum der Weg, den die Mehrheit des Gemeinderates vorgeschlagen hat, nicht beschritten werden kann, nannte Bürgermeister Mücke nicht.

Das Rathaus von Schulzendorf, ein Kita Neubau in Zeesen sind nur zwei Beispiele, wo Generalübernehmer erfolgreich Bauprojekte fix und fertig realisiert haben.

„Ich bedauere es, dass wir Monate verstreichen lassen haben, um den dringend benötigten Schulbau in Gang zu setzen. Wir sind immer noch nicht weiter. Und das liegt nicht an der Gemeindevertretung.“, monierte Dr. Burmeister.

Eine neue Odyssee bahnt sich an!

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