Richtfest mit Eisbeinessen!

30. Oktober 2009
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Vielen Schulzendorfern ist keineswegs entgangen, dass das Sportlerheim der SG Schulzendorf ein neues Gesicht erhält. Für rund 214.000 Euro werden das bestehende Gebäude saniert und ein Anbau neu errichtet. Das Geld stammt aus dem Fördermittelprogramm „Goldner Plan Ost” vom Bundesministerium des Innern und dem Brandenburger Bildungsministerium. Mit dem Umbau werden sich künftig die Bedingungen für die Aktiven der Sportgemeinschaft und ihrer Gäste verbessern. Die Zeiten, wo Fußballer zum Duschen anstehen müssen, gehören dann der Vergangenheit an. Es entstehen moderne sanitäre Anlagen, Umkleidekabinen für die Sportler und ein neuer Vereinsraum. Im April 2010 soll alles fertig sein.

Der Baufortschritt in der August Bebel Straße lässt sich sehen. „Bislang hat mit der Baufirma alles sehr gut geklappt. Mein ganz besonderer Dank gilt aber Cornelia Krienitz, der Planerin. Sie klemmt sich mit viel Engagement hinter alle Dinge am Bau und das finde ich richtig toll.”, resümierte Monika Rothe, die Vorstandvorsitzende der SG Schulzendorf.

Um das Bauvorhaben zu realisieren müssen die Mitglieder der SG Schulzendorf Eigenleistungen erbringen und selbst Hand anlegen. Abrissarbeiten und ein Teil der Installationsarbeiten stehen ganz oben auf der Arbeitsliste.

Traditionsgemäß wird, nachdem der Rohbau fertiggestellt ist, ein Richtfest gefeiert. Gestern war es dann soweit. Polier Werner Hartung, von der Baufirma CMS aus Calau, eröffnete die Zeremonie. Es gehört zur guten Tradition eines Richtfeststes, dass der Bauherr den letzten Nagel in das Holzgebälk des Dachstuhles schlägt. Monika Rothe übernahm diese verantwortungsvolle Aufgabe. „Schließlich sorgt genau jener letzte Nagel für die Standsicherheit des gesamten Neubaus “, unterstrich Polier Hartung mit einem Augenzwinkern die Bedeutung des Rituals. Zu diesem Zeitpunkt wedelten bereits die farbigen Tentakeln des Richtkranzes mitten im Bunt des Herbstlaubes.

Anschließend debattierten Auftraggeber, Baufirma, Planer und Gäste bei einem frisch gezapften Bier und – ganz nach Tradition – einem Eisbein mit Sauerkraut über das Sportlerheim im neuen Antlitz.

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