Mit Vollgas: Schröter und Scheetz fahren die SPD an die Wand

19. Januar 2021
Von

Die Anhänger der SPD in Dahme-Spreewald sind unruhig und zittern, was noch alles kommt, zu Recht. Seit Monaten schreiben die Sozialdemokraten im Landkreis Schlagzeilen, allerdings negative!

Gegen die SPD- Bürgermeisterin von Wildau, Angela Homuth, hat die Staatsanwaltschaft Klage wegen Bestechlichkeit erhoben und der Landrat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

In Bedrängnis: Tobias Schröter (li.) und Ludwig Scheetz (Foto: mwBild)

In Bedrängnis: Tobias Schröter (li.) und Ludwig Scheetz (Foto: mwBild)

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In Königs Wusterhausen werfen immer mehr Bürger den Köpfen der SPD, Ludwig Scheetz und Tobias Schröter, Versagen im Dauerstreit zwischen Stadtrat und Rathaus vor. Statt für eine Beruhigung des angeheizten Zustands in der Stadt zu sorgen, tun Scheetz und Schröter alles dafür, dass der Zoff weiter eskaliert. Anders kann ihr Agieren in den letzten Wochen im Stadtrat nicht bewertet werden. Beide wollen nach Bürgermeinungen “alte Rechnungen” mit Bürgermeister Ennullat begleichen.

Schröter erlitt vor dem Landgericht Cottbus in seinem Feldzug gegen die Meinungsfreiheit ein Waterloo.

Wegen dem Zoff in der Stadt, hat jetzt sogar ein prominentes Mitglied der Partei den Rücken gekehrt: Rita von Schrötter. Und das nach 35 Mitgliedsjahren! Sie ist in der Stadt Fachbereichsleiterin Bürgerdienste, Ordnung und Familie und sitzt im Kreistag Teltow-Fläming, bislang für die Fraktion der SPD.

Poltern Scheetz und Schröter weiter so, dann wird das wohl nichts mit einem guten SPD-Stimmergebnis bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag im September.

11 Responses to Mit Vollgas: Schröter und Scheetz fahren die SPD an die Wand

  1. Dr. Dieter Füting
    21. Januar 2021 at 10:10

    Es ist irgendwie schade, Herr Dorst, dass Sie sich mit Haut und Haaren dem linken Lager verschrieben haben. Wären Sie neutral, könnte man mit Ihnen zusammen viel erreichen.
    Wenn es richtig ist, dass Politiker nur für Politiker denken, dann ist es auch richtig, dass politisch neutrale Bürger sich vorwiegend für politisch neutrale Bürger einsetzen. Nur so kann man für die Mehrheit der Menschen zu neuen Ufern kommen.
    Der französiche Literaturnobelpreisträger Andre’ Gide hat in seinem 1925 erschienenen Roman “Der Falschmüntzer” , der als bahnbrechendes Werk der Moderne gilt, folgenden Satz geschrieben: “Man entdeckt keine neuen Erdteile ohne den Mut, alle Küsten aus den Augen zu verlieren.”
    Das bedeutet: Wer modern für die gesamte Stadt denken will, muss sich von den Falschmünzern in der Politik trennen wollen.

  2. Jörg
    21. Januar 2021 at 08:45

    @ Herr Häuselbauervermittler – der beste Job für Sie, deren “Qualitäten” Sie hier im SD unter Beweis gestellt haben:
    https://www.koenigs-wusterhausen.de/959827/Stellenausschreibung-SB-Presse-und-Oeffarbeit.pdf

    Wenn Ihnen das Lachen dann immer noch nicht vergangen ist, ist Ihnen nicht mehr zu helfen –
    Mit der Kunst des Weglassens – was Sie nicht beherrschen – ist noch nie ein Problem gelöst worden. Sie sind nicht gewählt worden, um dicke Backe zu machen, Sie haben den Auftrag Lösungen für die Bürger zu erzielen- Haben Sie das zu wieder vergessen oder noch nie zur Kenntnis genommen?

  3. Christian Dorst
    20. Januar 2021 at 23:35

    Herr Doktor, vielen Dank für diesen köstlichen Beitrag zu später Stunde. Ich konnte herzlich lachen.

  4. Dr. Dieter Füting
    20. Januar 2021 at 19:26

    Es ist durchgesickert, das Geheimnis ist verraten, welche drei Parteifunktionäre eine erhoffte Nachfolge von Swen Ennullat anstreben: Tobias Schröter und Ludwig Scheetz (SPD) und Stefan Ludwig (Die Linke).
    Alle drei möglichen Kandidaten tragen das Etikett “Parteibonze”.
    Das Wort Bonze hört sich seit Kurt Tocholsky nicht so gut an, ist aber bei den Menschen alltäglich und üblich.
    Was ist darunter zu verstehen?
    Unter dem Begriff Parteibonze werden Funktionäre verstanden, die ohne entsprechende Leistungen zu einem Posten gekommen waren oder kommen wollen. Sie hatten oder haben nur ein Parteimandat. Ihnen wird aus der Erfahrung heraus unterstellt, dass sie ihren Einfluss zu persönlichem Vorteil missbraucht haben oder missbrauchen wollen.
    Parteibonzen untereinander verhalten sich taktisch.
    Ist ein einflussreicher Posten vakant oder könnte vakant werden, versuchen sie mit Absprachen, die sie Kompromisse nennen, ihre wahr Absicht vor der Öffentlichkeit so lange es geht zu verschweigen. Sie scheuen sich nicht, die unglaublichsten Verknüpfungen zu knüpfen, um eine Deutungshoheit zu erringen. Sie scheuen sich nicht, jedes juristische Argument zu verwenden und auszudeuten, um ihre Kontrahenten zu diskreditieren oder in moralische Erklärungsnot zu bringen. Niemals geht es ihnen um redliches Handeln, um eine offene Auseinandersetzung in allen relevanten Fragen. Es ist der persönliche Vorteil und/oder ein Parteiauftrag, der sie antreibt.
    Ein typisches Beispiel sind die Vorgänge in Königs Wusterhausen.
    Hier versucht ein politisches Lager, von der SPD initiiert und den Linken leidenschaftlich unterstützt, den parteilosen Bürgermeister Swen Ennullat von seinem einflussreichen und auch gut bezahlten Posten zu verdrängen. Drei Kandidaten (Schröter, Scheetz, Ludwig) sind ausgewählt und sollen bereitstehen. Kandidaten anderer Parteien hätten in der Bevölkerung sehr viel geringere Chancen, deshalb diese Auswahl. Doch der wahrscheinlich letzte Ausgesuchte, der Kandidat Stefan Ludwig (Die Linke), hätte die Unterstützung aller anderen.
    Doch was für ein qualitativer Unterschied zwischen Swen Ennullat und den möglichen anderen Kandidaten.
    Swen Ennullat: aufrecht, offen, unparteiisch, gebildet, nicht käuflich.
    Die Kandidaten: durchschaubar, ideologisch, machtbesessen – Parteisoldaten.
    Doch letztlich ist allein entscheidend, dass die möglichen drei Linkskandidaten vor allem Garanten für Spaltung und ständige Auseinandersetzung der Stadtgesellschaft sind.
    Unser Bürgermeister lag vielleicht nicht immer richtig, aber er ist wahrhaft. De Abwahlversuch muss verhindert werden.

  5. Alles nur geklaut
    20. Januar 2021 at 18:03

    Fiat justizia at pereat mundus. “Dem Recht muss Genüge getan werden und wenn die Welt untergeht” ist ein alter Grundsatz, der Papst Hadrian zugeschrieben wird.
    Heute aber gilt: Ius neglecta et pereat mundus. “Weil das Recht ignoriert wird, geht unsere Welt zugrunde.”

  6. Petra
    Petra
    19. Januar 2021 at 17:51

    Es muss schon etwas richtig faul mit diesen Bubis sein, wenn eine gestandene Frau nach 35 Jahren SPD Tschüss sagt. Na wenigstens die Haare sind mit Pomade eingerieben. Was sagt denn die “Bürgeranwältin”, die sich bei der Wahl als eine von hier (in Wirklichkeit stammt sie aus Bayern)ausgegeben hat, zu dem Zirkus. Die SPD hat richtige Vorzeigepolitiker.

  7. Dr. Dieter Füting
    19. Januar 2021 at 14:42

    Marco Knopf:
    Journalist zu sein bedeutet, eine gute Kommunikationsgabe besitzen, sowie ein gewisses Gespür für Themen, die interessant sein könnten.
    Das hat der “Schulzendorfer”!
    Das Thema SPD und andere Genossen und ihre Politikunfähigkeit besitzt im ganzen Landkreis höchste Aufmerksamkeit. Es geht schließlich um die Menschen und ihre Probleme und nicht um politische Karrieren einiger Ehrgeizlinge.
    Wenn Sie diese Thematik sogar in bester Journalismusmanier ( Was für ein Wortungetüm! ) aufschreiben können, als es im “Schulzendorfer” steht, dann machen Sie es doch einfach.

  8. Hans Reibel
    19. Januar 2021 at 13:51

    Ich hoffe, es geht bei der SPD mit Vollgas weiter.

  9. Marco Knopf
    19. Januar 2021 at 13:22

    Sie übertreffen sich in schlechtester Journalismusmanier mal wieder selbst. Ein zusammenhangloses Meinungsgebilde ist das einzige wovon sie berichten können.

  10. Ingrid Dahms
    19. Januar 2021 at 13:21

    Mich würde hier einmal interessieren, was die Mitglieder der SPD dazu sagen. Immerhin haben wir ein wichtiges Jahr vor uns. Am 26.9.2021 wird gewählt. Also es geht um etwas für jede Partei. Kann man sich so viel Kritik leisten?

  11. Dr. Dieter Füting
    19. Januar 2021 at 10:39

    Keiner kann den SPD – Funktionären Ludwig Scheetz und Tobias Schröter abstreiten wollen, dass sie nicht planmäßig und absichtlich handeln.
    Und keiner kann auch den SVV – Mitgliedern von CDU, Linke, Grüne und WirfürKW abstreiten wollen, dass sie nicht gemeinsam mit der SPD planmäßig und absichtlich handeln.
    Die Frage lautet also:
    Was ist ihr gemeinsamer Plan?
    Was ist ihre gemeinsame Absicht?
    Was macht sie so skrupellos und verantwortungslos?
    Skrupellos und verantwortungslos, so die Fachbereichsleiterin Ria von Schrötter, 35 Jahre lang SPD – Mitglied, ehemals Vorsitzende des SPD – Ortsvereins Zossen, sieht sie vor allem die SPD –
    Funktionäre.
    Nur relativ kurze Zeit braucht offenbar ein denkender Mensch mit dem Herz am richtigen Fleck in der SPD in KW, bevor er sich mit Grausen abwendet.
    Diese SVV – Mehrheit, wie dieses Lager verklärend von der MAZ genannt wird, wäre eigentlich nicht den Platz im Schulzendorfer wert, wenn sie nicht so eine zerstörerische Politik im Landkreis und in KW machen würden. Die Gesichter dieser schlechten Politik sind die Gesichter der Herren Scheetz und Schröter. Gerade sie stehen im Mittelpunkt der Kritik.

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