Meinung: Die MAZ-Berichterstattung ist tendenziös!

14. Februar 2026
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Es geht um das Windkraftprojekt mitten im Landschaftsschutzgebiet Dahme-Heidesee. Das ist kein Geheimnis: Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) gehört zum Presseimperium der SPD. Es ist auch kein Geheimnis, dass Ministerpräsident Woidke (SPD) den Bau von Windkraftanlagen befürwortet.

Michael WolffUnd so ist es vor dem Hintergrund, dass sich eine Mehrheit in Teupitz und Halbe in einer Einwohnerbefragung gegen den Bau der Windräder entschied, keine Überraschung, dass MAZ-Reporter Fischer gegen das unbequeme Ergebnis giftet.

Der Wahrheitsgehalt seiner Verdachtsberichterstattung im MAZ-Artikel vom 14.02. ist völlig ungeklärt. Ein Mindestbestand an Beweistatsachen, die für den Wahrheitsgehalt seiner Zeilen sprechen, existiert nicht.

Der Reporter schreibt, es soll gegen die Präsenzpflicht bei der Abstimmung verstoßen worden sein. Beweise-Fehlanzeige!

Der Reporter schreibt, ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Massow wurde angehalten, Mitbewohner zu motivieren, gegen den Windpark zu stimmen. Beweise-Fehlanzeige!

Der Reporter schreibt von Einschüchterungen im Befragungslokal Oderin. Beweise-Fehlanzeige!

Der Reporter schreibt, dass Windkraftbefürworter die Befürchtung äußerten, Flüchtlinge sollen instrumentalisiert werden. Beweise-Fehlanzeige!

Und schließlich verweist der Reporter auf einen Beitrag der Internetseite Wokreisel. Die Herausgeberin, Dörthe Ziemer, war Pressesprechererin vom Lübbener SPD-Bürgermeister Lars Kolan, der unter Korruptionsverdacht stand und schließlich abgewählt wurde. Ziemer gilt als verstrickt mit der politischen SPD-Elite des Landes Brandenburg. Sie strich von der Medienanstalt Berlin Brandenburg (mabb) insgesamt 53.824 Euro Fördergelder ein.

Fazit: Fischers Artikel ist tendenziös und gespickt mit Behauptungen ins Blaue hinein. Angesichts solcher Berichterstattung ist es kein Wunder, dass im Vergleich vom 1. Quartal 2025 zum 4. die Abonnements des Papiers von 12.524 auf 11.495 sanken. Mit einer Berichterstattung, wie im Fall der Windräder, schafft sich die MAZ selbst ab.

One Response to Meinung: Die MAZ-Berichterstattung ist tendenziös!

  1. Ichweißesbesser
    14. Februar 2026 at 19:29

    Diese Form der Berichterstattung müsste „Der Schulzendorfer“ doch nachvollziehen können. Die Behauptung im Artikel -Bürgermeister Witteck – Ernstfall ohne Vorwarnzeit – schreibt er von der großen Lücke, die der Weggang der Personalchefin hinterlassen wird. Dazu sollte man mal in den Reihen der Belegschaft nachfragen und sich nicht auf eine einzelne Meinung stützen. Ebenso der
    Weggang einer Ordnungsamtsmitarbeiterin….alles unbelegte Behauptungen… und genau deshalb wird mein Beitrag auch nicht veröffentlicht.

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