Schulzendorf/Schönefeld. Es ist eine dieser Nachrichten, die man nicht erwartet, wenn man Kinder in die Schule bringt: Eine Grundschule, die zwei Gemeinden verbindet, kämpft darum, dass das Selbstverständlichste selbstverständlich bleibt – dass Kinder gut lernen können, gut betreut werden und dass ihre Schule die Unterstützung bekommt, die sie verdient.
Die Interkommunale Grundschule Schulzendorf-Schönefeld (Anmerkung der Red.: IKGS) ist ein Projekt, das es so in Brandenburg nicht oft gibt. Eine Schule, die über Gemeindegrenzen hinweg funktioniert – und genau deshalb manchmal zwischen den Stühlen sitzt, wenn es um Fördermittel, Ausstattung oder das kleine Extra geht, das aus einer guten Schule eine hervorragende macht.
Genau dafür gibt es Lernlicht IKGS e.V.
Wir sind ein Förderverein, der im Jahr 2026 von Eltern gegründet wurde, die nicht warten wollten, bis andere handeln. Unser Ziel ist konkret: Wir beschaffen, was fehlt. Wir finanzieren, was der reguläre Etat nicht abdeckt. Wir vernetzen Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und alle, denen diese Schule am Herzen liegt.
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Was das bedeutet? Bücher, die fehlen. Ausflüge, die sonst nicht stattfänden. Projekte, die zu groß für den Schulhaushalt sind, aber zu wichtig, um sie zu lassen. Und manchmal auch einfach: ein Rückhalt, der zeigt – diese Schule ist nicht allein. Ein Angebot auch an alle, die noch zweifeln.
Wir wissen: Die IKGS ist in Schulzendorf nicht unumstritten. Es gibt Stimmen, die den Standort kritisch sehen, die Fragen zur Planung stellen, die lieber eine andere Lösung gehabt hätten. Diese Stimmen sind berechtigt – und sie gehören zu einer lebendigen Gemeinde.
Aber eines steht außer Frage: Die Kinder, die heute diese Schule besuchen, haben sich diese Debatte nicht ausgesucht. Sie brauchen gute Bedingungen – unabhängig davon, wie ihre Schule entstanden ist und ob man den Weg dorthin für richtig hält. Lernlicht IKGS e.V. ist kein politisches Statement für oder gegen irgendjemanden. Es ist ein Angebot an die Kinder.
Wer dem Verein beitritt, sagt damit nicht: Ich hatte Unrecht. Er sagt: Die Kinder haben Recht auf Unterstützung.
Wir laden Sie ein, Teil davon zu werden.
Ein Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr – das sind weniger als zwei Euro im Monat – macht Sie zu einem Teil von Lernlicht. Wer mehr geben möchte: Zuzahlungen über den Beitrag hinaus sind steuerlich absetzbar, wir sind als gemeinnützig anerkannt. Und wer aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich willkommen – in der Mitgliederversammlung, in Projektgruppen oder einfach mit einer Idee.
Fördervereine leben nicht von Satzungen und Paragrafen. Sie leben von Menschen, die sagen: Diese Schule ist mir etwas wert. Wenn Ihre Kinder die IKGS besuchen – oder wenn Sie einfach möchten, dass Bildung in unserer Gemeinde einen starken Rückhalt hat –, dann ist jetzt der richtige Moment.

Sehr geehrter Her Wichlitzky, ihr Engagement in allen Ehren – aber nach diesem Statement überlege ich stark: in welchem Land leben wir?
Bücher die fehlen, Ausflüge die nicht stattfinden, Projekte die zu gross sind für den Schulhaushalt!
Das kann nicht ihr Ernst sein, dass dies durch einen Verein, sicherlich auch wieder Ehrenamtliche gestemmt werden soll.
Dieser Übergangsbau in Waltersdorf kostet Millionen und für die Kinder soll kein Geld da sein? Was läuft da schief? Wer verdient daran? Diese Fragen müssen auf den Tisch.
In diesem Land gibt es Milliarden € an “Sondervermögen” und riesige Kernhaushalte. Schönefeld ist eine der reichsten Kommunen in Brandenburg. Da stimmt etwas gewaltig nicht.
Hier müssen Veränderungen her und dies schnell, denn es geht um Unsere zukünftige Generation.