Mehr als ein Verein – Lernlicht IKGS e.V. braucht Sie!

29. Juli 2026
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Schulzendorf/Schönefeld. Es ist eine dieser Nachrichten, die man nicht erwartet, wenn man Kinder in die Schule bringt: Eine Grundschule, die zwei Gemeinden verbindet, kämpft darum, dass das Selbstverständlichste selbstverständlich bleibt – dass Kinder gut lernen können, gut betreut werden und dass ihre Schule die Unterstützung bekommt, die sie verdient.

Die Interkommunale Grundschule Schulzendorf-Schönefeld (Anmerkung der Red.: IKGS) ist ein Projekt, das es so in Brandenburg nicht oft gibt. Eine Schule, die über Gemeindegrenzen hinweg funktioniert – und genau deshalb manchmal zwischen den Stühlen sitzt, wenn es um Fördermittel, Ausstattung oder das kleine Extra geht, das aus einer guten Schule eine hervorragende macht.

Genau dafür gibt es Lernlicht IKGS e.V.

Wir sind ein Förderverein, der im Jahr 2026 von Eltern gegründet wurde, die nicht warten wollten, bis andere handeln. Unser Ziel ist konkret: Wir beschaffen, was fehlt. Wir finanzieren, was der reguläre Etat nicht abdeckt. Wir vernetzen Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und alle, denen diese Schule am Herzen liegt.

Die Schule liegt in der gefährlichen Ultrafeinstaub Wolke des Flughafens BER. (Foto: mwBild)

Die IKGS liegt in der gefährlichen Ultrafeinstaub Wolke des Flughafens BER. (Foto: mwBild)

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Was das bedeutet? Bücher, die fehlen. Ausflüge, die sonst nicht stattfänden. Projekte, die zu groß für den Schulhaushalt sind, aber zu wichtig, um sie zu lassen. Und manchmal auch einfach: ein Rückhalt, der zeigt – diese Schule ist nicht allein. Ein Angebot auch an alle, die noch zweifeln.

Wir wissen: Die IKGS ist in Schulzendorf nicht unumstritten. Es gibt Stimmen, die den Standort kritisch sehen, die Fragen zur Planung stellen, die lieber eine andere Lösung gehabt hätten. Diese Stimmen sind berechtigt – und sie gehören zu einer lebendigen Gemeinde.

Aber eines steht außer Frage: Die Kinder, die heute diese Schule besuchen, haben sich diese Debatte nicht ausgesucht. Sie brauchen gute Bedingungen – unabhängig davon, wie ihre Schule entstanden ist und ob man den Weg dorthin für richtig hält. Lernlicht IKGS e.V. ist kein politisches Statement für oder gegen irgendjemanden. Es ist ein Angebot an die Kinder.

Wer dem Verein beitritt, sagt damit nicht: Ich hatte Unrecht. Er sagt: Die Kinder haben Recht auf Unterstützung.

Wir laden Sie ein, Teil davon zu werden.

Ein Mitgliedsbeitrag von 20 Euro im Jahr – das sind weniger als zwei Euro im Monat – macht Sie zu einem Teil von Lernlicht. Wer mehr geben möchte: Zuzahlungen über den Beitrag hinaus sind steuerlich absetzbar, wir sind als gemeinnützig anerkannt. Und wer aktiv mitgestalten möchte, ist herzlich willkommen – in der Mitgliederversammlung, in Projektgruppen oder einfach mit einer Idee.

Fördervereine leben nicht von Satzungen und Paragrafen. Sie leben von Menschen, die sagen: Diese Schule ist mir etwas wert. Wenn Ihre Kinder die IKGS besuchen – oder wenn Sie einfach möchten, dass Bildung in unserer Gemeinde einen starken Rückhalt hat –, dann ist jetzt der richtige Moment.

8 Responses to Mehr als ein Verein – Lernlicht IKGS e.V. braucht Sie!

  1. Kommentar
    30. Juli 2026 at 17:57

    @Petra: War die Rente denn vor 2015 höher?

    Dass Ehrenamtler nicht staatliche Aufgaben erledigen sollten, sehe ich auch so. Aber es wird dann reflexartig auf Syrer usw. geschimpft, die allerhöchstens den gleichen Sozialleistungsanspruch wie deutsche Staatsangehörige haben. Wenn überhaupt.

    Man könnte sich auch die Frage stellen, warum diejenigen, die Milliarden auf dem Konto haben, sich nicht mehr an diesen gesellschaftlichen Aufgaben beteiligen..

  2. Jeffrey Wichlitzky
    30. Juli 2026 at 17:38

    Vielen Dank für die lebhafte Diskussion – sie zeigt, dass das Thema trifft.

    Anne, Ihr Kommentar hat mich besonders gefreut. Ein Staat mit Rekordsteuereinnahmen, der Schulen nicht grundlegend ausstatten kann – das ist paradox. Danke für Ihre Worte und Ihre Unterstützung.

    Andreas, „Insolvenzverschleppung” ist hart – aber nicht falsch. Ich habe heute dreieinhalb Stunden bei der Zulassungsstelle verbracht, für einen einzigen Verwaltungsakt, der wiederum durch eine andere Verwaltung überhaupt erst entstand. Das sagt alles: Wir finanzieren zunehmend einen Apparat, der seinen eigenen Fortbestand zum Selbstzweck gemacht hat – statt die Menschen, für die er da sein sollte.

    Liebe Petra, die Frustration über Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben und im Alter nicht würdevoll leben können, teile ich. Ich bitte Sie: Lassen Sie uns diese Energie für die Kinder bündeln, die jetzt gerade hier zur Schule gehen. Sie haben sich ihre Umstände nicht ausgesucht.

    Zeigen wir den Kindern heute, was es heißt zu unterstützen. Zeigen Sie uns morgen, was sie gelernt haben.

    Machen Sie sich gerne selbst ein Bild: http://www.lernlicht-ikgs.de

  3. Petra
    Petra
    30. Juli 2026 at 15:27

    Kein Pfennig würde ich für das Projekt geben. Der Staat verschenkt Milliarden für einen Krieg, der nicht unser ist. Der Staat verschenkt Geld an in Deutschland iilegal lebende Araber, Südosteuropäer, Syrer, Afgahnen und Ukrainer, die unsere Sozialsysteme plündern. Der Staat hat kein Geld für Rentner, die die DDR und die BRD aufgebaut und 45 Jahre gearbeitet haben, aber mit Renteneintritt in Müllkästen nach Pfandflaschen wühlen müssen um zu überleben. Und die Fremden leben hier im Vergleich zu unseren armen deutschen Rentnern ein Luxusleben.

    @Andreas Hasselow: Deine Auffassung teile ich!

  4. Anne
    30. Juli 2026 at 12:26

    So ist die Situation im besten Deutschland aller Zeiten. 1 Billion Steuereinnahmen reichen nicht aus, um die Daseinsvorsorge, die einzige Aufgabe eines Staates, zu gestalten. Man kann diesen Konkursverschleppern auch noch mehr davon geben, es würde nie reichen, weil es nicht gewollt ist, daß es den Menschen gut geht. Ja inzwischen muß man das leider so sagen. Es ist unfassbar, was hier abgeht. Dem Finanzminister sind nach eigener Aussage Zahlen egal und er muß sie auch gar nicht kennen. Der Kanzler sagt, die Menschen sind faul und sie müssten mehr arbeiten. Dabei wird den Menschen, wenn sie etwas aufbauen wollen, etwas leisten und organisieren wollen, jeder erdenkliche Stein in den Weg gerollt.

    Dabei bewundere ich solche Initiativen wie diese und wünsche Ihnen viel Erfolg. Wie würde es ohne sie aussehen. Die Kinder haben es verdient!

  5. Andreas Haselow
    30. Juli 2026 at 08:28

    Wenn der Bürger für hoheitliche Aufgaben einspringt ist das kein Ehrenamt, sondern staatliche Insolvenzverschleppung …

  6. Andreas Haselow
    30. Juli 2026 at 08:01

    Dafür hamse uns gut durch die Plandemie gebracht – Für Masken, Test-/Impf-Zentren, Impfstoffe etc. war immer mehr als genug Geld vorhanden –

    Als Nächstes werden wir uns das gesellschaftliche Zusammenleben und die hoheitliche Infrastruktur von Windmühlenbuden wie EnergieQuelle bezahlen lassen müssen, da unser Geld für den Krieg in der Ukraine, der uns den Frieden bringt, benötigt wird …

  7. Jeffrey Wichlitzky
    29. Juli 2026 at 21:44

    Hallo Pertra P.,
    Sie haben vollkommen recht – und ich teile Ihre Empörung. In anderen Landkreisen reicht das Geld nicht mehr für Kopierpapier. Das ist keine Übertreibung, das ist Realität in deutschen Schulen heute.

    Genau deshalb warten wir nicht ab, bis diese Situation auch bei uns eintritt. Wir bauen vor. Nicht weil wir die Politik aus der Verantwortung entlassen – im Gegenteil. Schönefeld ist eine reiche Kommune, und die Fragen, die Sie stellen, sind die richtigen: Wer verdient woran? Warum fehlt Geld da, wo Kinder sind? Diese Fragen müssen laut gestellt werden – und werden es.

    Aber während die Politik sich dreht, stehen Lehrerinnen, Lehrer und pädagogisches Personal jeden Morgen vor ihren Klassen. Und die können nicht warten.

    Lernlicht ist kein Ersatz für das, was der Staat schuldet. Es ist ein Puffer, ein Netz, eine Stimme – für alles, was jenseits leerer Kommunalkassen heute möglich und nötig ist.

    Und vielleicht ist es auch eine Erinnerung an uns alle: Die einzig wirklich lohnenswerte Altersvorsorge ist die Investition in unsere Kinder.

    Herzliche Grüße

  8. Petra P.
    29. Juli 2026 at 17:22

    Sehr geehrter Her Wichlitzky, ihr Engagement in allen Ehren – aber nach diesem Statement überlege ich stark: in welchem Land leben wir?
    Bücher die fehlen, Ausflüge die nicht stattfinden, Projekte die zu gross sind für den Schulhaushalt!
    Das kann nicht ihr Ernst sein, dass dies durch einen Verein, sicherlich auch wieder Ehrenamtliche gestemmt werden soll.
    Dieser Übergangsbau in Waltersdorf kostet Millionen und für die Kinder soll kein Geld da sein? Was läuft da schief? Wer verdient daran? Diese Fragen müssen auf den Tisch.
    In diesem Land gibt es Milliarden € an “Sondervermögen” und riesige Kernhaushalte. Schönefeld ist eine der reichsten Kommunen in Brandenburg. Da stimmt etwas gewaltig nicht.
    Hier müssen Veränderungen her und dies schnell, denn es geht um Unsere zukünftige Generation.

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