LDS: Hausärzte IMPFEN nach Ostern im SCHNECKENTEMPO

27. März 2021
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Nach dem Impf-Totalversagen von Angela Merkel und ihrem Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) und der Impf-Entmachtung von Brandenburgs Gesundheitsministerin Nonnemacher (Grüne)  ruhen bei vielen Menschen die Hoffnungen auf die Immunisierung in der Hausarztpraxis. Nach Ostern soll es losgehen. Die Erwartungen sind groß, allerdings zu groß.

Denn wie der Schulzendorfer aus Arztkreisen in Dahme-Spreewald erfuhr, erhalten Praxen gerade einmal 40 bis 100 Impfdosen – eine Blamage für die Top-Industrienation Deutschland.

Brandenburg hält bundesweit die Rote Laterne bei vollständig Geimpften. Erst 3,7 Prozent pro 100 Brandenburger haben alle notwendigen Impfungen erhalten. Zum Vergleich: Sachsen und Thüringen liegen in der Statistik auf den Plätzen eins und zwei.

Impfversagen auf ganzer Linie!
Impfversagen auf ganzer Linie!

6 Responses to LDS: Hausärzte IMPFEN nach Ostern im SCHNECKENTEMPO

  1. Erdbewohner
    29. März 2021 at 17:48

    Und weil angeblich zu wenige Impfdosen da sind, wird von Karfreitag bis Ostermontag nicht geimpft… :(

    Ja nee ist klar

  2. Jonas Reif
    29. März 2021 at 16:00

    @Petra: Ob Brandenburg wirklich hinten liegt, kann man aus den Zahlen gar nicht schließen. Nach einer anderen Statistik liegt Brandenburg derzeit bei Impfungen (Quote aller Impfdosen, die zur Verfügung gestellt wurden) etwas über dem Bundesschnitt. Bei den täglichen RKI-Zahlen ist ein gewisser Verzug in Brandenburg jedenfalls sehr wahrscheinlich, auch weil z.B. Brandenburg schon über einige Impfpraxen und Krankenhäuser und nicht nur Impfzentren verimpft werden. Das wird in den kommenden Wochen sogar noch etwas mehr “Meldeverzug” geben. Ich will gar nichts beschönigen, es wurden auch Fehler gemacht. Ob ein Impfstoff zugelassen wird oder nicht, sollte übrigens aus gutem Grund nicht alleinige Entscheidung eine Regierung sein…

  3. Oliver
    29. März 2021 at 13:10

    Es lebe die Bürokratie und die Verwaltung der Verwaltung von Impfdosenressourcen…

    Hier dürfen die Hausärzte nach Ostern vorsichtig mitmachen…

    Anderswo impfen schon die Tierärzte mit, damit es schnell vorangeht.

    Haben wir eine vertragliche Verpflichtung eine eigene Mutante zu züchten ???

  4. Petra
    Petra
    29. März 2021 at 12:17

    @Jonas Reif, bitte nichts schönreden. Hätte, hätte, Fahrradkette, Brandenburg hängt hinten, das ist eine Tatsache. Und Ihre Parteifreundin Frau Nonnemacher ist Gesundheitsministerin, die ein Haufen Steuergeld für Berater rauswirft und sie dann doch nichts auf die Reihe bekommt. Wenn diese Frau nur etwas Anstand hätte, wäre sie zurückgetreten. Genauso wie Spahn. Es ist ein Unding, dass so ein Mann noch Minister ist und von Angelika gedeckt wird. Selbst in Serbien sind schon mehr Prozent der Bevölkerung geimpft. Die Serben haben Impfstoff aus China und Russland. Nur weil unsere Politiker sich erlauben über unsere Kopfe hinweg zu bestimmen, woher unser Impfstoff kommt (bloß nichts von den Russen und Chinesen importieren) und Fehlverhalten an den Tag legen, muss die Bevölkerung leiden. Ich verstehe nicht warum wir den Russenimpfstoff nicht längst haben. Nur weil er nicht zugelassen ist? Das ist doch nur eine schlechte Story.

  5. Jonas Reif
    29. März 2021 at 08:59

    Ob Brandenburg schlechter mit dem Impfen vorankommt als andere Bundesländer, lässt sich so leicht gar nicht beurteilen. Grundsätzlich bekommen die Bundesländer – bezogen auf ihre Einwohnerzahl – die gleiche Impfstoffmenge, lediglich Bundesländer mit extrem hoher Inzidenz (bzw. angrenzend an Länder mit hoher Inzidenz wie Tschechien) bekommen Zusatzrationen. Das Länder jetzt SCHEINBAR auseinander liegen, hat diverse Gründe: Unterschiedliche Strategien bzw. Priorisierungen bzgl. Erst- und Zweitimpfungen (so versuchen z.B. Brandenburg, Schleswig-Holstein und Saarland eher ersteres, Sachsen setzt dagegen auf schnelle Vollimmunisierung), dem Vorziehen von bestimmten, schneller zum impfenden Gruppen wie Polizei, Feuerwehr etc. wie in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, dem Zurückhalten von Reserven für die Zweitimpfung, logistischen Vorteilen (Stadtstaaten habe kürzere Lieferwege, sind näher an Lieferzentren gelegen, z.B. Bremen und Berlin), verzögerter Meldung von Imfungen aufgrund von unterschiedlichen Meldezyklen/-systeme (auch das verschlechtert die Brandenburger Zahlen), etc. (so zumindest mein Kenntnisstand). Alles in allem liegen die Bundesländer doch alle recht nah beieinander. Welche Bundesländer-Strategie am Ende die Beste ist, wird sich später zeigen – vielleicht aber auch nie, weil es doch zu vielen Faktoren gibt, die die Zahlen beeinflussen. Jedenfalls wird in jedem Bundesland, aus dem ich Freunde/Bekannte höre, über das “Versagen” der jeweiligen Landesregierung geschimpft. Auch ich bin gefrustet, dass Corona noch immer zu vielen Einschränkungen führt und viele Menschen um ihre Existenz bangen. Andererseits haben wir jetzt bzw. in den nächsten vier Monaten Impfstoffe – so etwas hätten vor einem Jahr wohl selbst größte Optimisten kaum für möglich gehalten. Man sollte also nicht immer alles negativ sehen.

  6. Lärmgegner
    27. März 2021 at 19:45

    Ach ja, der Lärmgegner wieder. Und genauso so in dieser Art – werden die Flughafenbetroffenen beim Schallschutz verarscht, genauso.

    Keine technische Lösung, keine Kapaziäten, Geld nur für die Banken und nur GAGA

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