Kita – Neubau: Darum liegt er bei einem freien Träger in besseren Händen

24. Februar 2020
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Bündnis 90/Die Grünen hat ein Vergabeverfahren zur Schaffung einer Kita am Standort Herweghstraße/Brückenstraße angeschoben. Es soll ein freier Träger gefunden werden, der sie errichtet und betreibt.

Der Hortanbau war in Sachen Bauablauf kein Vorzeigeprojekt der Gemeinde Schulzendorf (Foto: mwBild)

Der Hortanbau war in Sachen Bauablauf kein Vorzeigeprojekt der Gemeinde Schulzendorf (Foto: mwBild)

Es spricht einiges dafür, dass die Schaffung dringend benötigter Kitaplätze in Schulzendorf in den Händen eines anerkannten und leistungsfähigen Trägers der freien Jugendhilfe besser aufgehoben ist, als wenn das Rathaus selbst Bauherr ist.

Alle großen Bauprojekte der letzten Jahre, die in der Hand von Bürgermeister Mücke und seinem Bauchef Sonntag lagen, wurden von Pannen und Pleiten begleitet, wie Fehlplanungen, schlechtem Controlling, Baumängeln, Verletzungen der Regeln der Technik, massivem Bauverzug und Kostenexplosionen.

Das Rathaus hat damit nicht nur einmal untermauert, das es zu einer nahezu störungsfreien Projektumsetzung nicht in der Lage ist.

Mückes Bauverwaltung leidet zudem unter chronischer Personalnot. Bauchef Sonntag appelliert an Gemeinderäte in öffentlichen Sitzungen gebetsmühlenartig, nicht zu viele Bauprojekte auf den Weg zu bringen, er könne sie nicht umsetzen.

Dass es leistungsfähige freie Trägern offenbar besser als Kommunen verstehen, komplexe Kita Bauprojekte umzusetzen, beweisen zahlreiche Projekte im Berliner Speckgürtel.

One Response to Kita – Neubau: Darum liegt er bei einem freien Träger in besseren Händen

  1. Hauke Haien
    24. Februar 2020 at 11:22

    Di GV haben sich meines Wissens auch für einen freien Träger ausgesprochen. Also was soll das hier?
    lG,
    Peter Schulze

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