Im Aufwind: Herwegh Center – Tattoo Studio feierte mit vielen Gästen seine Eröffnung!

7. März 2011
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Eigentlich schienen sie auszugehen: die Lichter am Herwegh Center! Nach dem Plus, Schlecker, der Zeitungsladen und die Blumenhändlerin ihre Segel strichen war der Totalabsturz am früher so belebten Einkaufszentrum in der Herweghstraße angesagt. Schließlich schoss zeitgleich das neue Ortszentrum, mit seinen vielen Shops und Dienstleistungseinrichtungen, wie Phönix aus der Asche!  Doch mittlerweile erfährt das Herwegh Center eine Art Wiederbelebung.

Im letzten Jahr zog ein Handwerksbetrieb und am letzten Samstag ein Tattoo Studio ein. In Kürze wird sogar eine kleine Bäckerei eröffnen. Kräftig Hand dabei hat die Gemeindevertreterin Andrea Goymann (Bündnis90/Grüne) angelegt.

Die als Immobilienmaklerin tätige Politikerin begeisterte für das jüngste Projekt den Schulzendorfer Unternehmer Mario Rose. Der weihte nun sein Tattoo Studio ein. Bereits zum Eröffnungsabend war sein Laden brechend voll.

Nina war mit ihrem Freund zur Premiere gekommen. „Ich habe eine richtig geile Idee. Ich möchte mir die Initialen meiner Eltern tätowieren lassen. “, so die Zwanzigjährige. Doch ob die sich tatsächlich über das Tattoo auf ihrer Haut freuen werden, darüber war sich Nina am Ende doch nicht ganz sicher.

Christian Lahr wird künftig im Schulzendorfer Tattoo Studio  tausende Farbpigmente mit seiner Tätowier Maschine auf die Haut seiner Kunden feuern. Der gelernte Mechatroniker stammt aus dem Westerwald und begann von der Pike an. Schon immer malte er für sein Leben gern. Am Anfang seiner Karriere musste er in den Tattoo Studios  die „Drecksarbeiten” verrichten, die vor allem aus Aufräumen und Saubermachen bestanden. Doch mittlerweile ist aus ihm, nach einigen Jahren der Berufspraxis, ein anerkannter Profi im Geschäft geworden.  „Man muss gut Zeichnen können, viel Phantasie und eine ruhige Hand besitzen.”, beschrieb der Mitte Zwanzigjährige die Anforderungen an seinen Job.

Für einen vollständig tätowierten Arm, der in rund dreißig Stunden mit vielen Motiven und feinen Details bemalt wird, müssen die Kunden rund 1.000 Euro berappen. „Tätowieren ist eine Gefühlssache”, meint Christian Lahr. Ob Sterne, Trivials oder Schriftzüge, vielfach wird intuitiv  über Formen und Details entschieden. Denn die Zeiten, als vorgegebene Muster auf die Körperteile einfach übertragen wurden, sind längst vorbei.

Kevin von der Schulzendorfer Feuerwehr ist am Oberarm mit einem Berufsmotiv tätowiert. Geht sein Traum, Berufsfeuerwehrmann zu werden in Erfüllung, dann will er sich unter seinem Tattoo die Dienstnummer verewigen lassen.  Natürlich im neuen Schulzendorfer Tattoo Salon.

2 Responses to Im Aufwind: Herwegh Center – Tattoo Studio feierte mit vielen Gästen seine Eröffnung!

  1. Fred
    18. Mai 2011 at 07:00

    Jaaa… wer schon mit Backwaren nichts wird, muss es ja dann so probieren:-)

  2. HB98
    12. März 2011 at 13:50

    Ein Tatto Studio in Schulzendorf ? Wird wohl genau so lange überleben wie die Viediothek die dort mal war.

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