Gesundheitsministerium: Transparenz statt Amtsverschwiegenheit

28. März 2020
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Während man sich in den Amtsstuben des Landkreises Dahme – Spreewald zur Zahl der Intensivbehandlungsbetten und Beatmungsplätze in Geheimniskrämerei übt, verhält sich das Haus von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) vorbildlich, es demonstriert, wie Transparenz in der Corona – Krise funktioniert.

Wie der Pressesprecher des Gesundheitsministeriums, Tobias Arbinger, auf Anfrage mitteilte, wurde in der 12. Kalenderwoche eine landesweite Abfrage zur Zahl der Intensivplätze durchgeführt.

Ergebnis: 637 Intensivplätze existieren in Brandenburg (Stand 20.03.2020). Darin sind bereits kurzfristig aufgebaute Erweiterungen der Kliniken enthalten.

„Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es 4 Plankrankenhäuser mit 5 Krankenhausstandorten. Aktuell (Stand 20.03.2020) gibt es 28 Intensivplätze und es sind 41 Beatmungsplätze vorhanden.“, so Arbinger.

2019 existierten in Brandenburg insgesamt 502 Beatmungsplätze, aktuell (Stand 20.03.2020) sind es 620 Beatmungsplätze, die je nach Bedarf auf bis zu 1.097 Beatmungsplätze ausgeweitet werden können.

Rund 168.000 Einwohner zählt der Landkreis (Stand: 2018)

Rund 168.000 Einwohner zählt der Landkreis (Stand: 2018)

One Response to Gesundheitsministerium: Transparenz statt Amtsverschwiegenheit

  1. Olli
    28. März 2020 at 13:43

    Angesicht dieser Zahlen wundert es mich nicht, dass der CDU Funktionär ihre Veröffentlichung nicht möchte. Alle Achtung den Grünen, die reden nicht nur von Transparenz, sie handeln auch danach. Die Zahlen sind aber ernüchternd. 1 Bett auf 6000 Bewohner.

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