Gemeinderat fordert Bürgermeister zum Rücktritt auf!

29. Februar 2024
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Schulzendorf. Gemeinderat Klaus Schmidt (AfD) will Bürgermeister Markus Mücke (SPD-nominiert) loswerden! In der gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung forderte er in einer persönlichen Erklärung Mücke auf, sein Amt niederzulegen.

Bildmontage mwBild/Bliefert

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„Sie haben die rote Linie der Demokratie weit überschritten. Sie haben offenbart, was Sie von ihr halten. Offensichtlich nicht viel. Das ist für einen Bürgermeister völlig inakzeptabel.“, hieß es in der Erklärung.

Auslöser der Rücktrittsforderung war Mückes eigenmächtiges Handeln. Ohne Legitimierung der Gemeindevertretung hatte er für Schulzendorf den Beitritt zur Bewegung „Brandenburg zeigt Haltung!“ erklärt.

“Sie können nicht kraft Ihres Amtes in einer derart bedeutenden Angelegenheit über die Köpfe von 10.000 Bürgern und den Abgeordneten hinweg eigenmächtig handeln.”, so Schmidt.

Während Schmidt seine Erklärung verlass, herrschte im Sitzungssaal Totenstille. Abgeordnete blickten mit versteinerten Gesichtszügen in die Runde, so berichten es jedenfalls Teilnehmer der Sitzung.

Der Bürgermeister wies Schmidts Aufforderung als Wahlkampfaktion zurück. Was Markus Mücke zum Nachdenken veranlassen sollte: In der Sache selbst ergriff kein Gemeindevertreter für ihn Partei!

13 Responses to Gemeinderat fordert Bürgermeister zum Rücktritt auf!

  1. frieda
    17. März 2024 at 08:19

    Mücke ist immer noch da ! Also kann die Afd auch nichts

  2. Jeff
    2. März 2024 at 22:45

    Ihr Kommentar wurde nicht veröffentlicht, weil er themenfremd ist.Bitte halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen.
    Sabrina Rühle
    Redaktion

  3. Etti
    2. März 2024 at 11:42

    Herr Schmidt hat das wahre Demokratieverständnis. Wozu gibt es eine GV? Wer ist die GV? Richtig, das ist der Vertreter aller Schulzendorfer, nämlich von Schulzendorfern gewählt. Also sollten solche Entscheidungen auch von allen in der GV plus Bürgermeister Meinung getragen werden. Und warum regen sich die selbsternannten Demokraten jetzt so auf? Richtig. Weil das Demokratieverständnis von der AfD gekommen ist. Danke, Herr Schmidt!

  4. Zeuthener
    2. März 2024 at 09:44

    Ich dachte Pressemitteilungen werden, wie es der Name sagt, an die Presse geschickt und nicht auf der Internetseite einer Gemeinde veröffentlicht, soviel zum Thema Professionalität :-) :-) :-) Damit soll die Fehlleistung von Herrn Mücke vertuscht werden. In Bestensee, Mittenwalde und Eichwalde herrscht mehr Sachverstand in der Frage, wie mit so einer Beitrittserklärung umzugehen ist. Vorzeigegemeinde Schulzendorf, sag ich nur. Und gerade SPD und Grüne, die mitverantwortlich für das Chaos in Deutschland sind, die brüllen in Eichwalde zusammen mit der Antifa gegen die Ergebnisse ihre eigene Politik und gegen Nazis, die hinter jeder Ecke lauern. Diese Verlogenheit ist erbärmlich.

  5. Olli
    2. März 2024 at 07:32

    Linke, SPD und Grüne reden in ihrer „Pressemitteilung“ am Thema vorbei. Nicht Tatsachen, sondern Propaganda steht im Vordergrund. Das Versagen von Herrn Mücke wird vertuscht. Es besteht darin, dass er ohne Legitimation der Gemeindevertretung den Beitritt zum Bündnis erklärt hat. Hätte die Gemeindevertretung zuvor beschlossen, dass der Beitritt erfolgen soll und Mücke hätte auf dieser Grundlage den Beitritt erklärt, wäre alles in Ordnung gewesen. Nicht Herr Schmidt, sondern Linke, SPD und Grüne sind ideologiebesessen und werfen Nebelkerzen, um das Fehlverhalten von Mücke zu verschleiern.
    Danke Herr Schmidt für Ihren Mut und Danke CDU und Bürgerbündnis, dass ihr Euch nicht an dieser Propagandashow beteiligt habt.

  6. B.Hartenstein
    1. März 2024 at 21:04

    Leider ist das nicht so einfach, wie man denkt, Wähler.
    Die SPD-FRAKTION wird wohl kaum ihren eigenen Kandidaten ins Nirwana schicken…..

  7. Wähler
    1. März 2024 at 20:41

    https://www.schulzendorf.de/news/1/915851/nachrichten/pressemitteilung-die-linke.;-b%C3%BCndnis-%C2%B490-die-gr%C3%BCnen-spd-schulzendorf-zeigt-haltung.html

  8. Wähler*in
    1. März 2024 at 16:50

    Übrigens, wir Bürger haben dazu auch die Macht. Aber mit den GV wäre es einfacher und schneller. Andere Kommunen schaffen das doch auch.

  9. B.Hartenstein
    1. März 2024 at 09:37

    Dem Beitrag von Herrn Schmidt kann man nur zustimmen. Und wenn ihm dann als Antwort Wahlkampf vorgeworfen wird, beweist das nur die Richtigkeit in der Kritik an Mücke.
    Grenzwertig finde ich das Verhalten der anderen GV. Vollmundig und laut für Demokratie, Freiheit und Recht plädieren. Aber dann in der Realität kneifen.
    Nicht Herr Schmidt ist vorrangig im Wahlkampf, sondern Grüne, Sozis, Rote und auch die CDU. Man tastet wohl die Ausgangslage ab für die Startposition, sich bloß keine Blöße leisten…..
    Ist das auch ein Wertekriterium ?

  10. eva
    1. März 2024 at 08:45

    Na das wird aber auch Zeit, hoffentlich ist sich die Gemeindevertretung einmal einig. Dann würde auf der Gemeinde nicht mehr nur “Dienst nach Vorschrift” herrschen, sondern das Personal wäre wieder für die Bürger da, von denen sie ja schließlich bezahlt werden.

  11. Dongikong
    29. Februar 2024 at 15:53

    Generell eine Super Idee.
    Egal von wem auch immer.
    Mir geht die Parteien Sülze sowieso auf den Zeiger. Hier sollten alle an einen Strang, zum Wohle der Gemeinde, ziehen.
    Wenn einer eine gute Idee vorschlägt, dann kann man sich das anhören und darüber diskutieren. Welche Partei auch immer. Und nicht immer gleich: “Oh die. Partei ist doof, also der Vorschlag auch”
    Wie im Kindergarten.
    Lassen sich seit Jahren von dem Mücke auf der Nase rum tanzen.
    Einfach furchtbar.

  12. AfdFanatiker
    29. Februar 2024 at 14:50

    …wieder eine gute Idee der AfD; Bravo.

  13. Rattenkopf
    29. Februar 2024 at 11:10

    Wer schweigt stimmt zu !

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