Funkmast in Schulzendorf

22. März 2009
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In Schulzendorf wird in nächster Zukunft ein Funkmast für den im Aufbau befindlichen Digitalfunk von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), entstehen. Detlef Prussak, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit beim Zentraldienst der Polizei in Zossen unterstrich die Notwendigkeit für dieses künftige bundesweite Digitalfunknetzsystems, das insgesamt 4,5 Milliarden Euro kosten soll. Mit seinem Aufbau wird die Kommunikation deutschlandweit mit einem einheitlichen Sendewerk ermöglicht. Die Zeiten Dutzender Funkkanäle, vieler „Funklöcher” , schwieriger länderübergreifender Kommunikation in Notfällen und ungewollter „Mithörer” werden mit diesem neuen System der Vergangenheit angehören. Einziger Nachteil des Systems: die Dichte der Funkmasten ist wesentlich höher als beim Analogfunk, deshalb werden zusätzliche Funkmasten benötigt, so auch in Schulzendorf. Ursprünglich sollte der Digitalfunk schon zur Fußballweltmeisterschaft 2006 deutschlandweit eingeführt sein, nun soll er voraussichtlich 2011 bundesweit in Betrieb gehen. Nutzer werden die Feuerwehr, die Rettungsdienste, das Technische Hilfswerk, die Polizei, der Zoll und die Nachrichtendienste sein. Wo der rund 50 Meter hohe Mast in Schulzendorf aufgestellt werden soll ist derzeit noch nicht klar. Die Gemeindeverwaltung sucht gemeinsam mit dem Zentraldienst derzeit nach einem geeigneten Standort. Und wie sieht es mit der biologischen Wirkung der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung aus die von derartigen Masten ausgeht? „Die Strahlung liegt weit unter den zulässigen Werten” versichert Detlef Prussak.

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