Frau Homuth, legen Sie unverzüglich alle Ämter nieder!

27. August 2021
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Die Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg hat das Strafverfahren gegen Angela Homuth, SPD-Bürgermeisterin von Wildau, wegen Abgeordnetenbestechung und Bestechlichkeit gegen Zahlung von Geld eingestellt. Ein Gerichtsverfahren mit Urteil wird es also nicht geben. Die Öffentlichkeit dürfte das bedauern.

Im Dezember 2020 hatte Brandenburgs oberster Korruptionsjäger, Oberstaatsanwalt Frank Winter, Anklage gegen Homuth beim Oberlandesgericht Brandenburg eingereicht. Später wurde sie zurückgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg übernahm den Fall.

Wie viele Tage hält sich noch Angela Homuth? (Foto: mwBild/Bliefert)
Wie viele Tage hält sich Angela Homuth noch? (Foto: mwBild/Bliefert)

Wenn für Homuth aufgrund der Beweislage vollkommen klar war, dass sie in einem Gerichtsverfahren Erfolg haben würde, hätte sie auf dem Wege des Prozesses einen größeren Triumph für sich verbucht. Sie ließ sich aber auf eine Geldauflage ein. Offenbar, weil die im Raum stehenden Vorwürfe nicht vollkommen von der Hand zu weisen waren und die Chance eines Misserfolgs bestanden hätte.

Obwohl die Einstellung eines Strafverfahrens mit Geldauflage kein Schuldeingeständnis ist und die Unschuldsvermutung weiter gilt, die Öffentlichkeit betrachtet sie als „Freispruch zweiter Klasse.“

Angesichts der ungeklärten Vorwürfe steht fest: Homuth hat nicht nur bei Wildauern, auch bei SPD-Anhängern und der Öffentlichkeit eine Menge Schaden angerichtet. Bürgerrechtler bereiten ein Abwahlverfahren vor. Damit das Vertrauen in Politik nicht völlig verloren geht, muss Homuth ihren Stuhl räumen. Sofort!

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