Diese Fragen wollte Michaela Wiezorek nicht beantworten

1. Juli 2021
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Es sind Fragen, die wehtun. Kurz vor der Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag bewegen sie halb Königs Wusterhausen. Die schriftliche Schulzendorfer-Anfrage wollte die Bürgermeisterkandidatin von CDU, Grünen, Linken, SPD und Wir für KW, Michaela Wiezorek, nicht beantworten.

Wizorek
Kritische Fragen sind bei BürgerMEISTER (?) – Kandidatin Wiezorek  offenbar nicht erwünscht. (Foto: mwBild)

Vor diesen Fragen duckte sich Wiezorek weg:

  • Uns ist kein Beispiel im Land Brandenburg bekannt, wo irgendwann die Amtsleiterin einer Stadt Bürgermeisterin wurde. Werden Sie diesbezüglich Geschichte schreiben?
  • Sie sagten über sich und den Bürgermeisterposten: „Ich habe gehofft, dass sich ein anderer findet und ich meinen Job als Fachbereichsleiter weiter machen kann.“ Volle Überzeugung auf den angestrebten Job hört sich anders an, oder nicht?
  • Sie sind derzeit Verwaltungsfrau, sehen Bürgeranliegen stets aus der Perspektive des Amtes. Wenn Sie Bürgermeister werden sollten, wie wollen Sie den Schalter so schnell umzulegen? Schließlich müssen Sie dann die Interessen der Bürger im Auge haben.
  • Sie waren lange Zeit krank, wie gut steht man da noch im Stoff der Stadt?
  • Was glauben Sie besser machen zu können, als ihr Vorgänger Ennullat?
  • Sie sind die Kandidatin von CDU, Grüne, Linken, SPD und Wir für KW. Bekommen Sie Angst, es denen allen im Fall der Wahl recht zu machen?
  • Gibt es Themen, bei denen Sie anderer Auffassung von CDU, Grüne, Linken, SPD und Wir für KW sind?
  • Vor Ihrer offiziellen Nominierung als Bürgermeisterkandidatin haben Sie der Öffentlichkeit verschwiegen, dass Sie Mitglied der SED/PDS waren, warum eigentlich?
  • War es ein Fehler nicht rechtzeitig bekannt zugeben, dass Sie mehrere Jahre als Entscheidungsträger für die PDS in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Marzahn saßen?

25 Responses to Diese Fragen wollte Michaela Wiezorek nicht beantworten

  1. Jeannette R.
    5. Juli 2021 at 15:18

    Erst einmal bedanke ich mich schon alleine für die Überschrift:
    “Wir schreiben nicht, was Politiker lesen möchten, sondern was sie nicht lesen wollen.”
    Wenn dem so ist, kann ich dieses nur begrüßen, es ist höchste Zeit!!!

    Ich persönlich kenne weder Herrn Ennullat, noch Frau Wiezorek! Wenn ich mir allerdings die Ergebnisse ansehe, hat für mich ganz klar einer gewonnen. Herr Ennullat! Wer aus einem Gemisch aus CDU, Grüne, Linke, SPD usw. benötigt, nur um genügend Stimmen zu bekommen, ist für mich absolut unglaubwürdig und an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Herr Ennullat hat es mit einem “Verein” geschafft, diese Zahlen zu erreichen, wozu Frau Wiezorek einen kompletten Gemüseeintopf benötigte. Aber so spielt sich im kleinen Städtchen Königs Wusterhausen genau das wieder, was im großen Berlin abläuft. CDU ist mittlerweile linker als die Linken, SPD ist alles andere als für den kleinen Mann und die Grünen distanzieren sich bis heute nicht von den Äußerungen von damals. Von den Linken ganz zu schweigen, die gehören für mich verboten! Wer sich mit der Antifa verbündet, hat in den Gremien aber auch nichts zu suchen! Entsetzlich! Mir persönlich reicht schon, dass es eine Vergangenheit bei Frau Wiezorek mit SED und PDS gegeben haben soll. Schon schlimm genug, dass so etwas überhaupt in solchen Funktionen Fuß fassen konnte. Eine Verhöhnung der Opfer des DDR-Regimes. Aber zu dieser Vergangenheit scheint man weitaus großzügiger zu sein. Vielleicht spielt bei dem “nicht vorankommen” von Herrn Ennullat auch eine große Rolle, dass genau diese alten Seilschaften in Königs Wusterhausen auch heute noch eng miteinander verwurzelt sind und “Neues” eben nicht erwünscht ist. Eventuell könnten “alte Dinge” erkannt und aufgedeckt werden. Man weiß es nicht. Ein Beweis für -nicht geeignet- scheint es mir nicht zu sein, manchmal steht man den anderen einfach nur im Weg und muss dann eben mal weg. Wenn Frau Merkel eine Wahl nicht gefällt, kommt die Ansage von ihr als “Staatsratsvorsitzende” aus Afrika, dass diese misslungene Wahl sofort rückgängig zu machen ist. Was nicht passt, wird eben passend gemacht, so lange, bís es passt! Wer wundert sich denn hier noch darüber! Die Gerechtigkeit wird siegen, egal wie lange es dauern mag und das Karma der Vergangenheit holt sie alle ein! Man muss nur lange genug warten, wenn es einen trifft, zerfleischen sie sich gegenseitig! Wer mit so einer Aussage ein so wichtiges Amt antritt, dass sie gehofft hatte, es würde sich ein anderer zur Wahl stellen, bleibt nicht lange! Viel Spaß Frau Wiezorek! :-)

  2. Hans aus KW
    5. Juli 2021 at 10:45

    Hallo die Runde, ich versuche es noch einmal. Warum denn hier so unversöhnlich? Frau Wiezorek hat doch nun ihre faire Chance verdient.

    Ca. 50% der KWer war es tatsächlich egal, wer Bürgermeister wird, schade. Nun bekommt KW eine Bürgermeisterin, die durch ca. 25% der Wahlberechtigten gewählt wurde. Allerdings, das ist weit mehr als so mancher Staatchef eines Landes vorweisen kann. Aber Diktatur ist auch keine Lösung.
    Frau Wiezorek wird sich Mehrheiten bei den gewählten Abgeordneten suchen müssen, um Ideen und Vorschläge zu verwirklichen. Daran ist Hr. Ennullat kläglich gescheitert.
    Und wenn Frau Wiezorek ihre Sache nicht ordentlich macht, wird auch sie (ganz einfach) abgewählt werden …..

  3. Wehner
    5. Juli 2021 at 08:27

    In Wernsdorf und Ziegenhals ist die Welt noch in Ordnung- 65 % der Stimmen für Enullat in Wernsdorf ! Niederlehme Fehlanzeige und selbst die Briefwahlergebnisse werden nicht ausgespuckt. In KW selbst gibt es keine Mehrheit für die Dame, aber Zessen und Senzig haben das Schmierentheater gerettet.

  4. Utz
    5. Juli 2021 at 06:55

    Ein Hoch auf die Bürokratie ! 22 % der KW er haben ein Parteinbündnis – Bürgermeister ( in ) gewählt – unglaublich mehrheitsfähig – ihr Mediendemokraten – 66 % der KW haben geäußert , es ist doch egal.

    Also ist KW so satt von Gerechtigkeit und Politik. Nun wird richtig aufgeräumt – besonders im Rathaus, alle was nach Sven riecht – wird jetzt abgeräumt. Die Bürgernähe wird so verschwinden wie in der Stadt Wildau. Parteinkultur auf dem höhsten Abgrundniveau, was man sich vorstellen kann. Una alle werden drauf zahlen, auch die Schulzendorfer – für MAWV + BER + RVS+ Kreisumlage + Förderung – Klasse die Parteindemokratie

  5. Erdbewohner
    4. Juli 2021 at 21:49

    … und so was gewinnt die BM Wahl; unfassbar….

  6. Annie
    4. Juli 2021 at 18:59

    Frau Almus, Herr Füting, ich mache es mir einfach und schliesse mich Ihren Statements an. Herr Kretschmar, sorry, aber mir fehlen zumindest inhaltliche Erklärungen. Haben Sie kritisch nachgefragt oder war es ein nettes Gespräch unter Gleichdenkenden, die sich sowieso einig sind? Dies als Beispiel für Gesprächsbereitschaft zu nennen, wirkt in diesem Fall etwas naiv.

  7. Dr. Dieter Füting
    4. Juli 2021 at 16:18

    Sehr geehrte Frau Gesine Almus,
    ich bewundere, wie Sie mit mit wenigen Worten den unterdrückten Zynismus des Herrn Kretschmar offen gelegt haben. Nun steht er in der Ecke der Bedeutungslosigkeit, wo er nie hinwollte.
    Das “Gekünstelte” an seiner mitgeteilten Stimmung ist eigentlich nur von ästhetischem Interesse. Die Skala der Werte, die normalerweise bei solchen Anbiederungs – Gesten als Richtmaß dient, darf weder zwischen Wahrheit und Irrtum noch zwischen Wahrheit und Lüge hin – und herpendeln, sondern nur zwischen show und Kitsch. Jeder Schaumschläger liebt den Kitsch. Wen wundert es, dass Herr Kretschmar Frau Wiezorek verteidigen möchte. Er ist ja auch schließlich in der SPD.

  8. Gesine Almus
    4. Juli 2021 at 12:56

    @Uwe Kretschmar
    Wer ist Frau Maywald? Ist sie möglicherweise für Frau Wiecorek eine wichtige Dame mit ihrem Facebook Account, zumal Frau Wiezorek –wie sie uns bei der Fragestunde im KW-TV erklärte – ihre Informationen aus Facebook bezieht?
    Sie sind sicherlich auch ein wichtiger Mensch als Verbandspräsident der Angler und als SPD-Mitglied. Es ist doch gut, wenn Sie und Frau Maywald, Fragen stellen durften und sogar Antworten erhalten haben, mit denen Sie zufrieden sind.
    Wir als Bürger haben auf unsere öffentlich gestellten Fragen nichtssagende oder keine Antworten von ihr erhalten. Sie war unvorbereitet und uninformiert. Sie wurde sogar auf eine Frage hin richtig „pampig“. Immerhin haben wir in Zernsdorf erfahren, dass sie die „Augsburger Puppenkiste“ kennt, was bei ihrer Vita eigentlich erstaunt. Ich hätte eher auf „Frau Elster“ getippt.
    Vielleicht mag Frau Wiezorek nur Fragen im stillen Kämmerlein unter „6 Augen“ beantworten? Vielleicht stellt sie sich nur „wichtigen“ Bürgern? Wir wissen es nicht.
    Was haben Sie denn nun gefragt und welche Antworten haben Sie erhalten? Das zu erfahren wäre doch schön.

  9. torfin
    3. Juli 2021 at 17:21

    @Uwe Kretschmar Vielen Dank für Ihren Beitrag. Im Kaffeesatz kann man genauso viel lesen, was der Inhalt Ihrer Nachricht ist. Vielleicht hat die Damen Ihnen auch erzählt, wie sie aus dem Rathaus heraus es geschafft hat, den Herren aus Niederlehme aus dem Rathaus zu jagen. Wer sich um diesen Posten so bemüht, der kann doch nur die Eisensäge im Büro gehabt haben.

    Da ich diese Fraue kenne – viel Spaß dabei. Ein Kandidat von außerhalb hätte vielleicht die Chance gehabt für einen Neustart – hier läuft ein durchsichtiges Ding nur ab. Und Sie lassen sich auch noch benutzen. Schlimm.

  10. torfin
    3. Juli 2021 at 10:41

    @ Hans aus KW Was Sie suchen und wünschen, ist in Schulzendorf vorhanden. Die Führung hat seit Jahren nichts auf die Reihe gebracht, ist zertritten und nickt alles ab, was Landkreis und Land wollen. Jeder Bürgerwille wird abgew… Sie werden erhalten, was Sie wünschen. Viel Spaß mit dieser Frau !

  11. Uwe Kretschmar
    3. Juli 2021 at 09:35

    Frau Gesine Almus, ich hatte Gelegenheit, mit Frau Wiezorek zu sprechen und es war keiner vom Bündnis dabei. Wir waren zu dritt, Frau Maywald als Betreiberin der größten FB Gruppe von KW und ich als Verbandspräsedent der Angler und die Kandidatin. Keine unserer Fragen blieb unbeantwortet und die Antworten hatten sehr wohl fachlichen Inhalt. Mehr gibt es zu Ihrem Blogbeitrag nicht zu sagen.

  12. Wehner
    3. Juli 2021 at 09:27

    @Hans aus KW Scheinbar ist Ihnen entgangen, dass eine einzelne Person nur Richtungen vorgehen, jedoch in der Sache nichts ändern kann. Ihre billige Aussage, er hat nichts erreicht, ist deshalb schon widerlegt – dass auch Sie über ihn sprechen.

    In Deutschland ist es eben so organisiert, dass man politisch und somit wirtschaftlich nichts ändern, ohne zumindest die Länderpolitik nicht zu beachten. Die von oben werden alles tun, einen schlecht zu machen. Aus diesem Grunde sind Ihre durchsichtigen Aussagen für die Königs Wusterhausener Politik unvernünftig, da Sie fordern : Weiterso – was die Altparteien sagen stimmt immer.

  13. Maja B
    2. Juli 2021 at 22:52

    Lieber User Maja B., Sie dürfen im SchulzendorferAussagen anderer Kommentatoren kritisieren. Was wir nicht zulassen, dass Sie andere Kommentatoren verschmähen. Deshalb wird Ihr Beitrag nicht veröffentlicht. Eine Bitte:Halten Sie sich künftig an unsere Nutzungsbedingungen.

    Sabrina Rühle
    Redaktion

  14. Hans aus KW
    2. Juli 2021 at 22:08

    Hallo die Runde! Die Diskussion ist hier ja recht unversöhnlich. Das ist schade. Der Herr Ennullat hatte doch einige Jahre seine Change, etwas zu bewegen. Dass alle um ihn herum schlecht sind und dazu verklagt werden müssen, ist nicht so ganz glaubhaft. Es ging nicht so recht voran in KW, unter der Leitung von Hr. Ennullat, gab viel Ärger. So kann es nicht bleiben, also muss ein(e) Andere(r) an die Spitze. Schön, dass sich mehrere bereit dazu erklärt haben! Also lasst uns abstimmen und dann wird das schon, möglichst gemeinsam, auf jeden Fall mehrheitsgetragen! 60 Jahre leben in KW lehren das …

  15. Dr. Dieter Füting
    2. Juli 2021 at 11:14

    Liest man die in der “Initiative vom Bündnis 21” zusammen gefassten Sprüche ( heute als Beilage in der ( MAZ ), müsste man beinahe glauben, als ginge es tatsächlich um Krieg oder Frieden, um Niedergang oder Aufbruch in Königs Wusterhausen.
    Weit gefehlt, sehr geehrte Revolutionäre und Unterstützer von Frau Wiezorek.
    Die eingebildete Revolution des Neustarts wird verschoben werden müssen. Einziger Grund: Der Neustart findet nur in den Klopfen des Bündnisses statt. Mit dem realen Leben hat das alles wenig bis gar nichts zu tun.
    Die Unversöhnlichkeit des Bündnisses, vorangetrieben durch SPD und Die Linke, hat vor allem mit ihrem sinkenden Einfluss im Land, mit dem selbstverschuldeten Verlust von Vertrauen und Zutrauen zu tun. Und der starken Ideologisierung aller Bereiche des öffentlichen Lebens durch die Parteien.
    Jeder Flug über die Kuckucksnester der Parteien macht klar:
    Es geht nicht um Blockaden der Stadtentwicklung, es geht um ideologische Blockaden.
    Sie sagen Maß und Mitte und meinen doch nur SPD und Die Linke. Zukunft im Land hat ausschließlich die Elektro – Revolution. Sie wird den Kulturwandel bewirken, sonnst niemand. Die Selbstgefälligkeit der Parteien und ihre Schwierigkeiten mit der Wahrheit sind nur eine leidenschaftliche Emotion. Also macht sie auch verwundbar, mehr aber nicht.

  16. 2. Juli 2021 at 10:56

    Frau Wiezorek kann Fragen nicht beantworten, weil sie vom Bündnis21 gesteuert wird, vielleicht war diesmal keiner dabei wie bei den Wahlveranstaltungen.

  17. UTZ
    2. Juli 2021 at 08:32

    @ Michael Beyer Ihre Äußerungen sind nicht nachzuvollziehen- Was wurde gelöscht ? Außerdem finde ich Ihre Äußerungen zu Gerichten albern, Sie wissen ganz genau, was vor Gerichten abläuft. Und ein verurteilter MAWV z.B. schert sich um Urteil von Gerichten einen Dreck und zahlt nicht mal die Verzugszinsen – nur mal z.B.

    KW braucht einen Bürgermeister, der den Parteienfilz nicht mitmacht. Alles andere ist Gequatsche.

  18. Michael Beyer
    1. Juli 2021 at 22:24

    Vor ein paar Stunden erst angesprochen und schon hat die Zensurkeule wieder zugeschlagen und es erfolgte die Löschung meiner Antwort auf den Kommentar von Herrn Dr. Füting, obwohl er mich darin direkt angesprochen hatte. Wieder einmal darf ein Fürsprecher von Herrn Ennullat hier unzutreffende Behauptungen aufstellen. Jemand, der in seinem Kommentar auf die Unrichtigkeit einer Behauptung hinweist und ausschließlich auf belegbare Fakten verweist, wird umgehend gelöscht.

  19. torfin
    1. Juli 2021 at 22:23

    @ Michael Beyer Ich teile Ihre Auffassung, dass der Schulzendorfer.de einseitig berichtet usw. nicht. Wenn Sie nur die MAZ, den KWKurier und den Wochenspiegelsich anschauen, dann noch RBB sehen und hören wollen- dann müssen Sie unsere Meinugen eben auch meiden

  20. Michael Beyer
    1. Juli 2021 at 22:01

    Sehr geehrter Herr Dr. Füting,
    jeder hat unzweifelhaft seine Präferenzen. Doch Sie „glorifizieren“, wie Frau Maja B passend formulierte. Auch erneut in Ihrem letzten Kommentar. Dort behaupten Sie z.B. Herr Ennullat sei „unbestritten eine starke und redliche Persönlichkeit“. Erstens sind diese Behauptungen natürlich alles andere als „unbestritten“. Zweitens gibt es zahlreiche Gründe, die z.B. gegen Ihre Behauptung der „redlichen Persönlichkeit“ sprechen. Wiederholte wahrheitswidrige Behauptungen von Herrn Ennullat passen ebenso wenig zu dieser Zuschreibung wie seine wiederholten rechtswidrigen Handlungen, die beispielsweise in rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidungen festgestellt wurden.

  21. Gesine Almus
    1. Juli 2021 at 21:04

    Wer Frau Wiezorek direkt Fragen stellt, darf keine inhaltlich plausiblen Antworten erwarten, auch nicht in ihren Wahlveranstaltungen, auf denen sie sich den Fragen der Bürger stellt.
    Auf die Frage, welche Prioritäten sie bei ihrer Auflistung der Projekte setzt, die sie in KW verwirklichen möchte (siehe: „michaela konkret“), weiß sie keine Antwort. Auf die Frage, was diese vielen Projekte kosten, kam die Antwort: das stünde dann ja alles im Haushaltsplan der Stadt. Es handelt sich hierbei um Projekte, die die Stadt u.U. in 10-20 Jahren umgesetzt haben wird, mit einem Investitionsvolumen, von uns Laien geschätzt, von mehr als 200 Mill.€. „Michaela“ ist eben nicht „konkret“. Die meisten Fragen an Frau Wiezorek wurden von den sie begleitenden Herren Scheetz, Wippolt, etc. beantwortet. Diskussionen über Sachthemen wurden abgewürgt.
    Frau Wiezorek möchte Bürgermeisterin werden und hat – so sagt sie – „viele Visionen“ für Königs Wusterhausen. Aus ihrer Zeit in Hamburg sollte sie wissen, dass man mit „vielen Visionen“ besser zum Arzt geht (lt. Helmut Schmidt).
    Frau Wiezorek sagt auch, dass sie die Arbeit einer Bürgermeisterin nicht schaffen wird. Das ist gut vorstellbar bei den vielen nicht erfolgten Antworten und dem zu Schau gestellten Unwissen.

    @ Maja B: Der erhellende Blick ins SessionNet der Stadt KW zeigt im Ergebnis nicht viel Gutes über die Arbeit der Frau Wiezorek als Fachbereichsleiterin Hochbau: Eine angebliche Schulplanung in Zernsdorf im Juni 2017 stellt sich lediglich als Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan mit der „Absicht“ einer Schulerweiterung dar. Er zeigt weiter – im Okt. 2017 – ihre Planung ohne Kostenkalkulation für eine AWO-Kita in Zernsdorf. Der Mehrheitsbeschluss des Stadtparlamentes über die Vergabe an die AWO war ohne Kostenkalkulation ebenso sinnlos wie rechtswidrig. Der erhellende Blick zeigt weiter das von ihr inszenierte Drama um den Schulbau in Senzig. Der Blick in das SessionNet über die Arbeit von Frau Wiezorek als Leiterin des Fachbereiches Tiefbau ist ähnlich ernüchternd. Sie „informiert“ im Amtsblatt der Stadt KW, dass die Anlieger den Ausbau von Sandstraßen, laut Bundesbaugesetz, in Höhe von 90 % finanzieren müssen. Das ist falsch, da die Stadt Königs Wusterhausen diese 90%-Anliegerbeiträge für den Ausbau der Sandstraßen festgesetzt hat.

    Mein Fazit: Frau Wiezorek möchte Bürgermeisterin werden, sagt aber im selben Atemzug, dass sie diese Arbeit nicht schaffen wird, was mit den o.g. Arbeitsergebnissen und ihren mangelnden Kenntnissen über notwendige Arbeitsgrundlagen (=Gesetze) unter Beweis gestellt wird. Dass sie es nicht kann, beweist auch ihr Unvermögen, Fragen zu beantworten.
    Arme Stadt KW, sollte sie Bürgermeisterin werden.

  22. Dr. Dieter Füting
    1. Juli 2021 at 20:38

    torfin, ich befürchte auch, dass Sie mit Ihrer Einschätzung recht haben werden, dass “die Vernunft jedenfalls nicht siegen” wird.
    Sehr geehrter Herr Michael Beyer, ich bin in Niederlehme geboren und lebe seit achtzig Jahren ( mit Unterbrechungen ) hier. Es ist meine Heimat und ich habe eine enge Bindung zu ihr. Deshalb nehme ich mir das Recht heraus, die bisherige “Linke” Politik sehr, sehr kritisch zu sehen. Für mich war Herr Ennullat wie eine Befreiung, wie frische Luft, die mich plötzlich mit Hoffnung atmen ließ. Ich will nicht alles verteidigen, was Herr Ennullat gedacht, gesagt und angefangen hat, aber er ist unbestritten eine starke und redliche Persönlichkeit, der ich vertraue. Und das ist etwas, was ich nur über wenige Menschen aus der Politik und Verwaltung sagen kann.

  23. Michael Beyer
    1. Juli 2021 at 19:24

    Im Beitrag von Maja B. ist es zutreffend beschrieben. Es ist unübersehbar, wie diese Plattform hier ausschließlich und komplett einseitig für Herrn Ennullat Partei ergreift und gegen die wahrscheinlich aussichtsreichste Gegenkandidatin wettert. Herr Dr. Füting ist einer der Hauptfürsprecher von Herrn Ennullat, der Herrn Ennullat wiederholt Eigenschaften zuschreibt, über die Herrn Ennullat nur sehr eingeschränkt verfügt. Unter anderem die behauptete „Ehrlichkeit“, „Qualität“ oder das „professionelles Denken“ ließ Herr Ennullat in seiner Amtszeit vermissen. Dies waren sicherlich einige der Gründe, warum er mit deutlicher Mehrheit abgewählt wurde.

    Was mich an dieser Plattform hier neben der einseitigen Parteinahme stört, ist die Zensur in eine Richtung, die hier oft betrieben wird. Ennullat-Befürworter dürfen in Kommentaren (fast) alles schreiben – siehe Herr Dr. Füting. Personen, die Kritik an Herrn Ennullat äußern, wurden häufiger zensiert und ihre Kommentare nicht zugelassen. Mal sehen wie oft sich die hiesige einseitige Berichterstattung vor der Wahl noch wiederholt.

  24. torfin
    1. Juli 2021 at 18:51

    @ Dr. Dieter Füting Bei aller Ehre, jetzt übertreiben Sie aber und zwar mächtig. Ennullat kann Bürger genauso – nicht wie die anderen Leute – Ehrlichkeit oh je…
    Aber da stehe ich Ihnen bei, dass der EX ein falsches Parteibuch hat und sein Anliegen mit den möchtegern Großen eine politische Störung war, die keine Freunde fand.

    Naja, wir werden noch ein paar Tage uns darüber wundern, in der Stichwahl wird die Vernunft jedenfalls nicht siegen.

  25. Dr. Dieter Füting
    1. Juli 2021 at 17:02

    Frau Maja B beklagt,
    dass Herr Ennullat zu gut wegkommt im “Schulzendorfer”.
    Sie schreibt von “durchschnittlich durchschaubaren” Artikel und von Skandalierung..
    “Durchschnittlich durchschaubar” gibt es im deutschen Sprachgebrauch nicht, wie das Nomen Skandalierung.
    Dennoch ist die Frage zu verstehen und leicht zu beantworten:
    Swen Ennullt ist für direkte Demokratie und gegen Privilegienwirtschaft, Hinterzimmerpolitik, zunehmender Spaltung und Entfremdung der Stadtgemeinschaft.
    Wer Swen Ennullat wählt, entscheidet sich für Ehrlichkeit, Qualität, Struktur, bezahlbare Bildung, für das Bürgervotum sowie professionelles Denken.
    Wir brauchen Swen Ennullat als Bürgermeister, denn nur er macht den Unterschied.

  26. Dr. Dieter Füting
    1. Juli 2021 at 12:57

    KRITISCHE NACHFRAGEN UNERWÜNSCHT!
    Ein Satz ins Stammbuch von Frau Wiezorek: Eine unabhängige freie Presse ist der fundamentaler Pfeiler der Demokratie und muss gestärkt werden. Wer kritische Nachfragen von Journalisten und von Bürgerinnen und Bürger nicht einmal zur Kenntnis nehmen will, kann kein Amt in unserem Land ausüben wollen.
    Warum legt Frau Wiezorek die Karten nicht offen aus?
    Ist das Ignoranz, Doppelmoral oder Verweigerung des demokratischen Diskurses? Oder will sie nur mehr machen aus sich, als von ihrer Qualifikation gedeckt ist?

  27. Maja B
    1. Juli 2021 at 11:34

    Die „Artikel“ des „Schulzendorfer“ im Kontext mit der Bürgermeister*inwahl in Königs Wusterhausen, sind mehr als durchschnittlich durchschaubar. Suggerierte Ablehnung der Kandidatin Michael Wiezorek durch versuchte Skandalierung. Empfehlung des abgewählten Bürgermeister Ennullat durch Glorifizierung. Dabei kann jeder der sich hierfür Zeit nimmt, im Session-Net der Stadt KW über vieles informieren. Wer sich die Mühe macht der fragt sich, warum der Schulzendorfer den erst vor kurzem abgewählten Bürgermeister Ennullat so glorifiziert.

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