Zeuthen. Vom 19. bis 25. Mai 2026 lädt der Rathausplatz Zeuthen zu einem besonderen öffentlichen Dialog über deutsche Geschichte, Einheit und Demokratie ein. Das wandernde Projekt „Wahrnehmung Deutsche Einheit“ verbindet eine begehbare Installation, die Wahrnehmungswerkstatt und tägliche Gesprächsformate und lädt Menschen jeden Alters ein, sich mit den gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen rund um die deutsche Einheit auseinanderzusetzen.

Deutsche Einheit – Dialog für Demokratie, Erinnerung und Zukunft vor dem Zeuthener Rathaus vom 19. bis 25. Mai. (Foto: Düvell)
Rund um den Tag des Grundgesetzes am 23. Mai bietet die Installation die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen zu reflektieren und unterschiedliche Perspektiven zu entdecken. Seit 1990 gilt das Grundgesetz für alle 16 Bundesländer – 36 Jahre in den neuen Bundesländern mit DDR-Vergangenheit und 77 Jahre in den alten Bundesländern der BRD.
Die begehbaren „Zeit-Räume“ machen etwa 100 Jahre deutscher Geschichte erfahrbar: von 1933 über 1945, 1949, 1961 und 1989/1990 bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Identität, Umbruch, Demokratie, Zugehörigkeit und persönlichen Erfahrungen. Die Installation ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet und wird betreut.
Ab 15 Uhr laden täglich öffentliche Gesprächsformate zum Dialog ein, insbesondere der Austausch zwischen Zeitzeugen und Jugendlichen.
Programm:
- 19. Mai, 15 Uhr – Jugend und Zukunft
Thommy Thiele (Kreisjugendring Dahme-Spreewald) über Jugend und Bildung im gesellschaftlichen Wandel - 20. Mai, 15 Uhr – Wandlung und Verantwortung
Gerhard Ringmann, Ministerialdirigent a. D., über Umbruchserfahrungen und Verantwortung - 21. Mai, 15 Uhr – Verfassung und Grundgesetz
Markus Meckel, letzter Außenminister der DDR, zu Grundgesetz und Verfassung - 22. Mai, 15 Uhr – Schock und Erinnerung
Katrin Rohnstock, Publizistin, über Treuhand-Erfahrungen, Biografien und Erinnerungskultur - 23. Mai, 15 Uhr – Wahrnehmungsdialog Grundgesetz
Öffentliche Wahrnehmungswerkstatt® zum Grundgesetz. Zu Gast: Dr. Elmar Herzig über die Verankerung ostdeutscher Anliegen im Grundgesetz - 24. Mai – Begegnung und Austausch
Offene Gespräche, Erinnerungen und Ausblick
Hallo herr Haselow, sehr interessante reaktion! Denn genau darum geht es mit dieser kunstinstallation: VOR ORT ins gespräch kommen zu den “Merkwürdigkeiten” rund um das grundgesetz sowie die “wirren” zur deutschen einheit. Bis Pfingstmontag sind wir jeden tag von 10 bis 20 uhr vor ort. Speziell am samstag steht das 77-jährige grundgesetz im mittelpunkt. Und heute ab 15 uhr wird herr meckel als Gast sehr gern auf fragen wie die ihren antworten! Wir würden uns sehr freuen Sie in der installation begrüssen zu dürfen! Herzlichst Uwe Spangenberg (Mitgestalter von Hr. DÜVELL)
Bis wann geht denn die “Wahrnehmungs”-Show?
Nicht dass die Grundgesetz-Selbstbeweihräucherung mit den Selbstlügen wie sie begonnen hat – “Davon haben wir nichts gewusst” (sonst wären wir Alle im Widerstand gewesen) – mit ihnen abrupt März 2020 auch wieder endet – “Mit dem Wissen von heute” (hätten wir bei der C-Inszenierung nicht mitgemacht) –