Schulzendorf. Ab sofort werden vor dem Rathaus die Bundes- und Landesflagge sowie die Schulzendorfer Fahne ganzjährig wehen. Ein Antrag, eingebracht von der AfD, erhielt in einer zweiten Abstimmung die überwältigende Zustimmung von zwölf Gemeinderäten.
Nur Winnifred Tauche, Claudia Mollenschott (beide Die Linke), Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen) und Tim Kolbe (Fraktion SPD) setzten sich gegen diesen patriotischen Aufwind zur Wehr.
Der ursprüngliche Beschluss zur Beflaggung wurde im Dezember 2025 von dem damaligen Bürgermeister Mücke (SPD-nominiert) beanstandet. Angeblich war die Gemeindevertretung nicht zuständig, vielmehr sei hier die Verwaltung gefragt. Doch wie das Potsdamer Innenministerium und die Kommunalaufsicht bestätigten, war dies ein klarer Fehlgriff von Mücke.
War es am Ende doch eher eine ideologisch motivierte Blockade, die die Fraktionen von Linksaußen dazu trieb, die Fahnen der Nation als problematisch anzusehen?
Andreas Körner bezeichnete den Antrag als populistisch und als schlechten Abklatsch der rechtsextremen AfD-Brandenburg. Und auch Mücke ließ keinen Zweifel daran, dass er den Fahnenantrag als potenziellen Schritt in eine nationalistische Richtung sieht. Er bezeichnete die Mitglieder der AfD-Fraktion als „Handlanger der Rechten“. Ein echter Schock für alle, die an Einigkeit, Recht und Freiheit glauben!
Vergangenen Mittwoch versuchten Linke und Grüne erneut ein Boykott dieser demokratischen Abstimmung mit formalen Winkelzügen zu initiieren, scheiterten aber kläglich. Der Widerstand gegen die Flaggen weht nun wie ein Sturm durch die Reihen der politischen Linken und die Öffentlichkeit reagiert mit Unverständnis und Empörung auf diese seltsame Abneigung gegen nationale Symbole.
Diese Frage bleibt: Haben Schulzendorfs Linke, Grüne und SPD wirklich die Verbindung zur Gemeinschaft und den Werten unserer Nation verloren? Klar ist, dass die Fahnen nun wehen. Und mit ihnen ein Zeichen für eine stolze Gemeinschaft, die sich nicht von ideologischen Blockaden aufhalten lässt!

Wen interessiert, was sich Rathausmitarbeiter wünschen? Mich nicht. Die sollen sich besser um ihren Job kümern, endlich bürgerfreundlich agieren und beschlossene Investitionen umsetzen. Das SPD-Zentralorgan eignet sich am besten zum Ausstopfen nasser Schuhe oder zum Fisch einpacken, aber nicht um objektive Nachrichten zu erfahren. Die Halbwahrheiten dort sind wir doch gewohnt. Kein Wunder, dass die die Abos zurückgehen.
Der Kracher für mich war, dass ich im Parteiblatt lesen musste, dass die Queer Flagge am CSD trotzdem hängen wird und nicht alle Mitarbeiter im Rathaus den Beschluss gut finden. Na hervorragend – genau dafür habe ich auch nicht zugestimmt, sondern um den politischen Symbolismus endlich zu beenden, um Neutralität zu symbolisieren. Manche bedauern das jetzt noch als Verlust. Was ist denn das für ein System geworden, in dem am Rathaus eines Ortes politische Aktionssymbole prangern aber man als Rechter bezeichnet wird, wenn man statt dem, die Landesflagge hängen sehen will. Von mir aus kann da auch die Europaflagge 3x hängen. Das wäre ja fast der Allerbeste Kompromiss. Parteipolitische oder weltanschauliche Symbolik an öffentlichen Verwaltungsgebäuden sind jedenfalls problematisch und dass das Menschen die in Politik und Verwaltung arbeiten, während sie an jeder Ecke von Verpflichtung zur Neutralität palavern, nicht so sehen, macht mich sprachlos. Ich kann nur hoffen, dass der Wähler das in 3 Jahren entsprechend alles eintaxt. Aus meiner Sicht haben alle Parteien fertig; aber manche noch sehr viel mehr als Andere.
Ich möchte diese Abstimmung gern für unsere Bundesrepublik Deutschland werten. Und in der sozialistischen Propagandaschule habe ich gelernt:”wer nicht für uns ist, ist gegen uns”
In dem Sinne Euch einen schönen Restsonntag noch.