Schulzendorf. Es geht los! An der Nordspitze des Bebauungsplangebietes „Zum Mühlenschlag“ rollen die Bagger. Die Tiefbauarbeiten für den geplante Netto Markt auf rund 1.000 Quadratmeternimmt nehmen Gestalt an. Für viele Schulzendorfer dürfte diese Nachricht eine gute sein. Denn mit dem neuen Markt kommt Bewegung in den örtlichen Lebensmittelhandel und vor allem mehr Wettbewerb. Der Marktführer im Ortszentrum bekommt Konkurrenz.
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Hoffnung auf Entlastung beim Einkauf
Über den EDEKA-Markt im Ortszentrum gibt es bei vielen Kunden immer wieder Beschwerden. Lange Schlangen an den Kassen, zeitweise leere Regale und die schwierige Parkplatzsituation in den Stoßzeiten sorgen für Unmut. Gerade am Nachmittag oder vor Feiertagen wird der Einkauf für manche Kunden zur Geduldsprobe.
Mit dem neuen Discounter könnte sich die Situation entspannen. Mehr Auswahl, kürzere Wege und ein zusätzlicher Anbieter könnten den Wettbewerb im Ort beleben. Für Verbraucher bedeutet Konkurrenz häufig: mehr Auswahl, bessere Angebote und ein stärkerer Fokus auf Kundenservice.
Für Schulzendorf ist der Netto Markt zudem ein Signal: Die Gemeinde wächst, und mit ihr steigen die Ansprüche an die Infrastruktur. Ein funktionierender Einzelhandel gehört für viele Bürger zu den entscheidenden Faktoren für Lebensqualität.
Die Gemeinde plante schon lange einen Discounter
Der Markt ist kein kurzfristig entstandenes Projekt. Bereits 2018 war im Zusammenhang mit der ersten Änderung des Bebauungsplans von einer 800 qm großen Einkaufseinrichtung die Rede. 2021 teilte die Gemeinde mit, dass die bislang zulässigen 800 m² auf 1.000 m² angehoben werden sollten, weil genau diese Fläche für die geplante Verkaufseinrichtung benötigt werde.
Die Gemeinde bezeichnete ausdrücklich die Laukat-Gruppe als Vorhabenträger, die Wohnungen und die Einkaufseinrichtung im Neubauprojekt „Molea – Quartier am Mühlenanger bauen werde.
Wenn der Bau ohne größere Pannen voranschreitet, sollen die Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen sein, kündigt Bürgermeister Markus Witteck (CDU) an.

Eichberger,
seit wann bestimmt die Gemeindevertretung die Fassadenfarbe?
Die Häuser sind ein Schandfleck für Schulzendorf und die gesamte Region.Wie konnte die Gemeindevertretung soetwwas zulassen? Dunkelbraune und düster wirkende statt farbenfrohe Fassaden. Was für Leute in diese Lagerhallen einziehen, kann man sich an fünf Fingern abzählen. Von wegen Siedlungschrakter.Lächerlich!
Molea-Quartier am Mühlenanger? Sind damit die derzeitigen Bauruinen gemeint oder ist da noch etwas anderes geplant?
Netto und Edeka gehören zur gleichen Konzerngruppe, da wird die Konkurrenz eine gut gesteuerte sein…
Aber der Aldi gleich nebenan sollte doch schon Konkurrenz sein, vielleicht sogar der Lidl in Eichwalde…
Als gute Nachricht sehe ich es dennoch an, der Mühlenschlag ist schon ein trauriges Stück Schulzendorf und kann etwas Aufheiterung vertragen.