Schulzendorf. Was machen ultrafeine Partikel (UFP) aus Flugzeugabgasen mit unseren Kindern? Dieser Frage geht die Wissenschaftlerin Dr. Miriam Wiese-Posselt nach und darüber spricht sie am kommenden Montag in Schulzendorf.
Im Mittelpunkt steht die BEAR-Studie, die untersucht, wie Luftschadstoffe, insbesondere der gefährliche Ultrafeinstaub, die körperliche und geistige Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Die Forschenden nehmen unter anderem die Lungen- und Herz-Kreislauf-Gesundheit, Konzentration, Gedächtnis, weitere kognitive Fähigkeiten sowie die allgemeine Lebensqualität unter die Lupe.
Das Thema ist für Schulzendorf von besonderer Bedeutung. Die geplante gemeinsame Grundschule der Gemeinden Schulzendorf und Schönefeld, das sogenannte „Leuchtturmprojekt“ der Region, liegt in der Abgasfahne westwärts startender Flugzeuge vom BER. An der südlichen Startbahn werden regelmäßig hohe Konzentrationen von UFP-Partikeln gemessen.
Welche Erkenntnisse liefert die Studie? Welche Risiken sehen die Forschenden? Und was bedeuten die Ergebnisse für Familien in der Region? Antworten auf diese Fragen gibt Dr. Miriam Wiese-Posselt bei einem öffentlichen Informationsabend.
Die Veranstaltung beginnt am Montag um 18 Uhr im Speiseraum der Grundschule in der Illgenstraße. Der Eintritt ist frei.

Ein Pflichttermin für alle Standortbefürworter und betroffenen Eltern.