Unfalltod: Mann am Bahnübergang von Zug erfasst

22. März 2017
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Eichwalde. Am frühen Nachmittag kam es zu einem tödlichen Personenunfall am Bahnübergang Eichwalde/Waldstraße. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei versuchte eine aus Berlin stammende männliche Person bei geschlossenen Schranken die Bahnstrecke zu überqueren.

Sie wurde dabei von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Die Polizei, die Feuerwehr und ein Notarzt waren im Einsatz. Der Fern – und S – Bahnverkehr zwischen Berlin – Grünau und Eichwalde waren unterbrochen. Gegen 15.30 Uhr wurde der Zugverkehr wieder aufgenommen.

Zwischen Grünau und Zeuthen kam es mehrere Stunden zur Unterbrechung des Zugverkehrs. (Foto: Herbst)

Zwischen Grünau und Zeuthen kam es mehrere Stunden zur Unterbrechung des Zugverkehrs. (Foto: Herbst)

 

Hier rollt ein Fernzug bei geöffneten Schranken im Schritttempo am Bahnübergang Eichwalde/Friedenstraße vorbei. (Foto: Herbst)

Hier rollt ein Fernzug bei geöffneten Schranken im Schritttempo am Bahnübergang Eichwalde/Friedenstraße vorbei. (Foto: Herbst)

 

14 Responses to Unfalltod: Mann am Bahnübergang von Zug erfasst

  1. freundvonmax
    7. April 2017 at 21:21

    Ich kenne ihm das ist Max Meurer, ich frage mich nur war es Suizid, wer kennt noch Max Meurer?

  2. Hmmm
    4. April 2017 at 21:55

    Woher kommt das Wissen das das ein Suizid war Annie Wissen sie das oder vermuten sie nur ich bin ein Freund dieser Person und viele seiner Freunde fragen sich nun Warum und Wieso. Wars Dummheit oder Suizid.

  3. Annie
    31. März 2017 at 16:00

    Hallo @WBTG, ich merke nur, dass die Diskussion um Definitionen kleinlich wird und am ursprünglichen traurigen Thema vorbeigeht.
    Bis die Ursache geklärt ist, wird zuerst immer von „Unfall“ gesprochen, wie auch hier eingangs durch die Medien. Dieses Vokabular habe ich aufgegriffen und hätte es eventuell – zu Ihrem besseren Verständnis – mit Anführungszeichen versehen können. Allerdings dachte ich, dass das, was ich ausdrücken wollte, auch so verstanden worden ist.

  4. WBTG
    30. März 2017 at 16:35

    @Annie
    Ich frage: War es wirklich ein Unfall oder doch ein Suizid?
    (Das schließt sich per Definition aus)
    Und Sie antworten: Bei dem Unfall letzte Woche handelte es sich um einen Suizid.
    Merken Sie selber, oder? Und auf ihre Bemerkung zur angeblichen Unsachlichkeit meines Kommentars gehe ich gar nicht erst ein.

  5. Annie
    29. März 2017 at 17:47

    zu @WBTG:
    Bei dem Unfall letzte Woche handelte es sich um einen Suizid.
    Den Bezug auf Deutschland und Angela Merkel finde ich ziemlich unsachlich und weit hergeholt.

  6. WBTG
    27. März 2017 at 21:43

    Mit dem Gedanken gehe ich jetzt schon ein paar Tage schwanger, jetzt muss er raus:
    War es wirklich ein Unfall oder doch ein Suizid?
    Dass es in Deutschland pro Jahr rund 10 000 Suizide gibt, wird gerne unter den Teppich gekehrt. Schließlich leben wir in einem Land, in dem Frau Merkel sagt: Es geht den Menschen so gut wie nie zuvor.

  7. Arno Nühm
    25. März 2017 at 10:55

    Und Irene, haste dir die Kennzeichen notiert???
    Wenn ich einen vor mir erwische, den zeige ich gnadenlos an!!!!

  8. irene robus
    25. März 2017 at 08:09

    Die Menschen sind leider unbelehrbar. Nur einen Tag nach dem Desaster sind an der Schranke Friedensstraße 3 Fahrzeuge bei ROT vor mir über die Schanke gefahren. Schon bei der Anfahrt war die Ampel ROT. Anscheinend sind evtl. auch 10 Minuten Wartezeit mehr wert als Leben. Abgesehen von den Ersthelfern und Zugpersonal-Passagieren, die meist einen Schock oder schlimmeres erleiden. Aber Rücksichtnahme ist heute nicht so Jedermanns-Ding.
    Und was hat die Bahn mit der Rücksichtslosigkeit der Bürger zu tun.
    Wobei, ist denn klar, dass es purer Leichtsinn war???

  9. Annie
    24. März 2017 at 16:39

    @Peter Springer
    Ihnen hätte eine Anzeige wegen Eingriffs in den Bahnverkehr gut getan! Dass Sie eventuell zuschauenden Kindern – die im Fall des Nachahmens kaum die Geschwindigkeit eines heranfahrenden Zuges einschätzen könnten – ein negatives Beispiel liefern, zeigt, dass Sie sich eben keine Gedanken gemacht haben. Zumal Sie diese „Ordnungswidrigkeit“ dann auch noch geplant haben.
    Regeln sind manchmal sinnvoll, mit selbstherrlichen Moralvorstellungen bringen Sie sich bzw. andere in Gefahr. Oder fahren Sie dann auch über eine rote Ampel, weil die Strasse so schön einsehbar war?

  10. Peter Springer
    23. März 2017 at 16:06

    @Andreas Tepperink:
    glauben Sie mir. Ich war mir damals meiner Vorgehensweise wohl bewusst.
    Die Übersicht auf der geraden Gleistrasse Richtung Grünau – Zeuthen ist sehr gut, weit und breit war kein Zug und keine S-Bahn zusehen.

    Wie Sie sich damals gefühlt haben, hautnah einen Bahnsuizid miterlebt zuhaben kann ich nachvollziehen. Habe selber einmal ( 1973 ) auf der Bahntrasse Hildesheim – Göttingen die ………… möchte das Schlimme nicht ausschreiben gesehen. Meine damalige Baufirma hatte in Kreiensen Nähe Bahntrasse eine Baustelle.

    Wie Sie sehen habe ich mir schon Gedanken gemacht.

  11. Uwe Kober
    23. März 2017 at 16:04

    Peter Springer sie sind ein großes Vorbild für Kinder!!!!Ein Umweg kostet Zeit aber kein Leben!

  12. Andreas Tepperink
    23. März 2017 at 10:47

    @Peter Springer:
    Und was sind 10 oder 15 Minuten Warten gegenüber dem Tod oder einem Leben mit abgetrennten Gliedmaßen?
    Schranke geschlossen = Durchfahrt/Durchgang verboten. Wenns einem zu lange dauert, muss man eben eine Ausweichroute nehmen.
    Ich habe einmal einen (absichtlichen) Bahnsuizid hautnah miterleben müssen. Glauben Sie mir, die Geräusche von brechenden Knochen unter einer S-Bahn sind sehr häßlich und Ihre Knie werden verdammt weich, wenn Sie realisieren, was Sie da gerade gesehen haben…
    Bitte mal nachdenken!

  13. Joachim Eisei
    23. März 2017 at 02:25

    AUCH bei geöffneter Schranke muss ein jeder aufpassen meine ich!

  14. Peter Springer
    22. März 2017 at 18:13

    Es ist ja auch verlockend wenn teilweise nach einigen Minuten trotz geschlossener Schranke kein Zug kommt, selbst erlebt. Ich habe an der Schranke an der Friedenstraße auch mal über 10 Minuten gewartet. In dieser Zeit kam kein Zug. Fahrzeuge die an der Schranke nicht so dicht aufgefahren waren verließen die Fahrt wieder in die Gegenrichtung. Habe auch verbotener Weise nach dem ich mich überzeugt habe das kein Zug kommt die Gleise überquert. Zu Hause angekommen konnte ich feststellen, dass die Schranken immer noch geschlossen waren. Es ist aber auch schon vorgekommen als ich kurz vor dem Bahnübergang angekommen bin. Das die Schranken geöffnet war und ein Zug ( Güterzug ) näherte sich Richtung Bahnübergang zum Glück im Schritttempo und blieb sogar kurz vor den offenen Schranken stehen und fuhr nachdem alle Fahrzeuge trotz offener Schranke links und rechts stehen geblieben sind langsam weiter. Ja es wird Zeit , dass sich die Bahn und Gemeinde bald einig werden damit die Baumaßnahmen ( Tunnel oder Brücke ) beginnen können. Und Rettunsfahrzeuge wie des Öfteren gesehen nicht im Einsatz an geschlossener Schranke weiterhin warten müssen.

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