Straßenreinigung: Verwaltungskosten dramatisch hoch

11. Oktober 2017
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Anwohner befürchten, dass der Verwaltungsanteil zu großzügig kalkuliert wurde.

Anwohner befürchten, dass der Verwaltungsanteil zu großzügig kalkuliert wurde.

Wird der Rathaus Entwurf der neuen Straßenreinigungsgebührensatzung im Schulzendorfer Gemeinderat demnächst beschlossen, müssen Betroffene künftig Gebühren in Höhe von 1,82 Euro pro Frontmeter bezahlen.

Das ist weniger als in den Jahren zuvor. Grund dafür ist ein günstigeres Ausschreibungsergebnis als im vorangegangenen Zeitraum.

Bedenklich dürfte dennoch ein Umstand sein: Die in der Gebühr enthaltenen Verwaltungskosten übersteigen die der eigentlichen Straßenreinigung deutlich. Für rund 39.000 Euro werden 34 Kilometer Straßen gereinigt. Die Personal-, Sach- und Verwaltungsgemeinkosten des Rathauses im Zusammenhang mit der Reinigung sollen bei knapp 44.000 Euro liegen.

Eine transparente Darstellung, wie sich der Verwaltungsanteil detailliert zusammensetzt, haben Bürgermeister Mücke und sein Bauchef Sonntag der Öffentlichkeit bislang unterschlagen.

Zum Vergleich: In Zeuthen betragen die Gebühren 1,27 Euro pro Meter.

14 Responses to Straßenreinigung: Verwaltungskosten dramatisch hoch

  1. Geborene Schulzendorferin
    16. Oktober 2017 at 21:02

    @interessierter Bürger.
    Also ich musste mich vorher nicht beschweren. Da wurde die Straße gründlich und termingerecht sauber gemacht. Jetzt ist es schon das zweite Mal in diesem Jahr, dass dies nicht klappt und was mich ärgert ist, dass die Firma behauptet das es gemacht wurde und diverse Nachbarn Zeugen sind das dies nicht der Fall ist. Dies interessiert die Verwaltung von Hr. Mücke nicht

  2. kritischer Leser
    Interessierter Bürger
    16. Oktober 2017 at 11:10

    @geborene Schulzendorferin: Wenn die Vorgängerfirma so einen „gutenHob“ gemacht hat, warum musste man sich dann beim Amt über nicht gereinigte Straßen beschweren?

    Jetzt macht die Verwaltung mal ihren Job und kümmert sich darum, ein kostengünstigeres Unternehmen zu finden, die Kostem für die Bürger sinken und dennoch wird sich beschwert.

    Ja die Verwaltungskosten erscheinen hoch aber Personal kostet. Die Kosten liegen in unseren Nachbargemeinden übrigens in gleicher Höhe.

  3. Wähler
    16. Oktober 2017 at 10:14

    Ich kann der geborenen schulzendorferin nur recht geben

  4. Geborene Schulzendorferin
    15. Oktober 2017 at 20:28

    Das ist wirklich absurd. Eine Gemeinde darf doch kein Wirtschaftsunternehmen sein. Wir finanzieren diese mit unseren Steuergeldern. Diese hohen Verwaltungskosten dürften nicht auftreten. Herr Mücke, für dieses Geld hätten Sie die alte Firma behalten können, die hat nämlich einen guten Job gemacht. Und das Mähen zweimal im Jahr auf den Rasenflächen vor den Grundstücken kann man sich auch sparen. Zweimal ist ein Witz, die Anwohner mähen eh selber. Wenn man bei der Gemeinde anruft und mitteilt, dass die Straße nicht gereinigt wurde, bekommt man nur gesagt, dass man dies weitergibt. Passieren tut da allerdings nichts. Dann müssen sie die Firmen kontrollieren ob die bezahlte Leistung auch erbracht wurde und nicht nur auf ein Telefonat vertrauen.
    Wie wäre es denn, wenn man mit den 44.000 Euro was sinnvolles anfängt und das in die Schule steckt.ll..da könnten mehrere Räume einen Anstrich gebrauchen etc.
    Mir wird Angst und Bange…denn die nächsten 8 Jahre heisst es jetzt weiter so. ?

  5. Jo
    15. Oktober 2017 at 18:38

    Die Kostenstruktur ist einfach zu verbessern, in dem auch die inzwischen befestigten Straßen in die Reinigung einbezogen werden.Der Verwaltungsmehraufwand dürfte zu vernachlässigen sein.

  6. Peter Siegert
    Peter Siegert
    15. Oktober 2017 at 15:15

    Dass Verwaltungskosten bei der Straßenreinigung anfallen verstehe ich. Da muss telefoniert, koordiniert werden. Und diese Kosten müssen Anlieger tragen. Das diese Kosten höher als die eigentliche Straßenreinigung sind , dass finde ich mehr als merkwürdig.

  7. Anwohnerin
    15. Oktober 2017 at 14:50

    Warum werden die Verwaltungsgemeinkosten überhaupt auf die Grundstückseigentümer umgelegt?
    Haben wir schon immer so gemacht?
    Ist doch alles schon durch steuern und Umlage finanziert
    Hier handelt es sich doch nicht um eine Kalkulation eines privatwirtschaftlichen unternehmen?
    Ich zahle doch nur die erbrachte Leistung!
    Oder sind beim strassenbau auch gemeinkosten errechnet worden und mit abgerechnet?

  8. Ein Schulzendorfer
    15. Oktober 2017 at 11:22

    Stein des Anstoßes sind ja hier die Verwaltungsgebühren. In Zeuthen liegen die Kosten übrigens mit ca. 43.000€ gleich hoch. Die 1,27€ pro Meter kommen auf Grund der höheren Zahl an Gesamtquadratmetern zu Stande. In Schulzendorf liegt sie bei ca 34.000m2, in Zeuthen dagegen bei 97.000m2 durch diese dann die Gesamtkosten geteilt werden.

  9. kritischer Leser
    Immer sind die Anderen schuld
    15. Oktober 2017 at 10:05

    @AfD Fan: Ich hab Sie im Ausschuss beim TOP Bürgerfragen gar nicht Ihren Missmut zum Ausdruck bringen hören!? Ach stimmt, die Reihen der Öffentlichkeit waren ja wie immer Leer.

  10. AfD Fan
    AfD Fan
    12. Oktober 2017 at 18:12

    Das Abstimmungsergebnis von CDU und Linke zeigt, es muss im Gemeinderat endlich eine echte Opposition vertreten sein. Da werden Gebühren beschlossen, die keiner hinterfragt, der Bürger muss blechen. Tolle Demokratie. Für einen Wechsel, aber nicht mit Mücke und Tauche.

  11. Meier
    12. Oktober 2017 at 16:58

    Olli empfohlen steht dort

    Die erste Beschlussvorlage des Abends handelte von der ersten Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren. Die Leistung Straßenreinigung und Winterdienst wurde neu ausgeschrieben und die Gebühren müssen der neuen Kalkulation angepasst werden.
    Alle stimmberechtigten Mitglieder des Ausschusses haben der Gemeindevertretung die Zustimmung empfohlen.

  12. Olli
    12. Oktober 2017 at 16:44

    Auf der Gemeindeseite war heute zu lesen, dass die Gemeindevertreter der Gebühr zugestimmt haben. Danke Herr Kolberg und Herr Burmeister dafür. Fällt es nur dem Schulzendorfer auf, dass in dieser Berechnung was nicht stimmt??? Nicken Sie wieder alles nur ab??? Wieso zahlen die Zeuthener viel weniger??? Ich kotze ab, dass sage ich mal ganz auf hochdeutsch.

  13. karo
    12. Oktober 2017 at 07:21

    Lernt man solche Rechenbeispiele an der Grundschule in Schulzendorf? Selten solche „putzigen Zahlenspiele“ gelesen. Hoffentlich können die Gemeindevertreter besser rechnen und „klopfen“ der Gemeinde auf die Excel-Tabelle.
    Ja der Steuerzahler zahlt immer doppelt. Für jeden Handgriff der MA wird er noch einmal zur Kasse gebeten außerdem gibt es Zuschüsse vom Land und Sonderzahlungen. sehr merkwürdig

  14. Röschen
    11. Oktober 2017 at 16:13

    Ich verstehe dass mit den verwaltungsgemeimkosten sowieso nicht
    Ist sicherlich alles regelkonform aber die Personalkosten und den schreibtisch von Herrn Sonntag habe ich doch schon durch meine steuern bezahlt? Oder aus welcher Quelle beziehen die gemeindeverwaltung
    mitarbeiter ihr Gehalt und wenn die Leistung von der ausführenden Firma noch preiswerter wird verschlechtert sich bestimmt auch die Qualität
    Aber das interessiert das Bauamt ja nicht denn kontrolliert wird ja nicht.

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