Illegale Mülldeponie verschandelt Mühlenschlag

10. März 2018
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Die illegale Müllentsorgung im Mühlenschlag nimmt Überhand. Nach dem im Wohngebiet großflächig hochgewachsenes Gestrüpp entfernt wurde, kam ein kleiner Schuttberg zum Vorschein, der offenbar Mülltouristen anzog. Denn in den letzten Wochen ist er enorm angewachsen. Möbelteile, Waschtische, WC – Becken, Kühlschränke, Dämmstoffe, alte Fenster türmen sich auf.

Warum bekommen Anwohner nicht mit, wenn illegal Müll in unmittelbarer Nähe ihrer Häuser abgekippt wird? (Foto: mwBild)
Warum bekommen Anwohner nicht mit, wenn illegal Müll in unmittelbarer Nähe ihrer Häuser abgekippt wird? (Foto: mwBild)

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die ersten Ratten im Mühlenschlag heimisch fühlen. Neben dem miserablen Ortsbild könnte die Müllkippe für eine noch viel gefährlichere Wirkung sorgen: Sie zieht Einbrecher, Diebe und Gauner an. Denn wo ein illegaler Müllberg entstehen konnte, dürfte es mit Wachsamkeit der Bewohner nicht weit her sein.

CDU – Chef Joachim Kolberg mahnte kürzlich im Gemeinderat das Handeln des Ordnungsamtes an. Zwar ist in erster Linie der Eigentümer, die Kirchengemeinde, für die Beseitigung der illegalen Mülldeponie verantwortlich. Doch gehen von ihr Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit aus, weil möglicherweise abenteuerlustige Kinder zwischen den Müllbergen spielen und Gefahr laufen, sich im Scherbenmeer zu verletzen, muss das Rathaus handeln.

Viel Hoffnung auf das Tätigwerden des Ordnungsamtes haben die Mühlenschläger allerdings nicht. Es sei nur dann flink, wenn es um das Abkassieren von Gebühren geht. Wenn beispielsweise Baumaterial geliefert und für kurze Zeit auf öffentlichem Straßenland abgestellt wurde, heißt es von Anwohnern.

Besonders ärgerlich: Eine Menge des illegal entsorgten Mülls könnte eigentlich mit einer Sperrmüllkarte kostenlos im Recyclinghof abgegeben werden.

Der Schandfleck. (Foto: mwBild)

Der Schandfleck. (Foto: mwBild)

8 Responses to Illegale Mülldeponie verschandelt Mühlenschlag

  1. Röschen
    21. März 2018 at 17:14

    Oh gott was sind denn das für des interessierte schulzenDorfes
    Dort im mühlenschlag
    Wohnt da nicht sogar ein grüner gemeindevertreter?

  2. Egal
    20. März 2018 at 20:21

    Ich wollte mal anmerken wir bekommen hier schon was mit im Mühlenschlag wir wohnen jetzt seit 6 Jahren hier und bevor hier von illegalen Müllhaufen gesprochen wird sollte mal recherhiert werden diesen Müllberg gibt es schon seit Fertigstellung dieser Siedlung hier ist nur keinem aufgefallen da er gut verdeckt war.

  3. Bürger Zweiter Klasse
    12. März 2018 at 13:18

    Ob der angeschnallt ist oder Westberliner, ist nur Polemik.

    Wichtig ist das die Leute die da wohnen ihre Gleichgültigkeit verlieren und sich besser um ihren „Kiez“ kümmern.
    Gucken da auch alle weg wenn eingebrochen wird?
    Irgendwelche Leute haben die Sachen da abgelegt, vielleicht diese „Gemeinschaft“.

  4. Struppi
    11. März 2018 at 16:33

    Der ehemalige Streifenpolizist aus Westberlin hat es nicht nötig, sich anzuschnallen. :(

  5. Arno Nühm
    11. März 2018 at 12:33

    Ja genau und Herr Kolberg outet sich als ‚Gurtmuffel‘ wenn er im Skoda sitzt….

  6. Entsetzt
    11. März 2018 at 10:05

    Objektive Berichterstattung legt Herr Wolff nicht an den Tag.
    Herr Kolberg hat das Müllproblem angesprochen?
    da lachen doch die Hühner im Mühlenschlag. 😉

  7. Peter
    10. März 2018 at 14:09

    Nicht nur der Müllberg ist ein Problem im Mühlenschlag. Mein Artikel vom letzten Jahr ist ja hier erstaunlicherweise nicht mehr auffindbar.

  8. Arno Nühm
    10. März 2018 at 13:40

    Mich kotzen solche Asozialen an; fi… euch!!!! Wie kann man nur so tief sinken :( :(
    Und ja die Damen vom Ordamt; nix machen se!!!!!! In anderen Gemeinden fahren die Mitarbeiter mit nem Fahrzeug durch die Orte, aber nicht doch in S’dorf :( :(

    Dit einzige wat se können ist, sich wie jedes Jahr in der Woche nach Einschulung sich vor die Schule zu stellen!!!! Ganz großes Kino….

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