Baumaschinen: Guido Thieke – Mieten statt kaufen!

10. März 2019
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Guido Thieke (Foto:mwBild)

Guido Thieke (Foto:mwBild)

Zum Lösen und Bewegen von Boden bei Reparaturarbeiten an öffentlichen Verkehrsflächen, zum Ausheben von Gruben auf dem Friedhof wollen Bürgermeister Mücke (SPD – nominiert) und sein Bauchef Sonntag den Bauhof mit Maschinentechnik ausstatten.

Im Haushaltsentwurf 2019 planen beide die Anschaffung eines gebrauchten Radladers für 40.000 Euro sowie eines Baggers für 77.000 Euro, Gesamtkosten 117.000 Euro.

Für den finanzpolitischen Sprecher der CDU – Fraktion, Guido Thieke, greift diese Absicht zu kurz. Mieten statt kaufen ist gerade bei Baumaschinen, die nicht im Dauergebrauch sind, eine bewährte Strategie, so der Politiker. Die Vorteile liegen nach seiner Ansicht auf der Hand: Keine kostspieligen Wartungen, keine teuren TÜV – Untersuchungen, keine Kosten für Versicherungen, keine Abschreibungen. Der CDU – Politiker verlangt die Prüfung und Abwägung, welche Kosten bei der Anmietung von Baumaschinen im Vergleich zum Kauf anfallen.

„Wir müssen als Kommune nicht alles selber machen, nicht alles selber anschaffen. Ich plädiere dafür, dieses Geld an anderer Stelle für die Bürger einzusetzen.“, so Thieke.

Das Jahresbudget wird derzeit in der Gemeindevertretung diskutiert. Am vergangenen Donnerstag hatte Bürgermeister Mücke Abgeordnete zu einer Geheimberatung über den öffentlichen Haushalt eingeladen. Kritik an Mückes intransparenter Praxis übte die CDU: „Mir ist unklar, warum die Beratung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Es gibt aus meiner Sicht nichts, was nicht auch in einer öffentlichen Sitzung behandelt werden kann.“, monierte Joachim Kolberg.

8 Responses to Baumaschinen: Guido Thieke – Mieten statt kaufen!

  1. Heutemalohne
    17. März 2019 at 13:44

    Die Alternative zum Kauf, ist die Miete. Nicht jeder Radlader und Bagger darf auch auf der Straße fahren. Hier werden Ausnahmegenehmigungen benötigt. Die gebrachten Dieselmotoren von „gestern „ dürfen morgen nicht mehr benutzt werden, da sich die Bestimmungen dramatisch ändern! Jährliche UVV, Inspektionen je nach Belastung, Verschleiß an Reifen, Hydraulikkomponenten u. a. Bauteilen bergen erheblich Kostenrisiken. Je nach Saison mietet sich der Bauhof einfach was dazu, z. Bsp. Schneepflug, Kehrbürste, Streuer usw. Und geht er mal kaputt sorgt der richtige Vermieter schnell für die Reparatur oder Ersatz. Bei Verschleiß sogar meist kostenlos!
    Ich hoffe, das ich helfen konnte und stehe auch gern für weitere Infos zur Verfügung.

  2. Matze
    10. März 2019 at 18:03

    Frau Müller, sie haben Recht…
    Meinte Herbert!!!

  3. Frau Müller
    10. März 2019 at 16:21

    Welcher Klaus soll einpacken? Meinst du vielleicht Dr. Burmeister? Der heißt mit Vornamen Herbert.

    Ist schon irgendwie peinlich wenn man nicht mal die Vornamen kennt von den Leuten die man zum abtreten auffordert. Dann weiß man vermutlich auch nicht was diese Leute sonst noch so auf die Beine stellen.

    Hast du dich schon als Kandidat beworben Matze, um dann alles hier im Ort fehlerfrei zu verbessern?

  4. Matze
    10. März 2019 at 15:15

    Klaus, Danke für die Info!!
    Schon wieder so ein Linkes Unding :( :(
    Ein Burmeisterprojekt? Unfassbar!!
    Klaus, pack ein und mach Platz für andere!!! Am 26.05. wird abgerechnet!!

  5. Klaus Sander
    10. März 2019 at 15:03

    Liebe Bürgerin, mal zum Parkplatz einige Gedanken. Die Investition von 200.000 Euro für den Parkplatz an der Patronatskirche ist überhaupt nicht gerechtfertigt. 30 Veranstaltungen finden im Jahr für wenige Stunden und für eine absolute Minderheit der Bürgerschaft statt. Meinem Kenntnisstand nach ist das Projekt ein Baby von Herrn Burmeister, der das unbedingt durchsetzen will. Damit sich die Funktionärsschicht im Landkreis vor den guten Taten des Vereins verneigt. Und keiner traut sich dagegen was zu sagen. Die 200.000 Euro sind besser für Projekte eingesetzt, von den viele Bürger etwas haben, z.Bsp-für Beleuchtung im Ort oder ein Stück Straße (Rosa – Luxemburg -Str.) und nicht für Wünsche von wenigen Privilegierten und Parteifunktionären. Es muss künftig Schluss sein mit den Kungeleien der Groko, nach dem Motto gib mir das, kriegst du das.

    Dass der Haushalt in nichtöffentlicher Sitzung beraten wird, ist ein Unding. Dass Gemeindevertreter da auch hingehen, ist ebenso ein Unding. Sie tragen damit die Intransparenz mit. Möglicherweise soll die Öffentlichkeit auch nicht erfahren, was konkret läuft, wer, was, wohin hin- und herschiebt oder wie ein Kuhhandel verabredet wird. Da stört die Öffentlichkeit nur. Nur wer etwas zu vertuschen hat, behandelt einen öffentlichen Haushalt nicht öffentlich. Mich würde brennend interessieren, welche Fraktionen teilgenommen haben.Weiß jemand was?

  6. Petra
    Petra
    10. März 2019 at 13:25

    Man kann Herrn Thieke nur zustimmen. Ich stelle mir auch keine Kuh in den Garten, weil ich zweimal in der Woche ein Glas Milch trinke. Was sind das für „Fachleute“ im Rathaus, die nicht von selbst darauf kommen? Warum müssen ihnen immer erst Abgeordnete und Bürger unter die Arme greifen. Dass der kleine Fernmeldemann nicht rechnen kann, leuchtet mir noch ein. Aber Sonntag müsste das doch wissen. Man, man, man

  7. KaRo
    10. März 2019 at 11:43

    richtig Herr Thieke. Gibt es denn Erfahrung (Einsatzpläne/Bedarfsermittlung) wie häufig diese Geräte benötigt werden? Und ist geschultes Bedienpersonal auf dem Bauhof?? Ansonsten sinnlose Anschaffung.

  8. Bürgerin
    10. März 2019 at 10:58

    Genau Herr Thieke
    Wer will denn den Radlader verkaufen?
    Warum wird eigentlich für den Schulerweiterungsbau kein Kredit aufgenommen? Oder hätte man den nicht bekommen? Weil die Jahressbschlüsse nicht vorliegen? Siehe Königs Wusterhausen!
    Sind Fördermittel dafür im Haushalt eingeplant?
    Warum ist der Parkplatz für die Patronatskirche schon wieder mit 20 T€ mehr berücksichtigt? Und von 2020 auf 2019 vorgezogen? Das jahr ist doch schon fast rum. Gibt es hierfür überhaupt einen Beschluss der Gemeindevertretung? Oder soll das Projekt mit dem Haushalt 2019 bestätigt werden?
    Im Übrigen gibt es zum Wochenende genügend freie Parkflächen am neuen Kindergarten Ritterschlag.
    Schade das die Sitzung nicht für die Öffentlichkeit zugelassen war. Und das zwei Monate vor der Wahl. Es geht immerhin um unser aller Geld.
    Demokratie sieht anders aus!

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