Bald soll ein Riesen Lagerpark im Ortszentrum entstehen

27. November 2018
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„Mir zieht sich alles zusammen, kälter geht es kaum.“ – Das war die erste Reaktion von Andreas Körner (Bündnis 90/Die Grünen) nach der Präsentation eines Investors, der im Ortszentrum für Unternehmen insgesamt 215 Lager- und Büroeinheiten errichten möchte.

So wird es bald im Ortszentrum aussehen, wenn der Gemeinderat der B - Plan Änderung zustimmt. ( Foto: Präsentation Gemeinde Schulzendorf www. Schulzendorf.de)
So wird es bald im Ortszentrum aussehen, wenn der Gemeinderat der B – Plan Änderung zustimmt. ( Foto: Präsentation Gemeinde Schulzendorf www. Schulzendorf.de)

Der durch den Gemeinderat beschlossene Bebauungsplan sieht ein eingeschränktes Gewerbegebiet vor.

Zwischen Richard Israel und August Bebel Straße sollen Betriebs- und Lagerflächen für Handel, Industrie und Dienstleistung entstehen. 28 bis 150 Quadratmeter große Einheiten sollen errichtet werden. Die Planungen des Investors, der seit 2015 existiert, sehen vor, im Herbst 2019, spätestens im Frühjahr 2020 mit dem Projekt zu starten.

Einzige Hürde: Im Bebauungsplan sind keine Lagerflächen vorgesehen. Um die Investorenwünsche dennoch zu erfüllen, muss der Gemeinderat den existierenden Bebauungsplan ändern. Bauchef Sonntag will demnächst das nötige Änderungsverfahren ankurbeln.

So wird es bald im Ortszentrum aussehen, wenn der Gemeinderat der B – Plan Änderung zustimmt. ( Foto: Präsentation Gemeinde Schulzendorf www. Schulzendorf.de)
So wird es bald im Ortszentrum aussehen, wenn der Gemeinderat der B – Plan Änderung zustimmt. ( Foto: Präsentation Gemeinde Schulzendorf www. Schulzendorf.de)

36 Responses to Bald soll ein Riesen Lagerpark im Ortszentrum entstehen

  1. Arno Nühm
    3. Dezember 2018 at 12:48

    Nobody ist bestimmt Mücke oder ein Vertrauter!!!!

  2. Frau Müller
    3. Dezember 2018 at 05:59

    Und du glaubst auch sicher noch an den Weihnachtsmann?
    Wer sich einen Bauamtsleiter ins Rathaus holt der wegen Korruption im Amt vorbestraft ist, der braucht sich über garnicts wundern!

  3. Nobody
    2. Dezember 2018 at 19:56

    Dass in Mahlow die gleiche Firma Lagerhallen gebaut hat, muss ja nix heissen. Ausser vielleicht, dass sie sich bei problemloser Abwicklung der Baugenehmigung erkenntlich zeigen. Ist ja nichts verwerfliches daran. Oder?

  4. Anwohnerin
    2. Dezember 2018 at 13:56

    Danke Frau Müller
    Allen einen schönen 1. Advent

  5. Frau Müller
    2. Dezember 2018 at 10:35

    Im Bürgerinfo. —-> unter Downloads —> Zentrum Schulzendorf —> S24 Unternehmerpark
    https://ratsinfo-online.de/schulzendorf-bi/filelist.asp?id=1&folder=Zentrum%20Schulzendorf/

  6. Anwohnerin
    1. Dezember 2018 at 20:12

    Wo findet man die Präsentation
    Zum letzte ortsentwicklungsausschuss gibt es keine Unterlagen im bürgerinformationssystem ??

  7. Gruß aus Mahlow
    1. Dezember 2018 at 12:05

    In Blankenfelde Mahlow hat genau jene Firma, die in Schulzendorf das Projekt umsetzen will, auch Lagerhallen gebaut. Wäre mal interessant zu erfahren, ob es Querverbindungen beim Zustandekommen des Projekts gab.

  8. Rosi
    29. November 2018 at 09:03

    Ihr wundert euch? Heute ist die Demokratie Fassade der Plutokratie,weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden,wird ihnen die nominelle Macht überlassen,während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchisten Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten,die Kapitalisten durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler,durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. 1925 Richard Nicolaus Coudenhove-Kalergi und am 13. Januar 2010 wurde Angela Merkel für ihre „außerordentlichen Verdienste im europäischen Einigungsprozess“ mit dem umstrittenen Coudenhove-Kalergi-Preis ausgezeichnet. Dämmert was? Im kleinem ist es eben nicht viel anders? Nach meine Meinung funktioniert eine wirkliche Demokratie nur mit der Wahrheit!

  9. Anwohnerin
    29. November 2018 at 08:41

    Bevor die Gemeindevertretung hier etwas entscheidet sollte man eine Einwohnerversammlung einberufen. Es geht uns schliesslich alle etwas an.
    Ein Schulneubau wäre auch eine Variante. Der Sportplatz ist schon vorhanden. ( Nur eine Idee )

  10. Matze
    28. November 2018 at 20:39

    @Insider
    Sie haben Recht, das ist die Baustelle von Burmeister und Kolberg. Mücke trifft keine Schuld……

  11. Arno Nühm
    28. November 2018 at 19:27

    Man muß auf die Straße gehen um dagegen zu protestieren; Leute packen wir’s an…

  12. Anwohnerin
    28. November 2018 at 18:02

    Nicht bis zur nächsten Wahl warten
    Vorher aktiv werden

  13. Neu Schulzendorfer
    28. November 2018 at 17:46

    Im nächsten Jahr sind Wahlen. Bislang geben nur NPD und Grüne ein klares Signal zu diesem Projekt ab. Nun warten wir mal ab, wie sich Frau Mollenschott, Herr Kolberg, Herr Burmeister, Herr Thomas dazu positionieren. Das werden wir hoffentlich im Schulzendorfer erfahren und können dann unsere Wahl treffen. Für mich steht fest, wer dieses Projekt unterstützt wird abgewählt.

  14. Ulli
    28. November 2018 at 17:13

    Ich finde dies auch nicht gut das dort so etwas gebaut werden soll. Aber dies steht schon seit 16.06.2008 fest im Bebauungsplan von schulzendorf. Oder warum denkt ihr sind in der strasse schon abgesenkt Bordsteine für Zufahrten? Dort steht der pflegedienst oder gegenüber vom Frisör

  15. Insider
    28. November 2018 at 16:08

    Ich möchte vorab sagen, dass ich folgende Informationen nur durch hören und sagen von Mitarbeitern des Rathauses erfahren habe. Ob diese tatächlich stimmen, kann ich nicht beurteilen.

    Der/Die Projektplaner soll derselbe sein, der den B – Plan in den 90 er Jahren mit erarbeitete. Gemeindevertreter sollen damals zu einer kostenlosen Reise, finanziert durch mögliche Investoren (??), ins Ausland (Schweden, Dänemark oder Norwegen???)unterwegs gewesen sein, um sich Hallenprojekte anzuschauen. Burmeister und Kolberg sollen dabei gewesen sein

    Alles ohne Gewähr. Jedoch ist an jedem Gerücht etwas dran!

  16. H.F.
    28. November 2018 at 14:28

    Liebe Petra, siehe den Kommentar von „LDS“.
    Es wurde noch garnichts zugestimmt. Also immer schön ruhig Blut.

  17. Anwohnerin
    28. November 2018 at 12:51

    Vielleicht doch eine gute Idee?
    Und der bm wird lagerverwalter

  18. B.Hartenstein
    28. November 2018 at 11:35

    Hoffentlich spricht der Gemeinderat mal konzentriert mit einer Stimme im Sinne seiner Wähler und zerreibt sich nicht in Klein-Klein-Geschwafel.
    Wer die Autobahnen lang fährt, von mir aus z.B. die A9 bis München runter, wird sehen, dass kleinere Ortschaften (keine Großstädte !!!) ihre Gewerbezentren an den Rand der Ortschaft ansiedeln. DAS ist übliche Praxis und auch ökologisch und wirtschaftlich zu befürworten. Wenn ich mich recht entsinne, wurde das Gebiet an der Fürstenberger Str. einmal – anfang der 90ziger Jahre – als Misch-Gewerbegebiet im Flächennutzungsplan ausgewiesen. Aber das kann man ja nach Gut-Dünken und Bedarf ändern, nicht wahr ? – siehe „Weißer Fleck“.
    Man könnte spekulieren, unser Verwaltungsgespann hat hier eigene Interessen im Auge, denn woher sollte sonst so ein schwachsinniges Ansinnen kommen. EIN LAGER-UND UMSCHLAGSSZENTRUM MITTEN IM ORT !!!!! DÜMMER GEHT´S NIMMER !!!!
    Alle ökologisch denkenden Politiker, die Grünen voran, sollten hier Barrikadenstürme eröffnen oder sich von der Politik zurück ziehen.

  19. Mathias
    28. November 2018 at 11:29

    Es ist leider nichts neues das in unserem Rathaus gemacht wird was die Damen und Herren oben wollen und das gemeine Volk überhaupt nicht interessiert, genau wie in der großen Politik ??? Mann sollte mal was vernünftiges wählen.

  20. BingeLaden
    BingeLaden
    28. November 2018 at 11:21

    Dass die Verwaltung den Gemeindevertretern so ein Projekt zur Diskussion vorlegt zeugt von völliger Instinktlosigkeit des Bürgermeisters. Kein Gemeindevertreter (und auch nicht die CDU) wird dem Bauprojekt mit gutem Gewissen zustimmen, es sei denn, er will im nächsten Jahr nicht mehr gewählt werden. Niemand hat was gegen solche Hallen, keiner will Unternehmer bremsen, aber bitte schön nicht solche häßlichen Monsterhallen im Zentrum von Schulzendorf. Da schnipst jemand mit dem Finger und schon wird der B-Plan geändert. So geht das nicht.

  21. Frau Müller
    28. November 2018 at 10:04

    Die wollten dich die Thälmannstr. bis zur 179 verlängern, auch um da eine Rettungswache zu bauen, da können sie doch so eine Hallenkolonie aufs Feld pflastern.

    Wenn auch nur ein GV einem solchem Vorhaben im Ortszentrum zustimmt, sollte dieser sich (und entsprechende Zustimmer auch) fragen ob er noch im Interesse der Einwohner oder im Interesse von gewinnsüchtigen Investoren handelt.

    Hieß es nicht GARTENSTADT Schulzendorf. Mit so einer Hallensiedlung im Ortskern dürfte das dann vorbei sein.

    Ich fordere alle GV auf dieses Vorhaben vollumfänglich an diesem Standort abzulehnen und den Investoren bestenfalls ein Gebiet ausserhalb der Wohnbereiche anzubieten.

  22. IRRO
    28. November 2018 at 09:41

    Diese Bebauung soll wohl ein Witz sein. Gewerbe ja, aber es geht auch anders, nicht mit solchen Mammuthallen die noch den Rest des Ortszentrums verschandeln. Aber für einen Stadtmenschen wie Herrn Mücke ist Grün und Naturflair wohl ein Fremdwort.
    Vor allem wer sagt, dass hier Geld in die Kasse gespült wird. Es sind doch nur Grundstücksteuern und zerfahrene Straßen die Ärgernisse schaffen. Bei Kleingewerbe, Handwerksbetrieben sähe das ganz anders aus. So war eigentlich auch einmal der Plan!!!

  23. Petra
    Petra
    28. November 2018 at 06:42

    Bei solchen bedeutenden Projekten sollten die Bewohner nach ihrer Meinung befragt werden. Mir scheint, daß es Gemeindevertreter gibt, die nicht mehr im normalen Volk verankert sind und deshalb wenig um die Stimmung der Menschen wissen. @Knuffi, ich muss Dir heute mal zustimmen. Traurig, dass sich nur Grüne und NPD im Sinne vieler Bürger so deutlich artikulieren.

  24. Fürstenbergerin
    28. November 2018 at 06:31

    Danke Herr Körner für die klaren Worte.

  25. Frank Knuffke
    28. November 2018 at 06:16

    Eine Stimme dagegen habt ihr sicher,aber nicht weil ich gegen Gewerbeansiedlung in Schulzendorf bin.Die Verkehrsanbindung ist katastrophal,die Thälmannstrasse ist jetzt schon ein Nadelöhr,wenn der Ritterschlag zubetoniert ist,geht dann gar nichts mehr….

  26. Ulf
    Ulf
    27. November 2018 at 22:01

    Wer hat denn so einen B Plan verabschiedet? Keine deutsche Kommune schafft sich solche Baracken mitten im Zentrum, nur Schulzendorf. Unglaublich

  27. Angela
    27. November 2018 at 20:55

    Jetzt wird mir ich klar, woher die Gier nach den Vorflächen kommt!
    Damit die Ernst- Thälmann – Straße breiter für die LKWs gebaut werden kann.
    Also irgendwie setzt der Verstand im Rathaus völlig aus.

  28. LDS
    27. November 2018 at 20:18

    Olli, LESEN!
    Der Gemeinderat hat nichts zugestimmt, dass Amt möchte, dass der Gemeinderat zustimmt und so der Bebauungsplan geändert werden kann. Bevor man Ehrenämtler beleidigt, sollte man sich mit der Materie auseinandersetzen. Jetzt wäre der richtige Augenblick die Initiative zu ergreifen.

  29. Sven Keul
    27. November 2018 at 20:14

    Absoluter Schwachsinn ???haben wir schon wieder April??Da sollte man doch gleich die neue Brücke etwas stärker bauen so dass auch 40 Tonner rüberfahren können ?????????

  30. Andi
    27. November 2018 at 19:42

    April April…. Mist doch schon Dezember.
    Auf das die jenigen die solch einen Mist zuverantworten haben ewig die Ruhte des Nikoläuse auf den Allerwertesten schlägt.

    Was nehmt ihr eigenlich für Tabletten zu euch? Für sowas ist Schulzendorf Verkehrsinfrastruktur nicht im geringsten ausgelegt.
    Aber vielleicht ist ja der Flughafen irgendwann eröffnet, dann kann ich mich ja nach Hause Fliegen lassen.
    In dem Sinne wünsche ich eine schöne Vorweihnachtszeit…
    So werde dann mal meinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann fertig schreiben (Ich wünsche mir einen anderen Bürgermeister)

  31. Olli
    27. November 2018 at 19:33

    Liebe Gemeindevertretreter, habt ihr sie noch alle???

  32. Rosi
    27. November 2018 at 18:30

    Die Gier nach immer mehr wird Hirn fressen!

  33. Nico
    27. November 2018 at 18:24

    Purer Kapitalismus… Wie schon mit dem weißen Fleck oder der Bebauung des Feldes am Friedhof… Hier geht’s schon lange nicht mehr ums Wohlergehen der Bewohner oder dem Flair von Schulzendorf. Es geht nur noch darum, Geld in die Kassen zu spülen. Koste es, was es wolle. Dafür werden ja in letzter Zeit immer öfter Bebauungspläne mit einem Finger schnippen geändert… Nur noch ohne Sinn und Verstand. Es winken wohl wieder ein paar Belohnungen von Investoren

  34. Anwohnerin
    27. November 2018 at 17:20

    Liebe Schulzendorferinnen, Liebe Schulzendorfer ,
    Sollte dies wahr sein – bitte wacht endlich auf – dies darf nicht geschehen!!!!

    Wir wollen ein Ortszentrum !
    Und kein Betätigungsfeld für weitere investoren

  35. Katharina
    27. November 2018 at 17:20

    Davor graut es mir!!

  36. Arno Nühm
    27. November 2018 at 17:16

    Bitte was?? Ich glaub es hackt :(
    Unser schönes Dorfleben wird schon durch die Bebauung beim Ritterschlag geschädigt; nun solch einen Mist :( es müssen eher mehr Parkplätze/Parkhaus am EKZ entstehen!!!!

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