Schulzendorf. Noch bis zum 20. Februar 2026 können Bürger Hinweise im Rathaus zur 2. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP), Änderungsbereich: „Schulstandort Miersdorfer Straße“, loswerden. Dann endet die öffentliche Beteiligung.
Für große Verwunderung in der Öffentlichkeit sorgt die Tatsache, dass die toxischen Gesundheitsgefahren durch Ultrafeinstaubpartikel (UFP) mit keiner Silbe in der Begründung zur Änderung des FNP und in der umweltbezogenen Stellungnahme Erwähnung finden. Flugzeuge stoßen besonders bei Starts vom Airport massenhaft die gefährlichen Partikel aus. Nur etwa drei Kilometer vom künftigen Schulstandort entfernt, dem „Leuchtturmprojekt“, wie es Schönefelds Bürgermeister Henschel verbreitet, werden an der Südbahn des BER UFP-Werte gemessen, die bei Menschen große Besorgnis auslösen.
Regelmäßig werden fünf- und sogar sechsstellige ultrafeinen Partikeln (UFP) pro cm³ gemessen (Quelle: LUIS Brandenburg). Der höchste Einstundenmittelwert im Jahr 2025 wurde mit 174.147 Partikel pro Kubikzentimeter gemessen.
Ein Wert, der die von der WHO ausgegebenen Orientierung einer erhöhten Konzentration von 10.000 Partikeln weit übersteigt! Diese Zahlen sollten zum Nachdenken anregen. Sie wiegen schwerer als so mancher Politiker es wahrhaben möchte.
Wie wird sich der Ultrafeinstaub vom BER auf die Gesundheit der Kinder auswirken? Derzeit laufen dazu Untersuchungen an der Berliner Charité. Wie Der Schulzendorfer von dort erfuhr, wird gegenwärtig an den Kurzzeiteffekten von UFP auf die Lungengesundheit gearbeitet. Dann folgen noch Effekte auf die neurokognitive Leistung sowie auf Blutdruck und Lebensqualität. Im März 2026 könnten alle Ergebnisse vorliegen.
In einer Zwischenanalyse der Studie aus 2025 heißt es: “ Erste Datenanalysen zeigen, dass die Reaktionszeit, die bei der Aufmerksamkeits- und Gedächtnistestung gemessen wird, bei Kindern, die gegenüber Flugverkehr exponiert waren, tendenziell verlangsamt war.“
SPD, Linke und Grüne hatten das „Leuchtturmprojekt“ kurz vor der Kommunalwahl 2024 mit ihrer Mehrheit durchgepeitscht.
Wer schützt unsere Kinder wirklich? Die Politik oder die Wahrheit? Eltern sind sich einig: Erst wenn die Ergebnisse der Charité-Studie vorliegen, darf über den FNP entschieden werden.

Ich kann mich gut erinnern, dass die CDU den Antrag zur Messung der Schadstoffe UFP) zugestimmt hat. Gleiches trifft auf den Untersuchungsausschuss Schuldach zu. Und ebenso war es in der Diskussion um den Sinn der Grundschule. Ich weiß, dfass Herr Witteck erst wenige Tage im Amt ist. Aber ich erwarte, dass er bei seinen Standpunkten bleibt und das Schulprojekt auf den Prüfstand stellt und für die transparent Aufdeckung des Dachschadens eintritt und sich nicht von Frau Kruse (die keine Bauerfahrungen hat) vorführen lässt.
Ergänzend zu den hier angeführten Bedenken kommt auch noch das merkwürdige Finanzierungsmodell, das die Vorgänger- GV im Eilverfahren vertraglich mit Schönefeld abgeschlossen bzw. genehmigt hat.
Das Versprechen – es gibt auch noch einer weiterführende Schule – war wohl bloss ein Lockmittel und leeres Versprechen.
Sehr geehrte Frau Armbrust.
Ich hoffe Sie verschießen ihre Pfeile nicht nur hier. Es ist zwar schön zu wissen, dass Menschen das so sehen wie Sie (und ich), aber wir fühlen uns als Gegner des Standortes in der Gemeindevertretung wie geprügelte Hunde seit nunmehr einem Jahr. Bitte beteiligen Sie sich an der öffentlichen Auslegung mit ihrer Kritik, mobilisieren Sie bitte zur Beteiligung. 4 kritische Briefe sind schneller bearbeitet als 3000! Und bitte kommen Sie in die Sitzungen oder unterstützen uns beim Versuch diesen Standort zu kippen. Wir kämpfen hier gegen Riesen. Jede Hand ist hilfreich. Wenden Sie sich an die kritischen Fraktionen. Eine davon ist Gemeinsam für Schulzendorf. Allein das Thema Geburtenrückgang und ich sage es hiermit erstmals öffentlich: EINGEMEINDUNG sind Themen und Ängste die wir haben, die belächelt werden. Aber das Lachen wird den Karnevallisten noch vergehen!
Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine Schule mit der offensichtlichen Gesundheitsgefährdung durch die Feinstaubbelastung des BER ist aus meiner Sicht vorsätzliche Körperverletzung gegenüber Kindern und Erwachsenen.
Mit der Entscheidung, den BER nicht in Sperenberg, sondern im dicht besiedelten Südosten zu errichten wurden politisch alle Risiken und ohne Rücksicht auf die Proteste und Einwände der Menschen, billigend in Kauf genommen. Das erschüttert jegliches Demokratie Verständnis!
Ich protestiere hiermit deutlich gegen diesen Schulstandort!
Mit freundlichen Grüßen
Anke Armbrust
HErr Witteck erklärt in seinem Grußwort auf Schulzendorf.de. wie toll der Schulstandort in seiner Arbeit ist . Also was soll der Aufruhr – die Gemeinde kann keine Bürger, deshalb wird dann im FBP alles weggewogen.