Umfrage: Schulzendorf ist DRITTVORLETZTER

10. Oktober 2022
Von

Der Familienkompass Brandenburg ist die größte landesweite Umfrage zur Kinder-und Familienfreundlichkeit. Organisiert wird sie von der Lausitzer Rundschau, der Märkischen Allgemeinen Zeitung und der Märkischen Oderzeitung. 9.500 Brandenburger ab 18 Jahren wurden zu folgenden Themen befragt: Kitas und Schulen, Wohnraumsituation, Freizeitmöglichkeiten, Nahverkehr, Arbeitsplätze und medizinische Versorgung.

Ergebnis: Die zufriedensten Brandenburger kommen aus Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster), sie bewerteten das Leben in ihrer Stadt auf der Grundlage der Schulnotenskala mit der Note 2,61. Am Mellensee (Landkreis Teltow-Fläming) hält mit Platz 107 und Note 3,35 die Rote Laterne.

Auf Platz 105, dem drittvorletzten, landete die Gemeinde Schulzendorf. Ihre Bewohner vergaben die Note 3,21.  Im Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) wird nur noch Heidesee mit 3,22 schlechter bewertet. Lübben ist in LDS die familienfreundlichste Kommune (Platz 28/2,84). Und so schnitten Schulzendorfs Nachbarn ab: Wildau und Zeuthen (Platz 84/jeweils 3,05), Königs Wusterhausen (Platz 98/3,13).

Diese Note sollten Gemeinderat und Rathaus nachdenklich stimmen. (Foto:mwBild)

Diese Note sollten Gemeinderat und Rathaus nachdenklich stimmen. (Foto:mwBild)

15 Responses to Umfrage: Schulzendorf ist DRITTVORLETZTER

  1. B.Hartenstein
    19. Oktober 2022 at 17:55

    Volle Zustimmung, Peter Schulze, nur die Jugend in Verantwortung genommen, geht schief. Aber immer nur der alte Zopf …. dann sind wir bald im alten Preussen angekommen und wir werden staunen, wie viele Diederich Hesslings es gibt. Die gesunde Mischung macht es, verbunden mit Erfahrungen und Fähigkeiten.
    Zum Thema Schulzendorf habe ich noch ein Schmankerl. Damit sind dann all unsere Sorgen perdu…..
    Die Berliner Morgenpost berichtet folgendes:
    Die Berliner CDU strebt die Schaffung eines neuen Stadtbezirkes in Berlin an. Grund ist, Berlin braucht dringend Land für die Bürger und die Weiterentwicklungen.
    Woher nehmen? Na von Brandenburg. Oder vom Norden, etwa Pankow, Karow, Buch. Oder vom Westen, etwa Stahnsdorf usw. Und auch vom Süden, etwa hinter Rudow und weiter. Das könnte uns betreffen. Der Herr von der CDU meinte zur Frage, wie Brandenburg das wohl sieht : Ganz einfach. Wenn Berlin wachsen soll, muss Brandenburg schrumpfen!
    Rums …. das ist doch mal gelebte Demokratie.
    Dann kann sich unser BM freuen. So kommt er wieder heim ins Berliner Leben.
    Also schon mal überlegen,wie man sichentscheidet …. ein demütigen Diederich Hessling oder ein kämpferischen Jatzko ?
    Ich brauche nicht lange zu überlegen!!!!

  2. Peter Schulze
    17. Oktober 2022 at 10:29

    @Insider – müssten sich da nicht Bürger organisieren die darauf Lust haben? Ich finde Verwaltung und auch GVs zum Teil überschreiten ihre Kernaufgaben sowieso andauernd. Aber wenn die Bürger eben keinen Bock auf irgendwas haben wird sich auch nie was ändern. Es sitzen schon alle mit im Boot. Und zu Frau Hartensteins Argument möchte ich ergänzen, dass Jugend per se kein Garant für Fortschritt ist, wie man weltweit auf vielen Ebenen beobachten kann. Gesellschaft hat sich verlernt und will wieder gelenkt werden.

  3. Insider
    15. Oktober 2022 at 15:05

    Apropos Stadtpartnerschaften, die Beziehungen nach Kargowa und Prag haben mit Partnerschaft wenig zu tun. Mir ist nicht bekannt, dass mit Prag etwas läuft. Das war zu Burmeisters Zeiten anders. Ich kann mich erinnern, als eine Gruppe von Kindern dorthin fuhr. Und Polen läuft zwischen den Rentnergruppen. . Aber auch nur deshalb, weil die Polen clever im Organisieren von EU-Mitteln für jeden Anlaß sind.Zwischen den Bürgern läuft nichts. Was tun unsere Gemeindevertreter dagegen? Nichts, außer dass sie am Monatsende ihre Diäten kassieren für null Ergebnisse, aber viel reden.

  4. Bürger zweiter Klasse
    15. Oktober 2022 at 09:46

    Ich nenne nur noch das Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche, ausser der Rampe NIX da. Der Rest wurde schon beschrieben.
    An Peinlichkeit nicht zu unterbieten.

  5. B.Hartenstein
    13. Oktober 2022 at 17:33

    Bewohner, du hast völlig Recht. Für alles gibt es eine Zeit. Jede Generation hat ihre Zeit. Man sollte nicht am Sessel kleben bis man nicht mehr aufstehen kann. Es reicht, wenn man seine Erfahrungen an die nächste Generation weiter gibt.
    Elke, das ist die Crux unserer Zeit. In kaum einer Branche, auch in der Verwaltung, werden die Stellen nach Wissen und Fähigkeiten besetzt.
    Und für den Posten eines BM würde ich, da vom Bürger direkt gewählt, Parteilosigkeit verlangen. Er sollte unabhängig sein und nicht auf ideologische Bevormundung Rücksicht nehmen müssen.

  6. Erdbewohner
    13. Oktober 2022 at 14:12

    Wie recht du hast Petra.
    Genau Elke, hau mal raus!!

  7. Petra
    Petra
    13. Oktober 2022 at 11:53

    Kann den Vorredner zum Personal GV nur zustimmen. Für einige ist die Zeit längst abgelaufen, doch sie kleben an ihrem Stuhl und den Diäten. Kolberg wird wohl noch mit dem Rollator ins Rathaus fahren. Die ganzen Parteivertreter Tauche, Mollenschott, Körner, Stölzel, die rechte Hand von Tina Fischer, Schmidt gehören in meinen Augen nicht in die GV. Ich weiß, es geht nicht, aber ich würde ein System einführen, wo nicht das Parteibuch, sondern ausschließlich fachliche Kompetenz zählt. Solche kompetenten Leute hatte Schulzendorf, ich nenne nur mal den Namen Bäumer. Und Bürgermeister dürfte ausschließlich jemand werden, der über einen Hochschulabschluss (siehe Jenoch, Herzberger) vorzugsweise in der Wirtschaft, Rechtswissenschaft vorweisen kann. Unser Verwalter kann das bedauerlicherweise nicht vorweisen, vielleicht läuft deshalb in der Gemeinde vieles schief.
    @Elke: Nenne doch mal irgendetwas Positives, das Verwalter Mücke in den letzten 5 Jahren vorweisen kann. Mit Ausnahme seiner Auftritte im Rahmen der Funktionärspartnerschaft mit dem polnischen Kargowa.

  8. BewohneR
    13. Oktober 2022 at 10:27

    @B.Hartenstein: Es gibt bestimmt fähigere Kommunalpolitiker in den Reihen der Schulzendorfer. Dazu müssten die alten Hasen/Häsinnen aber auch erkennen, dass sie ihren Zenit überschritten haben oder dort nicht richtig sind. Das wird so schnell nicht passieren. Leider.

  9. BewohneR
    13. Oktober 2022 at 10:24

    Es ist leider wahr, dass hier vieles falsch läuft und das Potential der Gemeinde nicht genutzt wird.

    Die Gemeindevertretung scheint nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu arbeiten oder ist überfordert. Ansonsten hätten sie erkannt, welche Auswirkungen ihr Beschluss zum Mühlenschlag hat. Und über neue Gewerbeflächen würden sie entscheiden, wenn sie einen Plan haben, was da hin soll/kann.

    Die Gemeindeverwaltung ist – unabhängig vom Bürgermeister – auch nicht in der Lage ordentliche Arbeit zu leisten, denn an entscheidenden Positionen fehlt es an dem nötigen Knowhow. Hier müsste man ansetzen.

    Aber es muss auch mal gesagt werden, dass es dort gute Leute gibt. Auch wenn der Bereich Kita/Schule/Hort schwierig ist, habe ich Frau Löhnwitz und Frau Finkelde immer engagiert und freundlich erlebt. Für den Missstand in der Planung können sie ja nix.

  10. RheumaKai
    13. Oktober 2022 at 09:31

    Solange Herr Mücke im Amt ist und in der Gemeindevertretung keine radikalen personellen Änderungen eintreten, wird es in Schulzendorf weiter abwärts gehen. Schaut Euch doch nur mal die Tagesordungen der Sitzungen an und vergleicht sie mit denen anderer Kommunen. Vor Schulzendorf stehen große finnzielle Herausforderungen, wenn ich mir die Tagesordungen der Finanzausschüsse ansehe, könnte man denken, es gibt im Ort keine Probleme. Mich wundert das nicht. Solange der Finanzausschuss von jemanden geleitet wird, der von Finanzen nichts versteht, wird weiter an den Themen vorbeigeredet.

  11. Elke
    12. Oktober 2022 at 17:18

    Ich muss mich tatsächlich erweitern!!!Hier wohnen und schreiben och nur meckerköpe!!!!

  12. B. Hartenstein
    12. Oktober 2022 at 13:30

    Peter Schulze, für diesen Fall stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu.
    Aber warum ist das so ? Gibt es bei fast 10000 EW keine fähigeren Kommunalpolitiker, die in erster Linie einen florierenden Ort Schulzendorf und zufriedene EW im Blick haben und nicht nur das eigene Wohl ?
    Ich wäre auch nicht dafür, dass die älteren Mitbürger das Geschick in die Hand nehmen. Es gibt zu viel Vergangenheit in diesem Ort, die nie richtig und ehrlich aufgearbeitet wurde. Man sollte nicht vergessen (oder weiß oder will es nicht mehr wissen ?) , Schulzendorf war vor 1945 eine Hochburg der NAZI und nach 1945 eine Hochburg der Kommunisten. In beiden Fällen ist viel Unheil über die Bewohner gekommen, was insgesamt nie richtig aufgearbeitet wurde, auch nicht durch den Ortschronik-Verein. Von der NAZI-Vergangenheit sind kaum noch Nachkommen da, aber aus der Zeit der Kommunisten.
    Darum meine ich, es braucht neue Personen, die politisch unbelastet sind und die Verantwortung für diesen Ort übernehmen.
    Oder ein Ende einleiten und sich an eine andere Kommune anschließen.

  13. Schulzendorfer
    12. Oktober 2022 at 12:33

    @Peter Schulze: Eine sehr drastische Einschätzung, aber nicht unwahr. Wer von den Gemeindevertretern (ausgenommen Bürgerbündnis und Thieke von der CDU) ist denn mal aufgestanden und hat die Bekanntgabe von Steuergeld gefordert, das für Fehler im Amt bei der Schulerweiterung, dem Hortanbau, dem Kitaprojekt aufgewendet werden musste? Frau Tauche, Frau Sölzel, Frau Mollenschott, die alles schön redet, die Grüne Opersängerin, Herr Kolbe, ….. ? Wahrscheinlich keiner, auch nicht die Weltverbesserer der AfD, Herr Schmidt, ich fordere Sie auf, Stellung zu beziehen. Die Polizeibeamten der CDU in der Gemeindevertretung Kolberg,Wittek und Gottwald tun meiner Meinung nach nicht genügend, um Verfehlungen zum Nachteil der Steuerzahler aufzudecken. Es muss geprüft werden, ob nicht dienstrechtliche Verfahren gegen sie eingeleitet werden müssen. Denn auch in der Freizeit sind Polizisten verpflichtet, ein wachsames Auge zu haben, was Verfehlungen betrifft.

  14. Peter Schulze
    12. Oktober 2022 at 07:58

    @Elke: wo steht denn, dass für Schulzendorf nur Schulzendorfer abgestimmt haben?

    Und wäre nicht alles scheiße hier, würde auch weniger gemeckert werden.

    Eine kurze Liste:
    Kitaplätze: mist
    Schulplätze: mist
    Hortplätze: mist
    Flughafen: finden viele mist
    Straßen: seit Jahrzehnten mist, außer der Bürger zahlt es aus eigener Tasche
    Rathaus: steckt mit dem Kopf tief im A vom ´Landkreis´ – mist!
    Gemeindevertretung: dominiert durch angepasste Schwätzer – mist

    Immer noch keine sicheren Wege, immer noch nicht genug Kita/Schul/Hortplätze, immer noch keine ordentlichen Spielplätze, kein Bürgerhaus, kein Jugendclub, usw. Die Liste könnte ewig erweitert werden.

    Dafür: (Rechts)vorschriften und Satzungen wo sie einem passen (die allesamt ohnehin fraglich sind) und alles Andere wird vorsichtig gesagt beliebig geregelt, Fluglärm (gut, das wusste man vorher und ich bin da bekanntlich nicht der große Opponent, aber es stört eben sehr viele Leute einfach und fließt in so eine Umfrage daher sicher ein), Geldverschwendung für Fehlplanungen, Enteignungsvorschläge, bebaute Naturschutzgebiete in Planung, Großgewerbeansiedlung trotz Verspechen keine Bodenversieglung mehr zuzulassen, Pleiten Pech und Pannen bei maximaler Beschwichtigung der Anwohner usw usw. Ließe sich auch fortfahren, aber ich habe keine Lust. Wer dabei war, durfte es miterleben. Wer es nicht glaubt, sollte mal teilnehmen an den Sitzungen.

    Ich staune, dass es Gemeinden gibt, die gefühlt noch hinter Schulzendorf sind. Wir hätten aktuell definitiv den letzten Platz verdient.

  15. Elke
    11. Oktober 2022 at 16:44

    Weil hier halt nur meckerköpe wohnen!!!!!

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